Jobticket

Mit dem neuen „Jobticket“ können Arbeitgeber auf freiwilliger Basis die Benützung der Öffentlichen Verkehrsmittel durch ihre Mitarbeiter fördern: Wenn der Arbeitgeber den Beschäftigten eine Jahreskarte für die Strecke zwischen Wohnung und Arbeitsplatz zur Verfügung stellt, gilt dies seit 2013 nicht mehr als Sachbezug und ist somit für alle Arbeitnehmer steuerfrei. „Zur Verfügung stellen“ bedeutet dabei, dass die Rechnung der Jahreskarte des VVT bzw. der IVB auf den Arbeitgeber ausgestellt ist.

Seit 2013 kann das Jobticket auch jenen Arbeitnehmern zur Verfügung gestellt werden, die keinen Anspruch auf Pendlerpauschale haben. Aus diesem Grund ist das Jobticket in erster Linie für jene Arbeitnehmer interessant, die bisher keinen Anspruch auf Pendlerpauschale hatten, da sie weniger als 20 km zur Arbeit pendeln.

Wer Anspruch auf Pendlerpauschale hat und das Jobticket bezieht, verliert den Anspruch auf Pendlerpauschale. Deshalb ist im Einzelfall zu prüfen, ob durch das Pendlerpauschale, die Pendlerförderung des Landes Tirol bzw. durch etwaige betriebsinterne  Fahrtkostenzuschüsse unter Umständen ein größerer finanzieller Vorteil gegeben ist als durch Inanspruchnahme des Jobtickets.

Wermutstropfen:

Es gibt keine Verpflichtung für die Unternehmen, ein Jobticket zur Verfügung zu stellen. Außerdem muss das Jobticket vom Arbeitgeber zusätzlich gewährt werden: Wenn die Jahreskarte einen Teil des bisherigen Entgeltes ersetzt, liegt eine Gehaltsumwandlung vor, die nicht als Jobticket anerkannt wird.

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