AK Präsident Erwin Zangerl © AK Tirol/Friedle
AK Präsident Zangerl fordert einen klaren Fahrplan für 3-G am Arbeitsplatz. © AK Tirol/Friedle
22.10.2021

AK Zangerl: „Es braucht klaren Fahrplan für 3-G, um Arbeitnehmer:innen nicht zusätzlich zu belasten!

„Die nun von der Regierung verordnete 3-G-Regel am Arbeitsplatz darf nicht zu einer zusätzlichen Belastung für Beschäftigte führen“, stellt AK Präsident Erwin Zangerl klar. Er fordert deshalb erneut klare Regeln für jene, die auf eine Impfung verzichten. „Wenn schon 3-G, dann nur unter bestimmten Voraussetzungen. Vor allem die wohnortnahen Testmöglichkeiten müssen sichergestellt sein“, so Zangerl. Diese scheinen in Tirol allerdings zu fehlen.

"Die nun von der Regierung verordnete 3-G-Regel am Arbeitsplatz darf nicht zu einer zusätzlichen Belastung für Beschäftigte führen."

AK Präsident Erwin Zangerl

Regierung fixiert 3-G-Regel am Arbeitsplatz

Bereits mehrmals hat Tirols AK Präsident vor einer nicht durchdachten Einführung der 3-G-Regel am Arbeitsplatz gewarnt, jetzt, nachdem die Regierung diese Regel fixiert hat, erneuert Zangerl diesbezüglich seine Forderungen. „Die 3-G-Regel am Arbeitsplatz ist zwar die gelindeste Form, um eine breit akzeptierte Klarheit am Arbeitsplatz zu schaffen, wenn aber 3-G, dann nur unter bestimmten Bedingungen“, erklärt Zangerl. So müssen alle Corona-Tests gratis bleiben und die Gültigkeit der PCR-Tests muss zumindest auf fünf Tage verlängert werden. Ebenso braucht es wohnortnahe Testmöglichkeiten für die Beschäftigten, hier sieht Zangerl das Land gefordert. „Es ist sicherzustellen, dass ausreichend Testmöglichkeiten vorhanden sind, die auch dem Arbeitsalltag angepasst sind. Es dürfen sich nicht vor Arbeitsbeginn lange Schlangen vor den wenigen Teststraßen bilden“, so Zangerl. Ebenso muss klargestellt sein, wann und wo man sich testen lassen kann, welche Arztpraxen und Apotheken hier neben den Teststraßen Leistungen anbieten, die mit dem normalen Arbeitsleben vereinbar sind. „Die Teststraßen allein werden wohl für keinen reibungslosen Ablauf sorgen“, sagt Zangerl und verweist als nur ein Beispiel auf den Bezirk Innsbruck-Land, wo es nur zwei Teststraßen gibt, noch dazu nur für Antigentests (laut tiroltestet.at). Ebenso verlangt Zangerl Aufklärung von den zuständigen Stellen des Landes, wie die zu erwartende Masse an Tests bewältigt werden soll, da Antigentests nur 24 Stunden und PCR-Tests 72 Stunden gültig sind. Hinzukommt, dass fraglich ist, ob jene Stellen, die PCR-Tests auswerten, die zu erwartende Masse an Tests auch bewältigen können. „Ich befürchte hier ein Chaos, das sich massiv auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auswirken wird und möchte noch vor dem 1. November wissen, wie täglich zehntausende Testungen durchgeführt werden sollen“, so Zangerl abschließend.

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