Spartipps beim Heizen: Draußen Eis, drinnen heiß

Die Temperaturen werden immer niedriger und die Heizkosten immer höher. Aber wer mit Köpfchen heizt, kommt weniger ins Schwitzen bei den Energiekosten. Hier gibt’s hilfreiche Tipps, wie Sie beim Heizen Geld sparen können!

Heizen verbraucht die meiste Energie im Haushalt. Zwischen 50 und 80 Prozent, abhängig vom Gebäude und Dämmung. Und das bedeutet, dass hier auch jede Menge „Kohle“ zu sparen ist.

Auch wer sich keine verbesserte Wärmedämmung, neue Fenster oder den Austausch des Heizkessels leisten kann: Mit ein paar heißen Tipps kommen Sie trotzdem günstiger durch die kalte Jahreszeit.

Raumtemperatur regeln

Manche mögen‘s heiß und kommen dann bei der Abrechnung noch mehr ins Schwitzen. Dabei gilt es zu bedenken: Schon ein Grad weniger Raumtemperatur erspart rund fünf bis sechs Prozent an Heizenergie und damit an Kosten. Die „Wohlfühl-Temperatur“ empfindet jeder Mensch unterschiedlich. Körperliche Aktivität, Alter, Bekleidung sowie Ernährung spielen hier eine große Rolle. Ein Wollpullover bringt etwa im Vergleich zu einem T-Shirt 25 Prozent Heizenergieersparnis.

Empfohlen werden 20 bis 22 Grad für Wohnräume, im Schlafzimmer reichen 16 bis 18 Grad völlig aus. Mithilfe von Raumreglern und Thermostatventilen kann für jeden Raum individuell die Temperatur eingestellt werden.

Nachts absenken

Die Tag- und Nachttemperatur sollte nicht mehr als drei Grad auseinanderliegen. So kühlt die Wohnung nicht zu sehr aus. Sollten Sie tagsüber nicht zu Hause sein, dann drehen Sie die Heizung um drei Grad zurück.

Wirksam lüften

Bei richtigem Lüften liegt der Heizbedarf für die erforderliche Frischluftzufuhr bei 400 bis 500 Liter Öl pro Heizsaison und Haushalt. Falsches Lüften kann bis zu 3-fachen Energieverbräuchen bzw. Kosten führen. Also lohnt sich richtiges Lüften. Das fördert die Gesundheit, führt die Feuchtigkeit ab, entfernt Schadstoffe und spart Energie. Es gilt: Kurz und heftig Stoßlüften. Am besten drei bis viermal am Tag Fenster ganz auf und ein bis fünf Minuten querlüften. Drehen Sie in dieser Zeit die Heizung ab! Dauerhaft gekippte Fenster sind wahre Energiefresser.

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gut zu wissen

Jalousien und Rollläden schließen, wenn Sie schlafen gehen. Die meiste Wärme entweicht über Glasflächen und Fensterfugen.

Türen zu

Jede Menge Energie sparen Sie auch, wenn Sie die Türen zu kühleren Räumen schließen. Dadurch verhindern Sie, dass warme, feuchte Luft entweicht und sich an kalten Wänden und Fenstern niederschlägt. 

Entlüften

Wenn ihr Heizkörper „gluckst“ ist das ein Zeichen, dass Sie Ihren Heizkörper entlüften müssen. Ein „glucksender“ Heizkörper wird nicht vollständig von warmem Wasser durchflossen. Die Wärmeabgabe wird dadurch reduziert. Als Faustregel gilt: Die Heizkörper zweimal jährlich entlüften!

Nackte Heizkörper

Das ist zwar nicht immer dekorativ, aber nackte Heizkörper geben viel mehr Wärme ab als verkleidete oder verbaute. Lange Vorhänge oder Möbel, die die Heizung verdecken, schlucken bis zu 20 Prozent Wärme.

Verwenden Sie Ihren Heizkörper nicht als Wäschetrockner! Bis zu 40 Prozent Energie gehen dadurch verloren. 

Sind sie noch dicht?

Ob Ihre Fenster noch dicht sind, können Sie so testen: Ein ins geschlossene Fenster eingeklemmtes dünnes Blatt Papier darf sich nicht oder nur sehr schwer herausziehen lassen. Wenn’s leicht geht, Dichtungsstreifen erneuern und Beschläge einstellen.


Ein guter Tipp

Schließen Sie Jalousien und Rollläden, wenn Sie schlafen gehen. Die meiste Wärme entweicht über Glasflächen und Fensterfugen.