AK Präsident Erwin Zangerl, Johannes Anzengruber und Helmuth Müller im Portrait, stehend.
Arbeiterkammerpräsident Erwin Zangerl, der designierte Innsbrucker Bürgermeister Johannes Anzengruber und IKB-Vorstandsvorsitzender Helmuth Müller kündigen für die Innsbrucker Haushalte ein Stromkostenentlastungspaket an. © AK Tirol/ Angelo Lair
6.5.2024

AK Tirol und IKB einigen sich: Paket zur Stromkostenentlastung für Innsbruck

AK Tirol und die IKB konnten sich auf ein Stromkostenentlastungspaket für die Innsbrucker Haushaltkundinnen und -kunden einigen. IKB-Vorstand und -Aufsichtsrat haben bereits positive Beschlüsse gefasst. Die nötige Zustimmung der Aktionäre wird in der Hauptversammlung, die noch im Mai stattfinden wird, erfolgen.

offen gesagt:

"Ich bin froh, dass wir nun
mit der IKB auch eine
Stromkostenentlastung
erreichen konnten."

Erwin Zangerl
AK Präsident

Im Falle einer positiven Beschlussfassung erhalten IKB-Haushaltkundinnen und -kunden in den nächsten Monaten in Abhängigkeit vom Stromverbrauch einen entsprechenden Entlastungsbeitrag. Für einen Innsbrucker Haushalt mit einem durchschnittlichen Jahresverbrauch zwischen 2.300 und 3.500 Kilowattstunden ergibt dies einen Betrag je nach Jahresverbrauch und Produkt (z. B. Boiler) zwischen 102 und 368 Euro. Bei höherem Jahresverbrauch können auch mehrere hundert bis zu über 1.000 Euro an Entlastungszahlungen zusammenkommen.

AK Präsident Erwin Zangerl meint dazu: „Ich bin froh, dass wir nach konstruktiven Gesprächen auch mit der IKB eine Vereinbarung zur Stromkostenentlastung der Innsbrucker Haushalte erreichen konnten.“ Der designierte Innsbrucker Bürgermeister Johannes Anzengruber zeigt sich ebenfalls zufrieden: „Uns war es gemeinsam mit dem AK Präsidenten ein großes Anliegen, analog zu den Kundinnen und Kunden der TIWAG auch für die Innsbruckerinnen und Innsbrucker eine finanzielle Entlastung zu erreichen. Ich werde in der Aktionärsversammlung die nötigen Beschlüsse herbeiführen.“

Zur Frage, wer die Kosten des Stromkostenentlastungspaketes der IKB trägt, gibt es nach wie vor Auffassungsunterschiede zwischen IKB und TIWAG, die mittels aufrechter Verträge den Stromvertrieb der IKB führt. IKB-Vorstandsvorsitzender Helmuth Müller dazu: „Wir sind hier nach wie vor der klaren Meinung, dass die TIWAG für den Schaden, der der IKB entsteht, aufzukommen hat. Dazu werden noch interne Verhandlungen mit der TIWAG zu führen sein“. In den letzten Wochen stand jedoch eine Lösung im Sinne der IKB-Kundinnen und -Kunden im Vordergrund. Diese liegt jetzt vor.

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