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19.2.2020

Arbeitsrecht: AK Tirol erkämpft über 12,5 Millionen Euro für Beschäftigte !

Den Beschäftigten zu ihrem Recht zu verhelfen: Das war auch 2019 oberstes Ziel der Arbeitsrechtsexperten der AK Tirol bei 127.800 Beratungen. 12,54 Millionen Euro wurden erkämpft – Geld, das den Beschäftigten zusteht und ihnen vorenthalten wurde.

Wussten Sie, dass im Vorjahr mehr als ein Drittel der insgesamt 326.430 Beratungen in der AK Tirol arbeitsrechtliche Fragen und Probleme betrafen? Mehr als 127.800 Mal erhielten die Mitglieder dazu Rat, Hilfe, wichtige Informationen und Unterstützung.

Beratung 

„Das Überprüfen von Gehaltsabrechnungen bildete den Schwerpunkt in der arbeitsrechtlichen Beratung. Oft ging es um den laufenden Lohn, Mehr- und Überstunden, Sonderzahlungen oder Urlaubsersatzleistungen, die den Betroffenen nicht oder nicht vollständig ausbezahlt wurden“, berichtet AK Präsident Erwin Zangerl.

Auch schriftliche Arbeitsverträge wurden häufig unter die Lupe genommen. „Dabei fiel auf, dass mit immer komplexer werdenden Verträgen viele Möglichkeiten ausgeschöpft werden, die die rechtliche Position der Beschäftigten verschlechtern“, so der AK Präsident. Häufigere Kündigungstermine, Konkurrenzklauseln und Konventionalstrafen wurden vereinbart, aber auch eindeutig rechtsunwirksame und sogar sittenwidrige Klauseln fanden sich in Verträgen. Weiterhin Thema war die 6. Urlaubswoche: Im Beratungsschwerpunkt „Faire Erreichbarkeit der 6. Urlaubswoche!“ wurde geprüft, ob bzw. ab wann Mitglieder Anspruch darauf haben.

2019 im überblick

Das Angebot der AK Tirol ist breit: Insgesamt 326.430 Beratungen wurden 2019 durchgeführt. Die Expertinnen und Experten erkämpften für Betroffene mehr als 44,5 Millionen Euro. Außerdem wurden 2,7 Millionen Euro direkt an Mitglieder ausbezahlt: Davon flossen z. B. 1,9 Millionen in Bildungsförderungen, weitere 343.000 Euro über den AK Unterstützungsfonds an Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind. 

offen gesagt

„Das Überprüfen von Gehaltsabrechnungen bildete den Schwerpunkt in der arbeitsrechtlichen Beratung. Oft ging es um den laufenden Lohn, Mehr- und Überstunden, Sonderzahlungen oder Urlaubsersatzleistungen, die den Betroffenen nicht oder nicht vollständig ausbezahlt wurden.“

Erwin Zangerl,
AK Präsident

12,54 Millionen erkämpft

Wenn es darum ging, Betroffenen zu ihrem Recht zu verhelfen, legten sich die AK Expertinnen und Experten ordentlich ins Zeug. Denn mit Interventionen z. B. direkt beim Arbeitgeber, aber auch vor Gericht erkämpften sie für die Mitglieder stolze 9,22 Millionen Euro. Weitere 3,32 Millionen konnten sie für sie nach Firmenpleiten sichern. Und das bedeutet für jeden einzelnen Betroffenen viel Geld, um das er ohne die Hilfe bzw. den kostenlosen Rechtsschutz wohl umgefallen wäre.

Viel Info

Daneben war der Fokus auch auf Information zu arbeitsrechtlichen Themen gerichtet: Info-Veranstaltungen wurden organisiert, 23 Broschüren veröffentlicht und Arbeitnehmer zu aktuellen Ereignissen informiert.

Gesetze im AK Check

Was viele nicht wissen: Als gesetzliche Interessenvertretung überprüft die AK auch Gesetze, die die Interessen der Arbeitnehmer betreffen, und gibt dazu Stellungnahmen ab. Im letzten Jahr betrafen diese u. a. das von Türkis-Blau durchgepeitschte Arbeitszeitgesetz mit 12-Stunden-Tag und 60-Stunden-Woche.

Kontakt

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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

E-Mail: presse@ak-tirol.com

Telefon: +43 800 22 55 22 1300
(Kostenlose Hotline )

Fax: +43 512 5340 1290

2019 im überblick

Das Angebot der AK Tirol ist breit: Insgesamt 326.430 Beratungen wurden 2019 durchgeführt. Die Expertinnen und Experten erkämpften für Betroffene mehr als 44,5 Millionen Euro. Außerdem wurden 2,7 Millionen Euro direkt an Mitglieder ausbezahlt: Davon flossen z. B. 1,9 Millionen in Bildungsförderungen, weitere 343.000 Euro über den AK Unterstützungsfonds an Menschen, die unverschuldet in Not geraten sind. 

offen gesagt

„Das Überprüfen von Gehaltsabrechnungen bildete den Schwerpunkt in der arbeitsrechtlichen Beratung. Oft ging es um den laufenden Lohn, Mehr- und Überstunden, Sonderzahlungen oder Urlaubsersatzleistungen, die den Betroffenen nicht oder nicht vollständig ausbezahlt wurden.“

Erwin Zangerl,
AK Präsident