20.3.2015
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Vergleich bei Fahrradservice lohnt sich: Große Preisunterschiede und unterschiedliche Leistungspakete

Pünktlich zum Frühlingsbeginn haben die Konsumentenschützer der AK Tirol wieder die Preise und Leistungen für ein „kleines“ und „großes“ Fahrradservice erhoben und große Preis-/Leistungsunterschiede festgestellt.

Viele Radler nutzen die warmen Temperaturen der letzten Tage, um ihr City- oder Mountainbike frühlingsfit zu machen. Denn zur eigenen Sicherheit sollte das Fahrrad regelmäßig – zumindest einmal im Jahr – vom Fachmann durchgecheckt und gewartet werden. Die Arbeiterkammer Tirol hat deshalb wieder Preise und Leistungen zum Thema Fahrrad-Service erhoben, insgesamt erteilten dabei 25 Anbieter eine Preisauskunft. 

Empfindliche Unterschiede. Die Erhebung zeigt deutlich, dass sich ein Preisvergleich lohnt: So schwankt der Preis für ein „kleines Service“ (regelmäßig enthaltene Leistungen sind hier Kontrolle der Brems-, Licht und Schaltanlagen, Kontrolle von Steuer- und Tretlager, Kontrolle von Reifen und Luftdruck, Prüfung des Antriebssatzes, Nachziehen sämtlicher Schauben und Muttern sowie Kontrolle der Federelemente) zwischen 20 und 72 Euro, jener des „großen Service“ (mit weiteren Leistungen, wie zum Beispiel Prüfung und zum Teil auch Austausch von Verschleißteilen, Fetten und Ölen von Bremsen oder Kette oder in einigen Fällen auch Komplettzerlegung und Prüfung) bewegt sich zwischen 40 und 130 Euro. Damit kostet das teuerste Service jeweils mehr als dreimal so viel, wie das billigste, hinzu kommen oft noch die Kosten für verwendetes Material. 

Preis-/Leistungsverhältnis ist entscheidend. Da die „Inklusivleistungen“ der verschiedenen Anbieter sehr unterschiedlich sind, sollte vorher nachgefragt werden, was im Angebot tatsächlich enthalten ist. Ausschlaggebend sind nämlich nicht nur der Preis, sondern die darin konkret inkludierten Leistungen. Diese sollten sich Konsumenten genau erklären lassen, bevor sie ihr Rad zum Service geben, wobei bei der Anfrage auf bereits bekannte Mängel hingewiesen werden sollte.  

Große Schwankungen bei Arbeitsstunden. Die AK-Erhebung zeigt außerdem, dass einige Anbieter kein „Standard-Pauschal-Angebot“ unterbreiten, sondern je nach (zeitlichem und technischem) Aufwand und Fahrradtyp abrechnen. Auch hier schwanken die Kosten stark und liegen pro Arbeitsstunde zwischen 36 und 72 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Gibt es kein Pauschalangebot, sollte daher auf alle Fälle vorab nach Preis und Leistung gefragt werden, wobei darauf zu achten ist, dass der Kostenvoranschlag kostenlos ist. Das ist immer der Fall, wenn nichts anderes vereinbart wurde. 

AK Tipps:
Neben einem Vergleich von verschiedenen Anbietern rät die AK:

  • das Fahrrad regelmäßig vom Profi checken zu lassen
  • sich im Vorhinein über Preise und in den jeweiligen Paketen angebotene Leistungen genau zu informieren
  • bereits beim Kauf eines Fahrrads nach möglichen Preisnachlässen und Service-Aktionen zu fragen
  • vor dem Service auf bereits bekannte Mängel hinzuweisen
  • zu vereinbaren, dass man vor einer größeren Reparatur über Art und Kosten informiert wird (Telefonnummer hinterlassen!)
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