12.7.2017
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Aus für kalte Progression muss endlich kommen

Vom abgeschafften Pflegeregress bis zur Uni-Finanzierung: Plötzlich, wohl angesichts der Wahlen im Herbst, wird in vielen Bereichen eine Einigung möglich. „Deshalb fordern wir alle Parteien auf, endlich auch einen Weg zur Abschaffung der kalten Progression zu finden“, betont AK Präsident Erwin Zangerl. Die „kalte Progression“ ist eine versteckte Steuererhöhung, mit der sich der Finanzminister durchs Hintertürl pro Jahr zusätzlich stolze rund 450 Millionen Euro holt. Damit zahlt jeder Steuerpflichtige derzeit jährlich real automatisch mehr Steuern – nicht nur jene, die in eine höhere Steuerstufe rutschen. Weil die Steuerstufen nicht an die Inflation angepasst wurden, wirken sich etwaige Lohnerhöhungen am Konto bestenfalls marginal aus.

Zangerl: „Diese ungerechte Gesetzgebung gehört jetzt abgeschafft! Wenn den Menschen mehr vom erarbeiteten Geld bleibt, sichert das den Wohlstand in unserem Land und wirkt sich auch positiv auf die Wirtschaft aus“, erläutert der AK Präsident. Aktuelle Prognosen der Institute IHS und Wifo belegen, wie rasch sich solche Reformen in der Konjunktur bemerkbar machen: Prognostizieren diese doch ein Wirtschaftswachstum zwischen 1,7 und 2,4 %. Alle drei Faktoren – Konsum, Exporte und Investitionen – entwickeln sich laut der Forscher höchst positiv. Und dieses Wachstum kommt nicht etwa aus dem Ausland! Es basiert – allen Unkenrufen zum Trotz – auf den positiven Auswirkungen der Steuerreform, für die sich AK und ÖGB erfolgreich eingesetzt haben: Dank Steuerreform haben die Österreicher mehr Geld im Börserl – und geben es auch aus.

Mehr als 880.000 Österreicher hatten das Aus für die kalte Progression bereits im Rahmen der erfolgreichen Unterschriften-Aktion zur Lohnsteuersenkung von AK und ÖGB gefordert. Auch beim Protest der AK gegen die kalte Progression im Herbst 2016 haben Tausende mitgemacht. „Jetzt ist es Zeit für eine faire Lösung!“, so Zangerl.

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