23.1.2015
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Infos zur Schnupperlehre

Die Schnupperlehre bietet die Möglichkeit, in den Berufsalltag "hineinzuschnuppern" und dadurch wichtige Einblicke in die Arbeitswelt zu erhalten. Dies erleichtert oft die Berufswahl, da ein realistischeres Bild des Berufs entsteht.

Schnupperlehre als Schulveranstaltung
Die „klassische Schnupperlehre“ ist für Schülerinnen und Schüler im 8., 9., 10. Schuljahr. Die Initiative geht von der Schule aus und findet im Rahmen einer Schulveranstaltung (z.B. „Berufspraktische Tage“) während der Unterrichtszeit statt. Alle Schüler einer Klasse schnuppern hierbei gleichzeitig.

Schnupperlehre als individuelle Berufsorientierung (während der Unterrichtszeit)
Die individuelle Berufsorientierung ermöglicht es einzelnen Schülern der 4. Klasse NMS/AHS, der 8. und 9. Klasse der Sonderschule und der Polytechnischen Schule, zum Zwecke der individuellen Berufsorientierung an bis zu 5 Tagen unterrichtsfrei zu schnuppern. Die Initiative geht vom Schüler aus und die Erlaubnis ist vom Klassenvorstand zu erteilen.

Schnupperlehrer als individuelle Berufsorientierung (außerhalb der Unterrichtszeit)
Für Schüler im oder nach dem 8. Schuljahr ist eine Absolvierung der individuellen Berufsorientierung außerhalb der Unterrichtszeit (z.B. in den Ferien) im Ausmaß von höchstens 15 Tagen pro Betrieb und Kalenderjahr möglich. Die Initiative geht vom Schüler aus und es ist die Zustimmung der Erziehungsberechtigten notwendig.

Schnupperlehre von Jugendlichen, die keine Schüler mehr sind
Eine Schnupperlehre für Jugendliche, die keine Schüler mehr sind, ist nicht möglich. 

Die Schnupperlehre ist kein Arbeitsverhältnis, es erfolgt keine Eingliederung in den Arbeitsprozess und die Schüler unterliegen keiner Arbeitspflicht. Sie haben aber auch keinen Anspruch auf Entgelt. Es sind seitens des Betriebes die Bestimmungen des Arbeitnehmerschutzes zu berücksichtigen.

Die Schüler sind während der Schnupperlehre nach dem ASVG bei der AUVA unfallversichert. Sie müssen nicht bei der Sozialversicherung angemeldet werden.

Berufsbilder als Ausbildungsunterlage

Die Berufsbilder für insgesamt 13 häufig gewählte Lehrberufe hat die AK Tirol in eine leicht verständliche Sprache umschreiben lassen.

Die Berufsbilder

Sie beschreiben was Lehrlinge im Lehrbetrieb zu lernen haben.

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