13.4.2018
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ÖGB und AK Tirol: Startschuss für Dialog-Initiative „Wie soll Arbeit?“

Gemeinsam starten ÖGB und AK Tirol heute mit der Dialog-Initiative „Wie soll Arbeit?“ eine breit angelegte Befragung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zur künftigen Gestaltung der Arbeitswelt. Die Initiative ist die größte seit der zur Lohnsteuersenkung und weist insgesamt sieben Schwerpunkte auf: Arbeitszeit, Lohn- und Sozialdumping, Gerechtigkeit, Wohnen, Digitalisierung, Pensionen und soziale Sicherheit.

In den kommenden Wochen werden die Betriebsräte in den Tiroler Betrieben eigene Befragungskarten an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgeben. Die Gewerkschaften veranstalten zusätzlich noch Verteilaktionen. Alle Tiroler AK Mitglieder erhalten demnächst per Post eine Befragungskarte. Es kann aber auch online mitgestimmt und mitgeredet werden. Mehr Infos auf www.wie-soll-arbeit.at

Die Ergebnisse sollen eine Art Leitschnur sein, auf welche Themen im Einsatz für die Interessen der Beschäftigten künftig gesetzt werden soll. 

ÖGB-Landesvorsitzender Philip Wohlgemuth: „Wer soll die künftige Arbeitswelt maßgeblich mitgestalten, wenn nicht die größte Gruppe – die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer selbst? Deswegen fragen wir sie nach ihren Vorstellungen einer gut funktionierenden Arbeitswelt. Uns geht es dabei um Fairness. Leider wird diese Fairness derzeit von der Bundesregierung mit Füßen getreten: Während der Arbeitgeber-Seite jeglicher Wunsch sozusagen postwendend erfüllt wird, bleiben die Interessen der Beschäftigten zur Gänze auf der Strecke. Diese maßlose Ungerechtigkeit ist insofern eine bodenlose Frechheit, als gerade der Faktor Arbeit der am höchsten besteuerte in Österreich ist und vor allem die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wesentlich zur Finanzierung unseres Staatshaushaltes beitragen!“

AK Präsident Erwin Zangerl: „Es geht derzeit um viel für die Beschäftigten in Österreich: um ihre Rechte, ihre Zukunft und um ihren Platz in einer Arbeitswelt, die sich permanent ändert. Dass diese Veränderungen nicht zum Nachteil der 3,5 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in unserem Land sein dürfen, versteht sich eigentlich von selbst. Trotzdem wird von politischer Seite immer noch versucht, in die Arbeits- bzw. Lebensprozesse der Beschäftigten einzugreifen. Daher stehen die elementarsten Existenzfragen für unsere Arbeitnehmer-Familien in den nächsten Monaten im Mittelpunkt unseres interessenpolitischen Handelns. Uns ist besonders wichtig, dass die Beschäftigten als Hauptbetroffene ihre Meinung zu den wichtigsten Arbeits- und Lebensbereichen abgeben. Die Anliegen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen mehr Gehör finden. Die Arbeit verändert sich rasant, es geht darum, den Beschäftigten – als den wahren Leistungsträgern in unserem Land – ihren gerechten Anteil am Volksvermögen zu sichern und eine Spaltung in unserer Gesellschaft zu verhindern. Deshalb wollen wir auch von unseren 350.000 Tiroler AK Mitgliedern wissen, was sie sich von der Bundespolitik erwarten und wie die Arbeitswelt positiv weiterentwickelt werden kann.“

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