Bank pleite – was passiert mit Ihrem Geld?  

Geht eine Bank pleite, sind Ihre Einlagen durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Jede Bank in Österreich, die Einlagen entgegennimmt, muss einer Sicherungseinrichtung angehören.

Was ist abgesichert?

Pro Person und Bank sind bis zu 100.000 Euro inklusive Zinsen geschützt. Bei Gemeinschaftskonten gilt diese Grenze für jede Kontoinhaber.

Gesichert sind unter anderem:

  • Sparbücher
  • Giro-, Festgeld- und Sparkonten
  • Bausparverträge
  • Wertpapierverrechnungskonten (nicht Wertpapierdepots)

Höhere Absicherung in Ausnahmefällen

Für bestimmte Einlagen, etwa nach dem Verkauf einer selbst genutzten Wohnimmobilie, gilt für bis zu 12 Monate eine erhöhte Sicherung von bis zu 500.000 Euro.

Auszahlung

Im Sicherungsfall erfolgt die Auszahlung grundsätzlich automatisch. Die gesetzliche Auszahlungsfrist beträgt 7 Arbeitstage

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Das sollten Sie wissen

  • Verteilen Sie größere Guthaben auf mehrere Banken, wenn Sie mehr als 100.000 Euro anlegen möchten.
  • Die Einlagensicherung gilt pro Bank mit eigener Konzession. Markenbanken haben meist keine eigene Einlagensicherung, sondern fallen unter ihre Mutterbank.
  • Für Wertpapiere gilt nicht die Einlagensicherung. Die Anlegerentschädigung greift nur, wenn Wertpapiere durch Fehlverhalten der Bank oder Wertpapierfirma nicht mehr vorhanden sind – bis maximal 20.000 Euro.

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