Ansicht von Innsbruck © JFL Photography/stock.adobe.com
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AK Analyse: Mieten in Innsbruck gehen durch die Decke!

Das Leben kostspielig, die Wohnkosten enorm: Das Wohnen in der Landeshauptstadt wird immer teurer. Dies zeigt auch die jüngste Erhebung der AK Experten. Die Mietpreise steigen in fast allen Stadteilen, durchschnittlich müssen in Innsbruck bereits 15,53 Euro pro Quadratmeter gezahlt werden… 

Die Einkommenssituation dürftig, die Wohnkosten dafür enorm hoch – mit diesem Slogan wirbt verständlicherweise weder das Land Tirol noch seine Hauptstadt. Dabei liegt der Wahrheitsgehalt gerade dieses Slogans bei 100 Prozent. Über die Einkommenssituation wurde in der letzten Ausgabe der Tiroler Arbeiterzeitung umfangreich berichtet (Ausgabe April, „Einkommen: Tirol am Ende“), stellt man diesen Zahlen die Mietpreise gegenüber wird verständlich, warum für einen großen Teil der Tirolerinnen und Tiroler der Monat zu viele Tage hat – das Geld reicht oft nicht aus. Beispiel Innsbruck: Wie die regelmäßigen Preiserhebungen der AK Wohnrechtsexperten zeigen, sind die Mieten im Jahr 2019 im Vergleich zu 2018 in fast allen Stadtteilen erneut gestiegen, teilweise bis zu 4 Euro pro Quadratmeter. Spitzenreiter bei Angebot und Preis ist Pradl, gefolgt von Sieglanger/Mentlberg und Mariahilf/St. Nikolaus. Die Corona-Krise wird diese Situation noch einmal verschärfen. Hoffnung soll das Wohnpaket des Landes bringen, in dem Vorschläge der AK und der Sozialpartner übernommen wurden: u. a. Zweckbindung der Wohnbauförderung, Forcierung des sozialen Wohnbaus, Einführung von Vorbehaltsflächen, Zweitwohnsitzabgabe, Befristung von Baulandneuwidmungen auf zehn Jahre.

Mietkostentabelle © AK Tirol
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AK Präsident Erwin Zangerl bringt die Lage auf den Punkt: „Wir brauchen in Tirol mehr soziale Wohn- und weniger Spekulanten-Bauten, sonst galoppieren die Preise weiter davon. Vom Bund verlangen wir dringend ein neues Mietrecht mit wirksamen Mietzinsobergrenzen und klar definierten und begrenzten Zu- und Abschlägen. Die Befristungen stellen ein weiteres Problem dar, weil sie die Mieten sprunghaft verteuern. Sie gehören abgeschafft, außer bei Eigenbedarf. Bei den Maklergebühren sollte derjenige die Provision bezahlen, der die Leistung bestellt hat. Das dafür nötige Gesetz wird seit Jahren verschleppt. Einige Besitzstandswahrer behindern eine längst überfällige Reform. Zu guter Letzt braucht es im Großraum Innsbruck den von uns geforderten Studenten- Campus“.

offen gesagt

„Wir brauchen in Tirol mehr soziale Wohn- und weniger Spekulanten-Bauten, sonst galoppieren die Preise weiter davon.“

Erwin Zangerl,
AK Präsident

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