Mann trägt türkisen und blauen Boxhandschuh © fotogestoeber/stock.adobe.com
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Türkis-blaue Planspiele auf Kosten der Beschäftigten

Es geht um unseren Schutz und unsere Rechte! Die AK schwächen bzw. am liebsten abschaffen: Das wollen neoliberale und populistische Politiker in Österreich. Denn geht es nach den Plänen der Bundesregierung, dann würden
die solidarischen Beiträge gekürzt, mit dramatischen Folgen für 3,74 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Österreich. Doch sie sind es, die auf der Strecke bleiben und um ihre Rechte und viel Geld umfallen
werden. Außerdem werden sie auf eine Vielzahl an Leistungen verzichten müssen, was im Sinne der türkis-blauen Politik ist. Es geht also um Ihre Zukunft und Ihren Schutz, deshalb stellt sich die Frage: Wieviel AK wollen Sie?

Der Kurs der Regierungsparteien ist klar: Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben zu Gunsten von Industrie- und Wirtschaftslobbys zurückzustecken.  Geködert werden sie mit durchsichtigen Versprechungen, falschen Zahlen  und Zuwendungen, die sie sich in Wirklichkeit selbst finanzieren, wie dem neuen Familienbonus. Gerade in den Bereichen wie der Familienbeihilfe oder der Mindestsicherung zeigt sich deutlich die Arbeitsweise der Regierung. Mit Marketing-Pomp und populistischem Getöse werden Themen hochgespielt, obwohl sich dort nur im Promillebereich sparen lässt. Gleichzeitig werden sozial Schwächere benachtei­ligt und die Gesundheitsvorsorge von Millionen von österreichischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern aufs Spiel gesetzt. Die versprochene Patientenmilliarde wird es nicht geben, wohingegen auch Tirol seine Selbstverwaltung zu Gunsten einer zentralisierten riesigen Gesundheitskasse verliert. Doch damit sind die verschleierten Verschlechterungsmaßnahmen für die Beschäftigten noch lange nicht zu Ende.

Ohne AK verlieren Tirols Beschäftigte…

51,4 Millionen Euro, die die AK Tirol  2018 für ihre Mitglieder erkämpft hat!

6,5 Millionen Euro an direkten Zuwendungen für die Mitglieder in Tirol (siehe Grafik)

8,3 Millionen Euro, die allein 2018 im Arbeitsrecht für Tirols Beschäftigte erkämpft wurden!

Gegen die AK

Ein Dorn im Auge der Bundesregierung sind auch die Arbeiterkammern, die österreichweit 3,74 Millionen Menschen vertreten. Jene Gruppe, die für den Großteil der Staatseinnahmen in Form von Steuern verantwortlich ist. Jene Gruppe, die seit Amtsantritt von Türkis-Blau zur Zielscheibe dubioser Einsparungspläne geworden ist. „Vom 12-Stunden-Arbeitstag, der Zerschlagung der Gebietskrankenkassen, der brutalen Entmachtung der Arbeitnehmervertreter in den Kassen bis hin zur ‚gerechten‘ Steuerreform – immer sind die Beschäftigten die Leidtragenden. Und anstatt sich um wichtige Themen wie Pflegenotstand oder Bildung zu kümmern, wird gegen die Leistungsträger und gegen die sozial Schwächsten vorgegangen oder es wird die Ausländerkarte gezückt“, urteilt AK Präsident Erwin Zangerl.

Aus für Solidarbeiträge?

Für ihn ist klar, dass als nächs­ter Schritt nach den AK-Wahlen die Diskussion über die Solidarbeiträge aufflammen wird. „Die Regierung will die AK schwächen, das steht außer Frage. Aber wer die Solidarbeiträge kürzen möchte, verschweigt, dass er damit den Schutz und die Rechte der Beschäftigten aushebeln will“, so Zangerl. Und dieser Schutz ist umfassend. „Es muss klar sein, dass die AK nicht nur in Fragen des Arbeitsrechts hilft, sondern ein Lebens­partner ist, der von der Geburt eines Kindes bis zur Pension eines Arbeitnehmers zur Stelle ist. Werden die Arbeiterkammern zurückgedrängt, wird der neoliberalen Marktwirtschaft auch in Öster­reich Tür und Tor geöffnet. Dass in diesem System der Arbeitnehmer lediglich ein Kosten-Nutzen-Faktor ist, dürfte mittlerweile bekannt sein“, sagt der AK Präsident.  

