13.4.2017

Land muss endlich die 10 Millionen Euro EU-Fördergelder abholen!“

Wer mehr Geld für Kinder- und Altenbetreuung oder andere soziale Projekte fordert, hört meist, dass es am Geld fehlt. Dabei könnte das Land jährlich 10 Millionen Euro aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) lukrieren, die die AK für Tirol erkämpft hat. Einzige Voraussetzung: Das Land müsste die Summe verdoppeln – und von sich aus initiativ werden. AK Präsident Zangerl: „Damit investieren wir in Familien, Arbeitsplätze, Konjunktur und in eine lebenswerte Zukunft in den Regionen!“

Land muss Initiativen setzen

„Die AK hat auf politischer Ebene erreicht, dass 3 % der bundesweiten ELER-Mittel in Höhe von 3,9 Milliarden Euro (für 7 Jahre) in soziale Dienstleistungen im ländlichen Raum fließen. Für Tirol sind das 10 Millionen. Das Land müsste die Summe lediglich über Kofinanzierung verdoppeln, Initiativen setzen und Projekte ausschreiben! Trotzdem herrscht auf Landesebene absoluter Stillstand“, kritisiert AK Präsident Erwin Zangerl. „Obwohl dieses Geld z. B. von Gemeinden für Kinder- oder Altenbetreuung verwendet werden könnte und dort dringend für die nötige Infrastruktur gebraucht wird, floss noch kein Cent, weil das Land untätig blieb.“


Kontakt

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

E-Mail: presse@ak-tirol.com

Telefon: +43 800 22 55 22 1300
(Kostenlose Hotline )

Fax: +43 512 5340 1290

offen gesagt

„Das Land muss endlich die ELER-Mittel abholen für Investitionen im Sozialbereich. Die Zeit drängt: Denn sonst fließen diese EU-Gelder am Ende der Förderperiode zurück in den Topf.“

AK Präsident
Erwin Zangerl

zeit drängt

Aus dem ELER, dem „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER)“, werden Mittel für wichtige soziale Infrastruktur oder Projekte in ländlichen Gebieten bereitgestellt. Voraussetzung für die Auszahlung von EU-Geldern ist immer eine nationale Kofinanzierung durch Bund und/oder Länder.

ELER-Mittel endlich abholen

AK Präsident Zangerl: „Das Land muss endlich die ELER-Mittel abholen für Investitionen im Sozialbereich. Die Zeit drängt: Denn sonst fließen diese EU-Gelder am Ende der Förderperiode zurück in den Topf. Und es ist fraglich, ob solche Programme künftig überhaupt noch zustande kommen, weil so der falsche Eindruck entsteht, dass EU-Mittel im Sozialbereich nicht nötig seien.“