Ak Präsident Erwin Zangerl © AK Tirol/Friedle
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6.8.2021

AK Zangerl: „In Zeiten der Corona-Krise sollte nicht auch noch unser Pensionssystem krank geredet werden!“

Einmal mehr wird von Unternehmervertretern und Wirtschaftsparteien versucht, unser bewährtes staatliches Pensionssystem in Frage zu stellen, und als Allheilmittel die Anhebung des Pensionsalters propagiert. „Stattdessen sollten sie dafür eintreten, dass auch die Unternehmer so wie die Arbeitnehmer 80 Prozent ihrer Pension selbst finanzieren, und nicht nur wie derzeit zu 50 Prozent“, fordert AK Präsident Erwin Zangerl.

Dieses Mal sind es Vertreter der Jungen Wirtschaft Tirol, die ein Anheben des Regelpensionsalters fordern, und Wirtschaftsparteien beklagen, dass die „Pensionkosten aus der Spur geraten“, und in einem Drüberwischen wird auch noch der Generationenvertrag in Frage gestellt.

„Das ist reine Stimmungsmache, um ausgerechnet die Interessen jener durchzuboxen, für die die Steuerzahler 50 Prozent zur Pension zuschießen müssen“, ärgert sich AK Präsident Erwin Zangerl.

Zangerl: „Von wem wird denn der Generationenvertrag getragen? Von Arbeitnehmern, Arbeitgebern und dem Staat. Und jetzt wird er von zwei Seiten in Frage gestellt: Von der Wirtschaft, die die Lohnnebenkosten loswerden möchte, und vom Staat, der die Beiträge in die Pensionskassen nicht mehr leisten möchte.“

„Bezeichnend“ ist für den Tiroler AK Präsidenten vor allem, dass die Forderungen ausgerechnet von jenen Gruppen aufgestellt werden, deren Pensionen zu 50 Prozent von den Steuerzahlern bezuschusst werden (müssen), während sich die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihre Pensionen zu 80 Prozent selber zahlen. „Damit dürfte der viel zitierte Neustart doch wie befüchtet zum Altstart werden. Denn Reformen bräuchte es da, wo die Steuerzahler am meisten zuschießen müssen. Hier fordern wir faire Neuregelungen!“

OFFEN GESAGT

„Der Generationenvertrag wird von Arbeitnehmern, Arbeitgebern und dem Staat getragen. Und jetzt wird er von zwei Seiten in Frage gestellt: Von der Wirtschaft, die die Lohnnebenkosten loswerden möchte, und vom Staat, der die Beiträge in die Pensionskassen nicht mehr leisten möchte.“

Erwin Zangerl,
AK Präsident

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OFFEN GESAGT

„Der Generationenvertrag wird von Arbeitnehmern, Arbeitgebern und dem Staat getragen. Und jetzt wird er von zwei Seiten in Frage gestellt: Von der Wirtschaft, die die Lohnnebenkosten loswerden möchte, und vom Staat, der die Beiträge in die Pensionskassen nicht mehr leisten möchte.“

Erwin Zangerl,
AK Präsident