Starke Interessenvertretung

„Kaum eine Vertretung bietet ein derart breites Leistungsspektrum für ihre Mitglieder, wie die AK“, so Zangerl, der den Angriff auf die AK auch aus den eigenen Reihen kommen sieht, in Form von ÖVP-Klubobmann und ÖAAB-Chef August Wöginger. „Ein ÖAAB-Obmann, der seit Monaten gegen die Interessen der Arbeitnehmer-Familien agiert und nur die Aufträge der Bundesregierung abarbeitet, stellt eine Gefahr für die hart arbeitenden Menschen in Österreich dar. Wir werden hier nicht einfach zusehen, wie die Rechte dieser Menschen beschnitten werden“, so der AK Präsident.  

Das verlieren Tirols Beschäftigte

Tabelle © AK Tirol
© AK Tirol

das passiert ohne ak

Wer die Solidarbeiträge
kürzen möchte, verschweigt, dass er damit den Schutz
der Beschäftigten aushebeln will. Was passiert ohne AK?

Möchten Sie …

… keinen Rechtsschutz und keine Hilfe bei allen Fragen des Arbeits- und Sozialrechts?

…keine Rechtsberatung
und keine Hilfe vor Gericht?

…keine Beratung nd keine Hilfe bei allen Fragen zum
Konsumentenschutz?

… keine Beratung und keine
Hilfe bei Fragen zum Wohn-
und Mietrecht?

…keine Unterstützung
bei allen Fragen und um Pflege
und Pension?

... keine Hilfe für Frauen beim
Wiedereinstieg in das Berufsleben?

… keine Unterstützung
bei allen Fragen rund um Kranken- und Arbeitslosengeld?

… keine Unterstützung
für Betriebsräte und
 Personalvertreter?

… keinen AK Unterstützungsfonds
und keine Hilfe für in Not geratene Beschäftigte samt Familien?

… keine Beratung 
in Steuer- und
Wirtschaftsfragen?

... keine Hilfe bei
Problemen mit dem
Steuerausgleich?

... keine Beihilfen
und Beratungen für Schüler,
Lehrlinge und Studenten?

... keine Unterstützung
bei allen Fragen rund
um Lehre und Jugend?

... keine Beratung zu
Weiterbildung und keine Beihilfen?

… keine kostengünstigen
Nachhilfekurse wie z. B. die
Sommerschule?

… keine Gratis-Nachhilfe
für Lehrlinge?

… keine Ferienaktion
für Kinder zur Entlastung
berufstätiger Eltern?

... keine Jugendprojekte zur Orientierung für neue berufliche Perspektiven?   

... keine starke Vertretung, die gegen kalte Progression oder Lohn- und Sozialdumping kämpft?


das leistet ihre AK

  • Die AK vertritt österreichweit 3,736 Millionen Menschen (Tirol: 371.260). Die Solidarbeiträge von monatlich lediglich 7 Euro (im Schnitt) sind die Basis, damit die Beschäftigten im Match mit den Arbeitgebern stark aufgestellt sind.
  • Wie effizient die Kammern arbeiten, zeigen auch die Bilanzen von 2018: Für jeden Euro Solidarbeitrag holte die AK für ihre Mitglieder mehr als einen Euro an barem Geld retour. So wurden 2018 österreichweit 531,2 Millionen Euro für die Mitglieder herausgeholt, allein die Tiroler AK Mitglieder konnten sich über 51,4 Millionen Euro freuen, die die AK Tirol für sie erkämpft hat.
  • Zwei Millionen Beratungen leisteten die Expertinnen und Experten vergangenes Jahr, allein in Tirol waren es 335.560 Beratungen
  • Rund 770.000 AK Mitglieder in Österreich sind vom Beitrag befreit (z. B. Arbeitsuchende, Eltern in Karenz, unter der Geringfügigkeitsgrenze Verdienende, Lehrlinge), haben aber dennoch Anspruch auf das volle Leistungsangebot der AK. Das zeigt, wie wichtig der Solidarbeitrag auch für den sozialen Zusammenhalt ist.

