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Beschäftigten darf kein Nachteil daraus entstehen, dass sie sich in der Pandemie um ihre Kinder kümmern! © Canva

AK Zangerl: Sonderbetreuungszeit muss sofort korrigiert werden, Eltern müssen Urlaub für infizierte Kinder nehmen!

„Die Sonderbetreuungszeit soll die Betreuung erkrankter Kinder eigentlich erleichtern, derzeit ist das nicht der Fall, hier muss die Bundesregierung rasch handeln“, stellt AK Präsident Erwin Zangerl klar. Das Problem derzeit: Die neue Sonderbetreuungszeit gilt erst ab 1. Oktober, die Betroffenen müssten bis dahin Urlaub konsumieren, um corona-infizierte bzw. erkrankte Kinder zu Hause zu betreuen. „Dieser Fehler gehört umgehend behoben“, so Zangerl.  

Neue Sonderbetreuungszeit erst am 1. 10.!

Die behördliche Quarantäne gilt auch bei Schul- und Kindergartenkinder, bei denen eine Corona-Infektion festgestellt wurde. Für die Betreuung wurde eine Sonderbetreuungszeit geschaffen, die allerdings ausgelaufen ist. Zwar wird sie bis Jahresende verlängert, allerdings erst ab 1. Oktober. Bis dahin müssten Eltern Urlaub für die Betreuung nehmen, was viele zu Beginn des neuen Schuljahres vor große Probleme stellt. „Es bleibt derzeit nur die Möglichkeit Urlaub oder Pflegeurlaub zu nehmen, wobei der Pflegeurlaub nur eine Woche möglich ist, das ist keine Lösung“, kritisiert Zangerl. Er fordert, dass die Verordnung umgehend geändert wird und eine rückwirkende Sonderbetreuungszeit mit Anfang September gilt. „Den Beschäftigten darf kein Nachteil daraus entstehen, nur weil sie sich in der Pandemie um ihre Kinder kümmern“, so Zangerl abschließend.

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