AK Präsident Erwin Zangerl © AK Tirol/Berger
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6.11.2020

tirol kliniken: AK Tirol unterstützt Klage wegen nicht bezahlter Überstunden

Nicht nur beim Thema Umkleidezeiten rumort es bei den tirol kliniken, auch Überstunden für geleistete Wochenend- und Feiertagsdienste werden nicht bezahlt. Die AK unterstützt deshalb die Klage des Zentralbetriebsrats. AK Präsident Erwin Zangerl: „Die Führung der
tirol kliniken sollte sich gerade in Zeiten wie diesen endlich besinnen und zum Personal stehen. Bei so einem Umgang ist es natürlich nicht verwunderlich, dass über Personalmangel geklagt wird. Ich appelliere daher an die Verantwortlichen, endlich im Sinne der Beschäftigten zu handeln!“

Im konkreten Fall handelt es sich um Überstunden, die von Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeitern der Abteilung Strahlentherapie an Wochenenden und einem Feiertag Ende 2019/Anfang 2020 geleistet wurden. Trotz mehrfacher Geltendmachung durch den Zentralbetriebsrat und der Forderung, diese geleisteten Dienste als Überstunden auszubezahlen, weigert sich die Führung der tirol kliniken vehement und fordert sogar eine Änderung der Betriebsvereinbarung.

„Ständig wird über Personalmangel geklagt, wer aber so mit Beschäftigten umgeht und ihren Einsatz nicht entsprechende entlohnt, braucht sich nicht zu wundern, dass die Diskussion über zuwenig Personal nicht abreißen wird“, so AK Präsident Erwin Zangerl, der auch auf die unhaltbare Situation in Bezug auf die Umkleidezeiten verweist, die nach wie vor – trotz OGH-Entscheid – nicht als Arbeitszeiten angerechnet werden.

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