09.12.2016
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AK Test zeigt satte Preisunterschiede bei Skiverleih und Skiservice!

Nach wie vor ist Skifahren die Wintersportart Nr. 1 in Tirol. Für den geliebten Sport müssen die Tiroler jedoch immer tiefer in die Tasche greifen, wie der aktuelle AK Test beweist. Angesichts der hohen Lebenserhaltungskosten und der vergleichsweise niedrigen Einkommen in Tirol wird das Freizeitvergnügen für viele zu einer hohen Belastung.

Ein Skitag auf den heimischen Pisten kann teuer werden: Nicht nur Skipässe, Anfahrt und Verpflegung sind zu bezahlen, bereits im Vorfeld ist auch in die Anschaffung bzw. Wartung von Material und Ausrüstung zu investieren. Viele nutzen deshalb die Möglichkeit, Skier zu leihen. Denn gerade für einheimische „Wenigfahrer“ kann das Anmieten von Skiern eine attraktive Alternative zum teuren Kauf darstellen: Wer seine Skier mietet, spart sich nicht nur hohe Anschaffungskosten, sondern auch den jährlichen Skiservice. Doch auch hier gilt: trau, schau, wem! Als Entscheidungshilfe hat die AK Tirol im Oktober 2016 schriftlich die Preise für Skiverleih und Skiservice erhoben. Insgesamt 31 verschiedene Anbieter haben ihre aktuellen Preislisten übermittelt. Die Unterschiede sind zum Teil erheblich. 

Skiverleih: Die Ergebnisse

Bei der Auswertung wurden die jeweils teuersten und die günstigsten Kategorien der einzelnen Anbieter berücksichtigt. Wie sich zeigte, stehen regelmäßig zumindest zwei oder mehr Qualitätskategorien zur Wahl. Zu beachten ist, dass sich die qualitativen Unterschiede der Skimodelle naturgemäß auf den Mietpreis auswirken. Viele Anbieter haben neben einem aktuellen Rennskimodell für Profis auch Allroundmodelle für Geübte und Anfängermodelle im Angebot.

Beim Preisvergleich zu beachten sind zudem diverse, im jeweiligen Preis inbegriffene Zusatzleistungen, wie Skischuhe, Skistöcke und Helm. Unbedingt zu beachten sind möglicherweise im Mietpreis inkludierte Versicherungen gegen Diebstahl und Skibruch. 

Erwachsenenski. Hier beträgt der Preis für den jeweils teuersten angebotenen Ski für einen Tag zwischen 15 und 150 Euro, für sieben Tage zwischen 66,67 und 300 Euro. Das jeweils günstigste Modell ist bereits von 11 bis 25 Euro für einen Tag zu erhalten. Für sieben Tage bezahlt man für die jeweils preiswerteste Variante zwischen 55 und 123 Euro.

Definitionssache
Vielfach werden Kinder- und Jugendski abhängig von Alter oder Skilänge vermietet. Eine einheitliche Tendenz ist hier nicht zu verzeichnen. Einige Anbieter vermieten beispielsweise bis zum 6. oder 10. Geburtstag zum Kindertarif und bieten dann bis zum 14. oder 15. Geburtstag einen Jugendtarif an. Teilweise werden Ski bis 100 cm, teilweise bis 120 cm oder 140 cm als Kinderski vermietet. Hier sollte man sich vorab unbedingt über die konkreten Angebote informieren.

Kinder- und Jugendski. Gerade beim Skiverleih für Kinder und Jugendliche sollte man unbedingt auf Zusatzangebote und Set-Preise achten. Häufig werden Ski, Skischuhe und Stöcke, manchmal auch der Skihelm im Set mitvermietet. Bei einigen Anbietern erhält man den Kinderski kostenlos, wenn gleichzeitig auch beide oder ein Elternteil eine Skiausrüstung mieten.

Die AK rät:

Angebote genau vergleichen und auch Set-Preise beachten, das macht sich auf jeden Fall bezahlt.

Versicherung und Selbstbehalt

Vor allem, wer sich für ein teures Modell entscheidet, sollte eine Diebstahlsversicherung und/oder eine Versicherung gegen Skibruch überlegen. Bei einigen Anbietern ist eine Versicherung bereits im Preis inkludiert. Manche verlangen einen Aufpreis für eine obligatorische Versicherung, andere bieten gegen Aufpreis eine freiwillige Versicherung an.
Zu beachten ist auch ein allfälliger Selbstbehalt. Daher gilt, vor Abschluss der Versicherung genau nachzufragen, ob und gegebenenfalls in welcher Höhe ein Selbstbehalt verrechnet wird.  

Skiservice: Unterschiede bei Preis und Leistung

Für all jene, die auf ihren eigenen Brettln die Talfahrt antreten wollen, hat die AK Tirol die Skiservice-Preise für die aktuelle Wintersaison unter die Lupe genommen. Denn ungepflegte, zerkratzte, rillige Beläge lassen den Ski schlecht laufen und beeinträchtigen das Fahrvergnügen. Rostige oder stumpfe Kanten können auch ein Sicherheitsrisiko darstellen. Deshalb ist es ratsam, zumindest einmal jährlich ein Skiservice vom Profi durchführen zu lassen.

Auch hier fielen erneut große Unterschiede, sowohl bei den Preisen, als auch beim jeweils inkludierten Leistungsumfang, auf. Für ein „kleines Service“ bezahlt man zwischen 19 und 28 Euro, für das „große Service“ zwischen 23 und 38 Euro. Manche Anbieter verrechnen günstigere Preise bei Kindermodellen, wobei ein kleines Service hier zwischen 13 und 25 Euro und ein großes Service zwischen 20 und 24,99 Euro kostet. Häufig wird beim Service jedoch nicht zwischen Erwachsenen- und Kinderskiern unterschieden.

Auch hier gilt: Erkundigen sie sich vorab über die einzelnen im Preis enthaltenen Leistungen.

Drogerieartikel sind in Tirol oft teurer

Während ein Nivea Deospray im Oktober in München ab 1,29 Euro zu haben war, kostete er in Innsbruck bis zu 3,99 Euro. Alle Details finden Sie hier.

Beim Maroni-Test war kaum ein Wurm drin

Gute Nachrichten für Fans von Edelkastanien: Nach eher durchwachsenen Ergebnissen der letzten Jahre waren heuer alle Proben von bester Qualität.

Erhebliche Spannen bei Getränkepreisen

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