Drucken
Zu Merkzettel hinzufügen

Berufsbegleitend studieren

Der Wunsch nach Höherqualifizierung, nach beruflicher Veränderung oder nach einem besseren Gehalt lässt Berufstätige über die Möglichkeit eines Studiums nachdenken. Ein berufsbegleitendes Studium ist eine Alternative zu einem Vollzeitsudium - vor allem dann, wenn die Studienbeihilfe zur Finanzierung der Lebenshaltungskosten nicht ausreicht oder wenn durch die Überschreitung der Altersgrenze keine Studienbeihilfe mehr möglich ist.

Nicht alle Hochschulen sind auf Berufstätige gleich gut vorbereitet. Im Unterschied zu den Universitäten wurde im Fachhochschulbereich auf die Gestaltung eines Angebots für Berufstätige von Beginn an großer Wert gelegt. Berufsbegleitende Studiengänge sind explizit auf die Zielgruppe der Berufstätigen abgestimmt, z.B. im Hinblick auf die zeitliche Organisation des Studiums, die Studienpläne und die didaktischen Konzepte. Die Lehrveranstaltungen finden in Abendstunden oder geblockten Wochenendeinheiten statt.
Universitätsstudien sind in der Regel nicht als berufsbegleitende Studien konzipiert. Während Studierende an Universitäten „nebenbei“ arbeiten, steht bei den berufsbegleitenden Studien an den Fachhochschulen die Erwerbstätigkeit im Vordergrund. An den Hochschulen gibt es also eine große Bandbreite von Kombinationsmöglichkeiten von Studium und Beruf. 

Welche Zugangsmöglichkeiten gibt es zu den Hochschulen?

Neben der Matura an einer AHS oder BHS ermöglichen auch die Berufsreifeprüfung und die Studienberechtigungsprüfung als sogenannte „nicht-traditionelle Hochschulzugänge“ den Beginn eines Studiums. Die Fachhochschule sieht als zusätzliche Zugangsvoraussetzung auch eine erworbene „einschlägige berufliche Qualifikation“ vor. Dazu zählen z.B. der Abschluss einer Lehre, einer berufsbildenden mittleren Schule und sonstige Qualifikationen. Die auf die fachliche Ausrichtung des FH-Studiengangs abgestimmten konkreten Regelungen sind in den vom Fachhochschulrat genehmigten Anträgen enthalten und bei den jeweiligen Studiengangsanbietern zu erfragen. Neben diesen formalisierten Ausbildungswegen können Qualifikationen, die nicht im Anerkennungsbescheid geregelt sind, im Einzelfall auch von der Studiengangsleitung und vom Fachhochschulkollegium geprüft werden. StudienanfängerInnen mit „einschlägiger beruflicher Qualifikation“ haben in der Regel Zusatzprüfungen, die je nach FH-Studiengang unterschiedlich sind, nachzuweisen. Teilweise können diese auch am FH-Studiengang absolviert werden. 

Hochschulen in Tirol:

Sollte auf Grund der Entfernung zwischen Wohnort und Studienort oder einer zeitlichen Unvereinbarkeit zwischen Berufstätigkeit und Studium kein Studium bei den angeführten Standorten möglich sein, wäre noch die Möglichkeiten eines Fernstudiums zu überprüfen. Allerdings ist im Einzelfall die Machbarkeit sehr gut zu überprüfen.

AK-Werkmeisterschule

Jetzt anmelden für neue Lehrgänge Elektrotechnik, Maschinenbau

Matura nach­ho­len

Sie haben einen Beruf, wollen sich aber wei­ter­bil­den und die Matura nach­ho­len?

TeilenZu Merkzettel hinzufügen

Facebook-Funktion aktivieren

Drucken
Zu Merkzettel hinzufügen

Verwandte Links

Zum Seitenanfang
Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen über Cookies, sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen und die Browsereinstellungen entsprechend anpassen.
Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen dazu sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen.
OK