7.4.2017
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Tirol-Aufschlag bei Spritpreisen bleibt: Tanken im Westen am teuersten!

Der Trend, dass Spritpreise sinken, ist zu Ende. Was allerdings gleich bleibt, ist der Tirol-Aufschlag: Im Osten ist Tanken weiterhin deutlich günstiger. Dies zeigt sich besonders deutlich bei den Preisen von Super-Benzin. „Der Tirol Aufschlag dient lediglich dazu, die Autofahrer und damit auch die Tiroler ungeniert abzukassieren. Dabei geht der Löwenanteil an die Konzerne, während den Tankstellenbetreibern kaum etwas bleibt. Die Bundeswettbewerbsbehörde muss endlich einschreiten, um dieses Preisgefälle abzustellen“, so AK Präsident Erwin Zangerl. 

Günstige Treibstoffpreise gehören der Vergangenheit an: Sowohl die Kosten für Super als auch für Diesel erhöhten sich im Vergleich zur AK-Preiserhebung im September 2016. Von der Preissteigerung einmal mehr betroffen ist der Westen Österreichs – nirgendwo ist Tanken so teuer wie in Tirol und Vorarlberg. Dies zeigt die aktuelle Treibstoff-Preiserhebung, die von der AK Tirol in Zusammenarbeit mit den anderen Länderkammern Ende März 2017 durchgeführt wurde.

So beträgt der durchschnittliche Preis für Diesel in Tirol 1,11 Euro und bei Super sogar 1,19 Euro. Damit erhöhte sich der Durchschnittspreis zum letztjährigen Vergleich für Diesel um 3,14 % und bei Super sogar um 4,38 %! 

Tirol bleibt teures Pflaster. Das Muster ist altbekannt und Gegenstand von AK Interventionen: Im Osten Österreichs ist das Tanken deutlich günstiger. Dies lässt sich deutlich bei den Preisen für Superbenzin erkennen. Während in Tirol im Durschnitt ein Liter bei 1,19 Euro liegt, kostet der Liter in Oberösterreich lediglich 1,13 Euro. Somit kostet in Tirol eine komplette 50-Liter-Tankfüllung im Schnitt 3 Euro mehr als in Oberösterreich. Doch auch in Tirol gibt es hinsichtlich der Treibstoffpreise teils deutliche Unterschiede. In den Bezirken Reutte und Innsbruck Stadt war das Tanken am günstigsten, während es in Landeck am teuersten war. Mit Abstand am kostspieligsten ist das Tanken auf den Autobahntankstellen.

Vergleichen lohnt sich. Den Konsumenten ist auf jeden Fall zu empfehlen, die Preise an den Zapfsäulen zu vergleichen. Durch die verpflichtende Angabe im „Spritpreisrechner“ der österreichischen Regulierungsbehörde (E-Control) ist eine Übersicht über das aktuelle Preisniveau auf www.spritpreisrechner.at jederzeit möglich. Da die Treibstoffpreise weiterhin nur um 12 Uhr mittags erhöht werden dürfen, ist es teilweise günstiger am Vormittag zu tanken. 

Auch Heizölpreise steigen. Eine Verteuerung war auch bei der Erhebung der Heizölpreise festzustellen. Der durchschnittliche Preis für einen Liter Heizöl extra leicht betrug bei einer Abgabemenge von 2000 Liter 68 Cent, im September 2016 lag der Preis hingegen 63 Cent. Auch hier kam es zu einer Kostensteigerung in der Höhe von 8 %. Außerdem war ein starker Unterschied innerhalb der Tiroler Anbieter festzustellen, der niedrigste Wert pro Liter betrug knapp 66 Cent, der höchste lag bei fast 71 Cent. Bei einer Abnahme von 2000 Liter ist dies ein Preisunterschied von 100 Euro. Die Arbeiterkammer Tirol empfiehlt deshalb, sich vor einer Heizöl-Bestellung unbedingt mehrere schriftliche Angebote einzuholen und sich dezidiert nach dem Bruttopreis zu erkunden. Somit können böse Überraschungen bei Rechnungserhalt vermieden werden.

Auch beim Kfz-Pickerl Angebote vergleichen!

Preisunterschiede von bis zu 182 % ergab eine Erhebung der AK Konsumentenschützer bei Autowerkstätten in allen Tiroler Bezirken.

AK checkt die Preise bei Winterreifen

Der Winter kommt bestimmt. Deshalb hat die AK die Preise für neue Winterreifen gecheckt. Das Ergebnis: Es gibt satte Unterschiede.

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