29.9.2017
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Preise für Diesel und Benzin stiegen in Tirol leicht an, West-Ost-Gefälle bleibt bestehen

Halbjährlich werden von der AK die Spritpreise erhoben. Damit erhalten die Konsumenten einen Überblick über die aktuelle Situation und über die Preisentwicklung. In Tirol stiegen die Durchschnittspreise für Eurosuper und Diesel seit Frühjahr 2017 nur geringfügig auf 1,21 bzw. 1,12 Euro pro Liter, jener für Heizöl blieb konstant.

Seit der letzten Preiserhebung vom März 2017 stiegen die Preise für Eurosuper und Diesel in Tirol nur leicht an. Bei Eurosuper erhöhte sich der Durchschnittspreis um zwei Cent auf 1,21 Euro pro Liter, bei Diesel um einen Cent auf 1,12 Euro pro Liter.

Wie schon früher, konnten auch dieses Mal innerhalb Tirols Preisunterschiede festgestellt werden: In den Bezirken Kufstein und Kitzbühel ist das Tanken am günstigsten, während es in Imst und Landeck am teuersten ist.
Die mit Abstand höchsten Preise sind nach wie vor an Autobahntankstellen zu bezahlen.

West-Ost-Gefälle. Große Unterschiede gibt es aber auch zwischen den Bundesländern. Am teuersten sind Eurosuper und Diesel übrigens in Tirol. Im Osten Österreichs ist Tanken weiterhin günstiger. Während in Tirol ein Liter Superbenzin im Schnitt 1,21 Euro kostet, sind es in der Steiermark lediglich 1,18 Euro. Somit bezahlt man in Tirol für eine 50-Liter-Tankfüllung Benzin im Schnitt 1,50 Euro mehr als in der Steiermark, bei Diesel beträgt der Unterschied knapp 2 Euro.

Spritpreisrechner. Wer sich über die aktuellen Preise an den Zapfsäulen informieren möchte, kann dazu den Spritpreisrechner der österreichischen Regulierungsbehörde (E-Control) nutzen. Durch die verpflichtende Angabe ist auf www.spritpreisrechner.at jederzeit eine Übersicht über das momentane Preisniveau möglich. Weil die Treibstoffpreise nur um 12 Uhr mittags erhöht werden dürfen, ist es oft auch günstiger, am Vormittag zu tanken.

Heizölpreise blieben konstant. Beim Heizöl kam es gegenüber der letzten Erhebung vom März 2017 bei den durchschnittlichen Preisen zu keiner Kostensteigerung. Der durchschnittliche Preis für einen Liter Heizöl extra leicht betrug bei einer Abgabemenge von 2.000 Litern wie im Frühjahr 68 Cent. Jedoch gab es eine minimale Veränderung innerhalb Tirols: Lag der niedrigste Preis im März 2017 pro Liter bei knapp 66 Cent, so betrug er im September 67 Cent. Der höchste Preis blieb unverändert bei fast 71 Cent.

Die AK Tirol empfiehlt deshalb, sich vor einer Heizöl-Bestellung mehrere schriftliche Angebote einzuholen und sich nach dem Bruttopreis zu erkundigen. So können böse Überraschungen bei Rechnungserhalt vermieden werden.

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Spritpreise wie 2009, aber Tirol ist teurer

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