14.6.2013
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Forderungskatalog an Landesregierung und Landtag

Im Rahmen der Vollversammlung präsentierte AK Präsident Erwin Zangerl auch den aktuellen Forderungskatalog an die neue Landesregierung und den Landtag. In diesem findet sich eine Fülle an wichtigen Vorschlägen und Forderungen, um die Situation der Menschen im Land zu verbessern. Vor allem geht es um die Sicherung und Schaffung von neuen Arbeitsplätzen sowie um nachhaltige und vor allem zeitgerechte Maßnahmen gegen Alters- bzw. Jugendarbeitslosigkeit. Ein besonderes Kapitel ist dem Thema Armutsbekämpfung gewidmet.

Daneben geht es unter anderem um Fragen des Einkommens, des Wohnens und der gerechten Besteuerung, aber auch um Konsumentenanliegen und Bildungsfragen. Ein besonders Augenmerk ist auf die Forderung nach lückenloser Transparenz aller Förderungen gelegt. Zangerl: „Wir erwarten uns, dass Förderungen und Zuwendungen des Landes, bei denen es sich ja um Steuergelder handelt, offen gelegt werden müssen. Das hat nichts mit Datenschutz zu tun, sondern mit dem Schutz des Steuergeldes.“

Die Arbeiterkammer wird auch in Zukunft darauf schauen, dass es gerecht im Land zugeht und ist mehr denn je das Schutzhaus der Beschäftigten. Zangerl: „Die Arbeitnehmer geraten immer stärker unter Leistungs- und Zeitdruck. Wir müssen alles unternehmen, um eine drohende Selbstausbeutung der Beschäftigten zu verhindern. Die krankmachenden Faktoren des Arbeitslebens sind rasant im Steigen, vor allem die psychischen Belastungen sind für immer mehr Beschäftigte ein hohes Risiko. Wenn die Wirtschaft verlangt, dass die Menschen länger in Beschäftigung bleiben und immer flexibler sein sollen, dann muss der Selbstschutz des Einzelnen aktiviert und von uns thematisiert werden. Ganz zu schweigen von den Problemen wie falsche Lohnabrechnungen, unbezahlte Überstunden, Kündigungen im Krankenstand und, und, und.“

Da wundert es wenig, dass immer mehr Beschäftigte die AK aufsuchen: Im letzten Jahr gab es mit mehr als 323.000 Beratungen einen neuen Spitzenwert! Mehr als 15 Millionen Euro haben wir für die Mitglieder erkämpft, zieht AK-Präsident Erwin Zangerl eine positive Bilanz. Die AK Tirol hat viel für ihre Mitglieder erreicht.

Auf die AK ist Verlass! Für die Tiroler Arbeitnehmer ist die AK auch weiterhin wichtigste Anlaufstelle bei Fragen oder Problemen im Arbeits- und Privatleben. 2012 wandten sich täglich rund 1.300 Mitglieder an die AK Tirol, in Innsbruck und in den acht Bezirkskammern. Egal, ob es um Auskünfte im Arbeits-, Sozial-, Konsumenten- oder Steuerrecht ging oder um Wirtschaft, Jugend und Bildung: Insgesamt wurden mehr als 323.000 Beratungen durchgeführt, davon rund 70.300 persönlich, 241.400 telefonisch und 11.600 schriftlich. Knapp 40 Prozent aller Beratungen (130.230) fanden in den acht Bezirkskammern statt.

Die Bilanz beweist, dass die Mitglieder die kompetente Beratung und den guten Service schätzen. Die AK ist für die Beschäftigten verlässlicher Partner in allen Lebensbereichen!

Ein Schwerpunkt betraf erneut das Arbeitsrecht. 115.920 Mal berieten die Experten bei Problemen, wie Überstunden, Krankenstand, Abfertigung, Kündigung oder Entlassung. 71.120 Beratungen betrafen den Konsumentenbereich, z. B. dubiose Telefonrechnungen oder Gewinnspiele.
Auch die finanziellen Erfolge können sich sehen lassen: Mehr als 15 Millionen Euro wurden für die Mitglieder erzielt.

Die direkten finanziellen Leistungen an die AK Mitglieder machten rund 3,1 Millionen Euro aus: Mit Wohnbaudarlehen, Stipendien und Beihilfen für Schüler, Lehrlinge und Studenten, der Zukunftsaktie und dem Unterstützungsfonds wurde den AK Mitgliedern und ihren Familien wirksam unter die Arme gegriffen.


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