29.6.2018
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AK Tirol: Startschuss für das Gesundheitsberufe-Register - Rund 16.000 Beschäftigte werden tirolweit erfasst

AK Präsident Erwin Zangerl: Wir helfen Angehörigen der Gesundheits- und Krankenpflegeberufe bei der Registrierung

Für 16.000 Tiroler Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Gesundheitsbereich bricht mit 1. Juli eine neue Ära an. Das neue Gesundheitsberufe-Register startet. 
„Es wird erstmals die Qualifikationen der Berufsangehörigen exakt darstellen. Zwölf Monate - bis 30. Juni 2019 – haben Berufstätige Zeit, sich eintragen zu lassen. Für Neueinsteiger in einen Gesundheitsberuf ist die Registrierung Voraussetzung für einen Job“, informiert Präsident Erwin Zangerl.

Die AK Tirol übernimmt dabei Behördenfunktion und betreut die unselbständigen Arbeitnehmer. „So einfach wie möglich soll die Registrierung sein. Deshalb werden 39 Mitarbeiter der AK Tirol in allen Bezirken – möglichst unbürokratisch und bürgernah - in an allen Bezirkskammern und auch in Betrieben die Eintragung anbieten. 

Dazu entstehen den Arbeitnehmern aufgrund des Engagements der Arbeiterkammer auch keine Kosten. Zangerl: „Ursprünglich war geplant, die Arbeitnehmer zur Kasse zu bitten. 70 Euro sollte die Registrierung kosten. Doch die Arbeiterkammer hat erreicht, dass die Registrierung kostenlos ist.“

Das Register ist ein elektronisches Verzeichnis für Angehörige der Gesundheits- und Krankenpflegeberufe sowie der gehobenen medizinisch-technischen Dienste. Mit der Erfassung aller im Gesundheitsbereich tätigen Personen wird erstmals sichtbar, wie viele Menschen in dieser Branche arbeiten. Damit soll die Bedarfsplanung und Ausbildung in diesen wichtigen Berufsfeldern verbessert werden. 

Für die Eintragung ist auf jeden Fall der persönlich unterschriebene Antrag notwendig. Alternativ ist eine Online-Registrierung mit Bürgerkarte oder Handysignatur möglich. 

 

Diese Dokumente werden benötigt: 

Berufstätige & Berufseinsteiger bis 1. Juli 2018: 
- Nachweis der Identität und Staatsangehörigkeit (z. B. Reisepass) 
- Qualifikationsnachweis entsprechend den berufsrechtlichen Vorschriften (z. B. Zeugnis, Diplom). Bei Namensänderung nach Ausstellung des Qualifikationsnachweises bitte den Nachweis (z. B. Heiratsurkunde) erbringen 
- Passfoto 
WICHTIG: Bei persönlicher Antragstellung sind die Unterlagen im Original oder in beglaubigter Kopie vorzulegen.

Zusätzlich benötigen Berufseinsteiger ab dem 2. Juli 2018: 
- Nachweis der Vertrauenswürdigkeit, z. B. Strafregisterbescheinigung 
(Nachweise nicht älter als 3 Monate!) 
- Ärztliches Zeugnis über die gesundheitliche Eignung (nicht älter als 3 Monate) 
- Nachweis der deutschen Sprachkenntnisse, sofern sich diese nicht aus 
der Ausbildung oder dem Berufsweg ergeben. 
WICHTIG: Fremdsprachigen Nachweisen ist auch eine beglaubigte Übersetzung durch einen gerichtlich beeideten Übersetzer beizulegen. 

Diese Berufsgruppen werden erfasst: 

  • Biomedizinische Analytiker 
  • Diätologin und Diätologe 
  • Diplomierte Gesundheits- und KrankenpflegerIn 
  • ErgotherapeutIn 
  • Logopädin bzw. Logopäde 
  • OrthoptistIn 
  • PflegeassistentIn (inkl. Sozialbetreuungsberufe) 
  • PflegefachassistentIn 
  • PhysiotherapeutIn 
  • RadiologietechnologIn 

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