Junges Paar beim Einzug © Jacob Lund  , stock.adobe.com
Einzug in die neue Wohnung © Jacob Lund , stock.adobe.com

Arbeiterkammer begrüßt das Tiroler Wohnpaket

AK Präsident Zangerl: „Das Land hat die richtigen Weichen gestellt. Viele Vorschläge der AK und der Sozialpartner werden umgesetzt. Gemeinsames Ziel: Wohnen muss in Tirol für Arbeitnehmer-Familien und vor allem für Junge wieder erschwinglich sein. Endlich wurde ein Anfang gemacht.“

Das bei der Regierungsklausur beschlossene Maßnahmenpaket zur Senkung der Wohnkosten in Tirol wird von der Arbeiterkammer Tirol begrüßt. AK Präsident Erwin Zangerl sagt dazu: „Mit diesem Wohnpaket geht das Land nunmehr in die Offensive und setzt wichtige Forderungen und Vorschläge der AK Tirol und der Sozialpartner um. Das ist eine überfällige Initiative im Interesse der Arbeitnehmer-Familien und der jungen Menschen in unserem Land.“

Folgende Vorschläge und Forderungen der AK Tirol wurden nunmehr umgesetzt:

  • Die Zweckbindung des Wohnbauförderungsbeitrages.
  • Der soziale Wohnbau wird forciert, samt Einführung entsprechender Vorbehaltsflächen
  • Wiedereinführung der Widmungskategorie für den ausschließlich objektgeförderten Wohnbau
  • Es gibt eine bessere Ausgestaltung der Vertragsraumordnung.
  • Die Zweitwohnsitzabgabe als Gemeindeabgabe wird eingeführt.
  • Verbesserungen in der Mietzins- und Annuitätenbeihilfe, insbesondere einheitliche Anwartschaftszeiträume in ganz Tirol.
  • Kritische Durchsicht der OIB-Richtlinien 2019 im Hinblick auf „Leistbares Wohnen“. 

Begrüßt wird von Zangerl auch die Befristung von Baulandneuwidmungen auf zehn Jahre. Wichtig ist auch, dass es künftig Mindestanteile in ausgewiesenen Vorbehaltsflächen für den geförderten Wohnbau geben soll. Zangerl: „Die Regierung ist damit unserer Forderung nachgekommen. die Spekulationen mit Wohnraum einzudämmen. Denn wir brauchen mehr geförderte neue Wohnungen und weniger Spekulanten-Bauten vor allem im Großraum Innsbruck, sonst galoppieren die Wohnkosten weiter davon und werden für Arbeitnehmer-Familien unerschwinglich. Mit dem verpflichtenden Mindestanteil, der in den örtlichen Raumordnungskonzepten umgesetzt wird, werden wir es schaffen, die Tirolerinnen und Tiroler finanziell zu entlasten.

Ich bin überzeugt, dass für Tirols Arbeitnehmer-Familien und für die AK heute ein guter Tag ist, weil jetzt die richtigen Weichen gestellt wurden. Die schwarz-grüne Landesregierung hat im Sinne der Bevölkerung gehandelt und ein Wohnpaket und ein Sozialpaket auf den Weg gebracht. Ich gratuliere unserem Landeshauptmann Günther Platter und unserer Wohnbaulandesrätin Beate Palfrader zu ihrer Hartnäckigkeit, mit der sie dieses Ziel erfolgreich verfolgt haben“, so Zangerl.

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