Ergebnis der AK Wahl 2014 Zangerl: "Klares Wahl-Ergebnis ist Auftrag für unseren vollen Einsatz"

Entscheidung. Weiter mit aller Kraft für Tirols Beschäftigte: Die Liste 1 Erwin Zangerl AAB-FCG kommt bei der AK Wahl auf knapp 64 Prozent der Stimmen und erreicht 47 Mandate. 13 Mandate entfallen auf FSG, 6 auf Grüne und 4 auf FA-Tirol.

Die Tiroler AK Wahl 2014 brachte einen eindeutigen Sieger: Die Liste 1 von Präsident Erwin Zangerl gewann zu ihren 46 Mandaten noch ein Mandat von der FSG  dazu und erreichte knapp 64 Prozent der Stimmen. Die Liste 2 Günter Mayr - FSG erzielte 13 Mandate (minus 1). Die Grünen holten sich ein Mandat von der Liste SOLI, die damit nicht mehr in der AK Vollversammlung vertreten ist. Die Freiheitlichen Arbeitnehmer hielten ihren Mandatsstand. Die übrigen drei kandidierenden Listen (GLB, KOMintern und LP) verfehlten den Einzug in die Kammervollversammlung.

In Prozenten gerechnet legte die Liste 1 (AAB-FCG) um knapp 1 % auf 63,95 % zu. Die Liste 2 (FSG) verlor 1,34 % und kommt auf 18,50 %, die Liste 3 (Grüne) legt um 1,25 %  auf 8,04 % zu. Die Liste 4 (Freiheitliche Arbeitnehmer) hält neu bei 5,72 % (minus 0,18 %). Auf die übrigen Listen entfielen für SOLI 1,13 %, GLB 0,49 %, KOMintern 1,24 % und LP 0,93 %.

Die Liste Zangerl stellt nach dieser Wahl neben dem AK Präsidenten erneut auch alle drei Vizepräsidenten und weitere vier Vorstandsmitglieder. Die FSG bleibt mit zwei Mitgliedern im Vorstand vertreten. Die Grünen ziehen erstmals in den Vorstand ein.

Endergebnis im Überblick

Endergebnis der AK Wahl 2014 in Tirol © -, AK Tirol
Endergebnis der AK Wahl 2014 in Tirol © -, AK Tirol

AK Präsident Zangerl zeigte sich beeindruckt von dem klaren Votum: „Das ist unser bisher bestes Ergebnis bei einer AK Wahl. Darauf bin ich stolz, weil es auch eine Auszeichnung für unser gesamtes Team in der AK ist. Wir haben die letzten fünf Jahre gezeigt, dass wir das Schutzhaus für Tirols Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind. Wir haben unabhängig und überparteilich gearbeitet und werden dies auch weiterhin tun. Diese Einsatz wurden von den AK Mitgliedern honoriert, ich bedanke mich bei allen Wählerinnen und Wählern ganz herzlich.“

Der AK Präsident will auch in der kommenden Periode alle Fraktionen zum konstruktiven Miteinander einladen: „Arbeiten für Tirols Arbeitnehmer, lautet meine Devise. Wir haben eine Fülle an Aufgaben zu bewältigen, für die wir alle Kräfte bündeln sollten. Alle Gruppen haben vor den Wahlen die Themen niedrige Einkommen, teures Leben und Wohnen sowie die Schieflage bei der Besteuerung zwischen Arbeit und Vermögen aufgezeigt. Jetzt liegt es an uns allen, gemeinsame Anstrengungen zu unternehmen, damit es den Beschäftigten im Land wieder besser geht und sie eine Perspektive im Beruf und im Leben haben. Es muss Arbeitnehmerfamilien wieder möglich gemacht werden, sich Eigentum zu schaffen. Der Mittelstand braucht endlich mehr Spielraum durch eine Lohnsteuerreform für die Klein- und Mittelverdiener. Wir müssen die Landes- und die Bundespolitik in die Pflicht nehmen, damit die größte Bevölkerungsgruppe gleichberechtigter Partner, und nicht dauernd Nettozahler ist. Der ÖGB kann auf unsere Hilfe bauen, um ordentliche Lohnabschlüsse zu erzielen. Außerdem brauchen wir dringend mehr vollwertige Arbeitsplätze. Angesichts der niedrigen Einkommen bei den atypischen Beschäftigungsverhältnissen werden wir nicht auf die Überholspur kommen. Und besonders Not tut ein richtiger Arbeitslandesrat, der sich um alle diese Anliegen auch politisch kümmert. Dafür werden wir in den nächsten Monaten kämpfen“, so Zangerl.