12.7.2017
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Mit der Kraft von mehr als 3,6 Mio. Mitgliedern

Kostet wenig, bringt viel. Wer die AK schwächen will, schwächt die unabhängige Interessenvertretung der Beschäftigten. Die automatische Mitgliedschaft sichert starke Arbeiterkammern in schwierigen Zeiten und schützt die Rechte der Beschäftigten.

Die Österreicherinnen und Österreicher halten die AK für unverzichtbar. Das ergeben laufende Umfragen und Analysen. Seit Jahren erhält die AK im Vergleich zu anderen Organisationen Bestnoten. Dennoch wird sie jetzt in den Wahlkampf hineingezogen. Die automatische AK Mitgliedschaft, die per Gesetz geregelt ist, soll abgeschafft werden. Die Existenz der Kammern und der Sozialpartnerschaft und die Mitgliedsbeiträge werden in Frage gestellt. AK Präsident Erwin Zangerl: „Wer die automatische AK Mitgliedschaft in Frage stellt, hat ein klares Ziel: Die Arbeiterkammer und damit auch die Rechte unserer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu schwächen. Die Methode, eine der vertrauenswürdigsten und wichtigsten Organisationen in Österreich in den Wahlkampf hineinzuziehen und damit die Menschen zusätzlich zu verunsichern, ist zutiefst abzulehnen.“

Stark, weil automatisch dabei. Die AK ist stark, weil sie mehr als 3,6 Millionen Beschäftigte in Österreich vertritt. Und die AK setzt sich ein: Gegen horrende Mieten, gegen ausufernde Arbeitszeiten, unfaire Arbeitsbedingungen, gegen den Kahlschlag bei den Sozialsystemen, für mehr und fair bezahlte Arbeitsplätze, für bessere Bildungschancen. Und mit mehr als 2 Millionen Beratungen pro Jahr sorgt sie dafür, dass die Beschäftigten zu ihrem Recht kommen: Am Arbeitsplatz, im Konsumentenschutz, bei Miet- und Wohnrechtsfragen und bei der Steuerveranlagung. Mehr als 530 Millionen Euro erkämpften die Arbeiterkammern für ihre Mitglieder im Jahr 2016, mehr, als an Mitgliedsbeiträgen geleistet wurde. Zudem kämpft die AK für die Interessen der Beschäftigten, etwa bei der Durchsetzung der Lohnsteuersenkung um fünf Milliarden Euro und durch die Begutachtung von jährlich fast 600 Gesetzen in Österreich und auf EU-Ebene.

Bewährte Sozialpartnerschaft. Das Modell der Sozialpartnerschaft wird in ganz Europa geschätzt und hat Österreich zu einem der reichsten Länder gemacht. Die AK ist unverzichtbarer Teil davon. Selbst die staatliche Betriebsansiedlungsagentur ABA, die Investoren nach Österreich bringen will, macht Werbung mit dem sozialen Frieden. Ohne Kammermitgliedschaft wäre aber auch die Allgemeingültigkeit von Kollektivverträgen gefährdet, weil die Betriebe nicht mehr Mitglied der Wirtschaftskammern sein müssten. Die Sozialpartner sind die soziale Klammer in unserem Land, davon profitieren Arbeitgeber und Arbeitnehmer, und sie sichern unseren Wohlstand und den sozialen Frieden.

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