Kontakt

Kontakt

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

E-Mail: presse@ak-tirol.com

Telefon: +43 800 22 55 22 1300
(Kostenlose Hotline )

Fax: +43 512 5340 1290

das passiert ohne ak

Wer die Solidarbeiträge
kürzen möchte, verschweigt, dass er damit den Schutz
der Beschäftigten aushebeln will. Was passiert ohne AK?

Möchten Sie …

… keinen Rechtsschutz und keine Hilfe bei allen Fragen des Arbeits- und Sozialrechts?

…keine Rechtsberatung
und keine Hilfe vor Gericht?

…keine Beratung nd keine Hilfe bei allen Fragen zum
Konsumentenschutz?

… keine Beratung und keine
Hilfe bei Fragen zum Wohn-
und Mietrecht?

…keine Unterstützung
bei allen Fragen und um Pflege
und Pension?

... keine Hilfe für Frauen beim
Wiedereinstieg in das Berufsleben?

… keine Unterstützung
bei allen Fragen rund um Kranken- und Arbeitslosengeld?

… keine Unterstützung
für Betriebsräte und
 Personalvertreter?

… keinen AK Unterstützungsfonds
und keine Hilfe für in Not geratene Beschäftigte samt Familien?

… keine Beratung 
in Steuer- und
Wirtschaftsfragen?

... keine Hilfe bei
Problemen mit dem
Steuerausgleich?

... keine Beihilfen
und Beratungen für Schüler,
Lehrlinge und Studenten?

... keine Unterstützung
bei allen Fragen rund
um Lehre und Jugend?

... keine Beratung zu
Weiterbildung und keine Beihilfen?

… keine kostengünstigen
Nachhilfekurse wie z. B. die
Sommerschule?

… keine Gratis-Nachhilfe
für Lehrlinge?

… keine Ferienaktion
für Kinder zur Entlastung
berufstätiger Eltern?

... keine Jugendprojekte zur Orientierung für neue berufliche Perspektiven?   

... keine starke Vertretung, die gegen kalte Progression oder Lohn- und Sozialdumping kämpft?


das leistet ihre AK

  • Die AK vertritt österreichweit 3,736 Millionen Menschen (Tirol: 371.260). Die Solidarbeiträge von monatlich lediglich 7 Euro (im Schnitt) sind die Basis, damit die Beschäftigten im Match mit den Arbeitgebern stark aufgestellt sind.
  • Wie effizient die Kammern arbeiten, zeigen auch die Bilanzen von 2018: Für jeden Euro Solidarbeitrag holte die AK für ihre Mitglieder mehr als einen Euro an barem Geld retour. So wurden 2018 österreichweit 531,2 Millionen Euro für die Mitglieder herausgeholt, allein die Tiroler AK Mitglieder konnten sich über 51,4 Millionen Euro freuen, die die AK Tirol für sie erkämpft hat.
  • Zwei Millionen Beratungen leisteten die Expertinnen und Experten vergangenes Jahr, allein in Tirol waren es 335.560 Beratungen
  • Rund 770.000 AK Mitglieder in Österreich sind vom Beitrag befreit (z. B. Arbeitsuchende, Eltern in Karenz, unter der Geringfügigkeitsgrenze Verdienende, Lehrlinge), haben aber dennoch Anspruch auf das volle Leistungsangebot der AK. Das zeigt, wie wichtig der Solidarbeitrag auch für den sozialen Zusammenhalt ist.