Trotz Millionenförderungen steigen die Preise. © Canva
Trotz Millionenförderungen steigen die Preise von Freizeitkarten. © Canva
16.9.2021

Trotz Millionen an Corona-Förderungen steigen Preise bei Freizeitkarten!

Neben der Kurzarbeitshilfe, der staatlichen Übernahme von Haftungen und Garantien sowie großzügigen Stundungen von Sozial- und Steuerabgaben wurden Unternehmen auch direkte Unternehmenszuschüsse gewährt. Laut EU-Transparenzdatenbank zählen zu den größten Förderempfängern in Tirol auch die Bergbahnen. Trotzdem steigen etwa die Preise für Freizeitkarten teils erheblich. „Wenn eine Familie ein Monatseinkommen für ihre Freizeittickets investieren muss und gleichzeitig Millionen Euro an die Bergbahnen ausgeschüttet werden, dann sind die Preissteigerungen schon besonders ärgerlich“, so AK Präsident Erwin Zangerl.   

AK Präsident Zangerl: „Tourismus wälzt Corona-Folgen auf Einheimische ab!“

Auch wenn die Skigebiete in der Corona-Krise, wenn auch oft mit Einschränkungen, geöffnet hatten, ihr wahres Herz für die einheimische Bevölkerung scheinen sie noch nicht gefunden zu haben: Egal ob Freizeitticket, Regiocard oder Snowcard – alle Karten haben ihre Preise erhöht und das teilweise kräftig. „Es ist zwar zu begrüßen, dass die Skigebiete in der Corona-Saison versucht haben, den Tirolerinnen und Tirolern ein Angebot zu liefern, aber hier gab es auf der anderen Seite auch viel Solidarität vieler Kartenbesitzer, die die Einschränkungen hingenommen haben. Jetzt mit den Preisen dermaßen anzuziehen ist höchst bedenklich, auch angesichts der Millionen an Förderungen, die an die Bahnbetreiber geflossen sind“, so AK Präsident Zangerl. „Öffentliche Steuer-Gelder in Anspruch zu nehmen und dann die Preise für Freizeitkarten derart nach oben zu schrauben lässt nur den Schluss zu, dass man sich bei den Einheimischen bedienen will – so wird man den Ruf der Tourismuswirtschaft nicht wiederherstellen“, kritisiert Zangerl. 

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