18.9.2017
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Angeblicher Inkassodienst „Prozess Kasse“ verlangt 649,25 Euro und droht mit Mahnverfahren

„Nicht einschüchtern lassen“, raten die AK Konsumentenschützer allen Tirolern, die mit der Post ein recht amtlich anmutendes Schreiben einer angeblichen „Prozess Kasse“ erhalten haben. Denn die Forderung ist frei erfunden und das Unternehmen nicht existent. Deshalb: Nicht unter Druck setzen lassen und keinesfalls bezahlen!

Zahlreiche verunsicherte Tirolerinnen und Tiroler haben sich bereits bei den AK Konsumentenschützern gemeldet, weil sie mit der Post ein dubioses Schreiben einer „Prozess-Kasse“ erhalten haben. Darin wird unter dem Betreff „Eilt – Inkassoverfahren“ ein Betrag in Höhe von 649,25 Euro verlangt, der auf ein belgisches Konto einbezahlt werden soll.

Wofür konkret der Betrag gefordert wird, ist hingegen nirgends ersichtlich. Falls keine Zahlung erfolgt, wird ein „gerichtliches Mahnverfahren“ mit „erheblichen Mehrkosten“ angedroht. 

Die AK Experten geben jedoch Entwarnung und raten: „Nicht einschüchtern lassen und keinesfalls bezahlen!“ Bei der Forderung des angeblichen Inkassodienstes handelt es sich um einen weiteren dreisten Betrugsversuch, die angebliche Forderung ist frei erfunden und das angebliche Unternehmen „Prozess Kasse“ rechtlich nicht existent.

So erkennen Sie unseriöse Inkasso-Schreiben:

  • Lassen Sie sich, wie in diesem Fall, von angedrohten Klagen oder einem vermeintlichen „Amtsgerichts“-Stempel nicht unter Druck setzen, sondern prüfen Sie solche Schreiben in aller Ruhe.
  • Seien Sie skeptisch, wenn der Auftraggeber des Inkassoinstituts und/oder der Grund für die Forderung nicht ersichtlich sind.
  • Im aktuellen Fall rund um die „Prozess Kasse“ fällt auf, dass als Firmensitz zwar eine Adresse in Wien angegeben ist, die Telefonnummer aber eine deutsche Vorwahl aufweist und die IBAN am Zahlschein auf ein Konto bei einer belgischen Bank verweist.
  • Im Zweifelsfall bei den Konsumentenschützern der AK Tirol nachfragen bzw. die Polizei informieren!

Die AK Konsumentenschützer helfen und beraten unter der kostenlosen Hotline 0800/22 55 22 – 1818.

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