Vishing durch angebliche Amazon-Mitarbeiter
AK Tirol warnt vor gefährlichen Attacken via Telefon, mit denen Kriminelle sensible Daten ihrer Opfer ausspionieren möchten. Gespräch sofort beenden!
Derzeit wird wieder versucht mit betrügerischen SMS- und E-Mail-Nachrichten an Daten von Konsumentinnen und Konsumenten zu gelangen. So werden von einem Absender mit dem irreführenden Namen „Raiffensen“ (sic!) Nachrichten verschickt, dass der MeinELBA-Zugang gesperrt wird und sofort, mittels Link, Daten bestätigt werden sollen. Ebenso verschicken weiter angebliche Milliardenerbinnen bzw. Millionengewinner E-Mails in denen sie den vermeintlich glücklichen Adressaten hohe Geldgeschenke versprechen. Die Konsumentenschützer:innen der AK Tirol raten auf keine Fall Links in diesen Nachrichten anzuklicken und die SMS bzw. Mails sofort zu löschen. Vor allem im Fall der Geldgeschenke gilt die erste der drei goldenen Regeln im Internet: Niemand schenkt einem was!
Die kriminellen Machenschaften enden jedoch nicht bei SMS- oder E-Mail-Nachrichten. Auch bei der Nutzung von Smartphone-Apps oder Online-Shops ist größte Vorsicht geboten, denn das Angebot ist zwar bequem, aber auch gefährlich. Social-Media- und Spiele-App-Hersteller sprechen mit manipulativen technischen Tricks gezielt das mentale Suchtpotential in der noch nicht abgeschlossenen Entwicklungsphase der jungen Menschen an. Auch das Vertrauen junger, unerfahrener Menschen wird von Internetkriminellen schamlos ausgenützt, um an private Daten und an Geld zu kommen. Dabei werden die kriminellen Tricks immer perfider, die Angriffe mit Betrugsabsicht sind teilweise kaum noch zu erkennen. Aus diesem Grund unterstützt die AK Tirol die EU-Initiative SaferInternet.at und den „Safer Internet Day“, gibt Tipps und warnt zur Vorsicht um nicht Opfer der zahllosen Online- bzw. Handy-Fallen zu werden!
Viele Apps spionieren im Hintergrund die Aktivitäten von Nutzer:innen am Mobiltelefon aus – und zwar alle Aktivitäten! Sie aktivieren nach Belieben Kameras, Mikrofone, GPS, können also sehen, was die Nutzer:innen gerade sehen (oder auch die Nutzer:innen selbst!), hören was sie sagen, wissen wo sie sind oder was sie gerade am Handy machen. Deshalb:
Viele Apps arbeiten mit „In-App-Käufen“, d. h. ein unbewusster Klick kann oft schon hohe Kosten auslösen. Daher:
Handynummern werden immer öfter für betrügerische Aktionen missbraucht. Daher:
Jeden Tag entstehen neue betrügerische Shops im Internet. Daher:
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