Frohe Familie, bestehend aus Vater, Mutter und Tochter © master1305/stock.adobe.com
Die Richtlinien für den Arbeitnehmerfonds von Land und AK Tirol wurden angepasst, damit noch mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Anspruch auf Unterstützung haben. © master1305/stock.adobe.com

Corona: Mehr Unterstützung mit dem adaptierten Arbeitnehmerfonds

Niemanden in der Krise alleine lassen: Das war im Frühjahr die Motivation für die AK Tirol, beim Land Tirol darauf zu drängen, einen Arbeitnehmerfonds für Härtefälle einzurichten. Jetzt wurden die Richtlinien an die Bedürfnisse angepasst, damit möglichst alle, die Unterstützung brauchen, diese auch bekommen können. So wurde der Netto-Einkommensverlust von 30 auf 20 % gesenkt, auf Basis dessen können Anträge ab sofort rückwirkend ab 15. März gestellt werden. Der Fonds läuft über 3 Förderperioden bis 31. Dezember 2020. Und die AK Expertinnen und Experten helfen, die Anträge zu stellen.

Auch wenn sich in manchen Bereichen der Alltag wieder langsam normalisiert: Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wurden von den Auswirkungen der Corona-Krise hart getroffen durch dramatische Einbußen beim Einkommen, die oftmals existenzbedrohend sind.

„Deshalb hat das Land Tirol auf Initiative der AK Tirol bereits im April den Arbeitnehmerfonds eingerichtet, speziell für Beschäftigte, die etwa mit dem Arbeitslosen-, Kurzarbeits- oder Krankengeld alleine nicht mehr das Auslangen finden“, sagt AK Präsident Erwin Zangerl.

Leichterer Zugang durch geänderte Richtlinien, Anträge rückwirkend möglich

„Aufgrund der Erfahrungen der letzten Wochen wurden die Richtlinien jetzt adaptiert, damit mehr Menschen diese Hilfe in Anspruch nehmen können“, so Zangerl. „Ab sofort muss der Netto-Haushaltseinkommensverlust nicht mehr 30 %, sondern 20 % betragen, und auf Basis dieses 20-prozentigen Einkommensverlustes können Betroffene Anträge auch rückwirkend für den Zeitraum ab 15. März stellen – auch all jene, die aufgrund der alten Richtlinie keinen Anspruch auf Unterstützung aus dem Arbeitnehmerfonds hatten.

Insgesamt 3 Förderperioden bis 31. Dezember 2020

Somit stehen allen insgesamt 3 Förderperioden offen:
1. (abgelaufene) Periode   15. März bis Ende Juni
2. Periode                             1. Juli bis Ende September
3. Periode                             1. Oktober bis Ende Dezember

Anträge, die bereits in der 1. Periode eingebracht wurden und auf Basis der alten Richtlinien aufgrund eines zu geringen Einkommensverlustes abgelehnt wurden, werden von Amts wegen neu aufgerollt.

Alle, die für die 1. Periode keinen Antrag gestellt haben, weil sie auf Basis der alten Richtlinien keinen Anspruch hatten, können diesen Antrag ab sofort rückwirkend einbringen, sofern sie die neuen Richtlinien erfüllen.
Anträge für die aktuelle Periode können ab sofort eingebracht werden,
Anträge für die 3. Periode können erst ab 1. Oktober eingereicht werden.

Die Förderung wird für jede Periode als einmaliger Pauschalbetrag gewährt. Wem auf Basis der alten Richtlinien bereits eine Unterstützung zugesagt bzw. ausbezahlt wurde, kann keinen zweiten Antrag auf Basis der neuen Richtlinien stellen.

AK hilft beim antragstellen

Wer eine Unterstützung aus dem Covid-Arbeitnehmerfonds beantragen möchte, findet die Förder-Richtlinien und ein Antragsformular auf www.tirol.gv.at oder kann alles telefonisch unter 0512/508–2005 anfordern.

Wer beim Antragstellen Hilfe braucht, kann sich auch direkt an die AK Tirol wenden, die Expertinnen und Experten sind erreichbar

  • unter Tel. 0800/22 55 22 – 2222
    (Mo bis Do von 8 bis 16 Uhr und Fr von 8 bis 12 Uhr) oder
  • per eMail an hilfe@ak-tirol.com oder
  • persönlich in der AK Tirol in Innsbruck, Schöpfstraße 2
    (Mo bis Do von 8 bis 12 Uhr und von 14 bis 16 Uhr sowie Fr von 8 bis 12 Uhr)

Erforderlich sind Name, Adresse, Telefonnummer, eMail-Adresse und Sozialversicherungsnummer.

Kontakt

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Telefon: +43 800 22 55 22 1300
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