1.9.2015
Drucken
Zu Merkzettel hinzufügen

Schluss mit der Geheimniskrämerei bei bauMax! Die Mitarbeiter brauchen völlige Klarheit

Der Umstand, dass bauMax-Filialen geschlossen und zahlreiche Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze verlieren werden, steht offenbar fest. Nur welche Mitarbeiter genau zu welchem Zeitpunkt betroffen sein werden, liegt noch im Dunkeln. Die Gerüchteküche brodelt. AK Präsident Erwin Zangerl: „Die Unternehmenszentrale liegt in Niederösterreich, es gibt keinen Betriebsrat und die Zuständigkeit für das AMS-Kündigungsfrühwarnsystem liegt ebenfalls in Niederösterreich. Das ist ein unhaltbarer Zustand für die betroffenen Mitarbeiter und ihre Familien vor Ort. In diesem Falle rächt sich einmal mehr, dass es keinen Betriebsrat gibt. Die gewählte Vorgangsweise darf nicht dazu führen, dass der Verkauf und die Schließung zu zusätzlichen Nachteilen für die Mitarbeiter führen. Auch wenn wegen des Fehlens eines Betriebsrates kein Sozialplan abgeschlossen werden kann, muss das Unternehmen für eine ausreichende Unterstützung der Mitarbeiter sorgen.

bauMax hat dem Vernehmen nach 1.100 Mitarbeiter zu Kündigung angemeldet, aber darüber hinaus geben die in den Verkauf involvierten Unternehmen keinerlei Stellungnahmen ab. Zangerl: „Diese Geheimniskrämerei ist für die betroffenen Mitarbeiter und ihre Familien unerträglich, es muss endlich Klarheit geschaffen werden, ob überhaupt und wenn ja, wie es weitergeht. Hier ist auch das Land gefordert, Aufklärung zu verlangen.“

Eigene AK Hotline

Die AK Tirol hat für die betroffenen bauMax-Mitarbeiter eine Hotline unter Tel. 0800/22 55 22 - 1415 eingerichtet (Mo-Do: 8-12 und 14-16 Uhr, Fr 8-12 Uhr). Hier kann sich bereits jetzt jede Mitarbeiterin bzw. jeder Mitarbeiter an die AK Experten wenden und sich allgemein beraten lassen, was im Fall einer Kündigung rechtlich gilt und welche Ansprüche dem Beschäftigten dabei zustehen.


„Wir haben außerdem bereits mit dem AMS Tirol vereinbart, dass wir für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gemeinsame Informationsversammlungen durchführen werden, sobald Gewissheit darüber besteht, dass bestimmte Filialen in Tirol endgültig geschlossen werden. Und falls jemand jetzt oder in Kürze vom Unternehmen ein Angebot - zum Beispiel zu einer einvernehmlichen Auflösung - erhält, dann sollte er sich jedenfalls vor der Unterschrift an die AK Tirol wenden“, rät der AK Präsident. „Denn gerade bei einvernehmlichen Auflösungen kommt es immer wieder vor, dass Arbeitnehmer aus Unwissenheit auf wichtige Rechte und Ansprüche verzichten.“

TeilenZu Merkzettel hinzufügen

Facebook-Funktion aktivieren

Drucken
Zu Merkzettel hinzufügen

Verwandte Links

Zum Seitenanfang
Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen über Cookies, sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen und die Browsereinstellungen entsprechend anpassen.
Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen dazu sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen.
OK