8.6.2018
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Noch mehr Leistung für das gleiche Geld, Digitalisierungs-Offensive kommt Tirols Arbeitnehmer-Familien zugute

„Das heute von den Arbeiterkammern präsentierte Programm stellt die richtigen Weichen für die Zukunft. Es gibt für die AK Mitglieder noch mehr Leistung für das gleiche Geld und eine Digitalisierungs-Offensive in Höhe von 150 Millionen Euro, die den Arbeitnehmer-Familien zugutekommt“, erklärt Tirols AK Präsident und Bundesarbeitskammer-Vizepräsident Erwin Zangerl. Wichtige neue Leistungsangebote im Bereich der beruflichen Qualifizierung und der Ausbau der regionalen Beratungszentren sind für Tirol vorgesehen. Die AK setzt damit eine für Tirol wichtige gesellschafts- und arbeitsmarktpolitische Maßnahme.

Erwin Zangerl: „Bei uns bestimmen die Mitglieder, denn sie finanzieren die AK, nicht die Politik. Wir haben mit der Dialoginitiative „Wie soll Arbeit...?“ mehr als 1 Million Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erreicht. Das AK Zukunftsprogramm basiert auf ihren Anliegen.“

Mehr Leistung für das gleiche Geld. Der AK Mitgliedsbeitrag beträgt bei einem mittleren Einkommen 7 Euro netto. Die Mitglieder sind sehr zufrieden damit. Eine Senkung könnte ihnen nur wenige Euro ersparen, würde sie aber ungleich mehr an AK Leistungen kosten. Das Zukunftsprogramm folgt daher dem Prinzip: Mehr und verbesserte Leistungen für das gleiche Geld.

Digitalisierungs-Offensive: Das Herzstück des AK Zukunftsprogramms ist eine Digitalisierungs-Offensive. Die bisherigen Maßnahmen von Wirtschaftskammer, der Bundes- und Landesregierungen zum digitalen Wandel unterstützen vor allem die Unternehmen. Die AK trägt dazu bei, dass auch die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer profitieren. Insgesamt 150 Millionen Euro wollen die Arbeiterkammern aus eigenen Mitteln aufbringen, die in einen Qualifizierungs-Fonds zur Unterstützung von Beschäftigten fließen, die sich weiterbilden möchten oder müssen.

Zangerl: „Für Tirol bedeutet dies, dass dieser Digitalisierungs-Fonds in enger Kooperation mit Land Tirol, den Sozialpartnern und den lokalen Bildungsanbietern eingerichtet wird. Eine weitere wichtige Zukunftsmaßnahme wird der Projektfonds Arbeit 4.0. sein: Zur Förderung von Initiativen, die Arbeitsplätze schaffen und Arbeitsbedingungen verbessern.“

Der AK Präsident: „Wir haben damit die Weichen für die kommenden Jahre gestellt, und sind auf die Herausforderungen der Digitalisierung vorbereitet. Ich bin überzeugt, dass diese Reformmaßnahmen für die Tiroler Arbeitnehmerschaft ganz besonders wichtig sind. Die AK setzt damit eine wichtige gesellschafts- und arbeitsmarktpolitische Maßnahme, die für Tirol besonders wichtig ist, weil wir damit vor Ort die speziellen Bedürfnisse sowie die fachlichen und beruflichen Herausforderungen für unsere Arbeitnehmerschaft punktgenau und regionalspezifisch lösen und wichtige Impulse für unser Land umgesetzt werden können.“

„Die Dialoginitiative „Wie soll Arbeit...?“ hat aber auch aufgezeigt, dass die Arbeitnehmer-Familien neue Bedürfnisse haben“, so Zangerl. „Die Arbeiterkammer wird daher ihre Leistungen in den Schlüsselbereichen Bildung, Pflege und Wohnen noch intensivieren. Eine weitere wichtige Maßnahme für die Arbeitnehmer-Familien ist ein Frauenförderungs-Programm sowie ein neues Bildungsberatungs-Angebot für Jugendliche in Schlüssel-Altersgruppen, damit ihnen der Einstieg ins Berufsleben bestmöglich gelingt und sie zu Schlüssel-Fachkräften ausgebildet werden können. Dazu gehört aber auch die Unterstützung der  AK beim Nachholen von Lehrabschlüssen sowie  eine neue Servicestelle, die Bildungsabschlüsse einstuft und EU-weit vergleichbar macht.“

Im Bereich des Konsumentenschutzes wird das Beratungsangebot für Betroffene von Datenschutz-Verletzungen, Internet-Abzocke oder betrügerischen Inkasso-Schreiben noch erweitert und im Bereich des Wohnens wird Miete und Eigentum noch weiter ausgebaut.

Darüberhinaus wird die AK ab 1. Juli die Registrierung für mehr als 100.000 unselbstständig Beschäftigte in den 

Die Ergebnisse "Wie soll Arbeit ...?" samt Zukunftsprogramm gibts hier.

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