12.12.2017
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AK Test zu Skiverleih und Skiservice zeigt enorme Unterschiede bei Preis und Leistung!

Rechtzeitig zum Wintereinbruch präsentiert die AK Tirol wieder die Saisonpreise für Skiverleih und Skiservice in Tirol. Erstmals wurden auch Ermäßigungen für Onlinereservierungen erhoben. Fazit: Wer ein wenig Zeit in die Recherche steckt, kann viel sparen.

Skifahren ist nicht nur einer der beliebtesten sondern auch einer der kostenintensivsten Wintersportarten. Denn ein Skitag kann teuer werden: Nicht nur Skipässe, Anfahrt und Verpflegung sind zu bezahlen, bereits im Vorfeld ist in die Anschaffung von Material und Ausrüstung zu investieren.

Beschränkte sich das Skiverleihangebot vor wenigen Jahren noch auf den Tourismus, zählen mittlerweile immer mehr sportbegeisterte Einheimische zu den Kunden. Gerade für einheimische „Wenigfahrer“ kann das Anmieten von Skiern eine attraktive Alternative zum teuren Kauf darstellen: Wer seine Skier mietet, spart sich nicht nur hohe Anschaffungskosten, sondern auch den jährlichen Skiservice.

Die AK Tirol hat im Oktober 2017 schriftlich die Preise für Skiverleih und Skiservice erhoben. Insgesamt 28 verschiedene Anbieter haben ihre aktuellen Preislisten übermittelt. 

Skiverleih: Die Ergebnisse

Bei der Auswertung wurden die jeweils teuersten und die günstigsten Kategorien der einzelnen Anbieter berücksichtigt. Wie sich zeigte, stehen regelmäßig zumindest zwei oder mehr Qualitätskategorien zur Wahl. Zu beachten ist, dass sich die qualitativen Unterschiede der Skimodelle naturgemäß auf den Mietpreis auswirken. Viele Anbieter haben neben einem aktuellen Rennskimodell für Profis auch Allroundmodelle für Geübte und Anfängermodelle im Angebot. 

Beim Preisvergleich zu beachten sind zudem diverse, im jeweiligen Preis inbegriffene Zusatzleistungen, wie Skischuhe, Skistöcke und Helm. Unbedingt zu beachten sind möglicherweise im Mietpreis inkludierte Versicherungen gegen Diebstahl und Skibruch, wobei der im Schadenfall anfallende Selbstbehalt zu beachten ist.

Erwachsenenski. Hier beträgt der Preis für den jeweils teuersten angebotenen Ski für einen Tag zwischen 16 und 42 Euro, für sieben Tage zwischen 61 und 269 Euro. Das jeweils günstigste Modell ist bereits von 12 bis 24 Euro für einen Tag zu erhalten. Für sieben Tage bezahlt man für die jeweils preiswerteste Variante zwischen 49 und 124 Euro.

Definitionssache
Vielfach werden Kinder- und Jugendski abhängig von Alter oder Skilänge vermietet. Eine einheitliche Tendenz ist hier nicht zu verzeichnen. Einige Anbieter vermieten beispielsweise bis zum 6. oder 10. Geburtstag zum Kindertarif und bieten dann bis zum 14. oder 15. Geburtstag einen Jugendtarif an. Teilweise werden Ski bis 100 cm, teilweise bis 120 cm oder 140 cm als Kinderski vermietet. Hier sollte man sich vorab unbedingt über die konkreten Angebote informieren.

Kinder- und Jugendski. Kinderski werden zwischen 5 und 13 Euro pro Tag angeboten. Für Jugendliche bezahlt man zwischen 6 und 21 Euro pro Tag. Die Wochenmiete beträgt zwischen 24 und 71 Euro für Kinder und 34 bis 109 Euro für Jugendliche.

Sparen durch Online-Reservierung. Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmer bieten auf ihren Webseiten nicht unerhebliche Rabatte von bis zu 15% auf Online-Reservierungen an. Eine entsprechende Recherche kann sich also durchaus bezahlt machen.

Die AK rät: Angebote genau vergleichen und auch Set-Preise beachten, das macht sich auf jeden Fall bezahlt.

Versicherung und Selbstbehalt

Vor allem, wer sich für ein teures Modell entscheidet, sollte eine Diebstahlsversicherung und/oder eine Versicherung gegen Skibruch in Erwägung ziehen. Bei einigen Anbietern ist eine Versicherung bereits im Preis inkludiert. Manche verlangen einen Aufpreis für eine obligatorische Versicherung, andere bieten gegen Aufpreis eine freiwillige Versicherung an.
Zu beachten ist auch ein allfälliger Selbstbehalt. Daher gilt, vor Abschluss der Versicherung genau nachzufragen, ob und gegebenenfalls in welcher Höhe ein Selbstbehalt verrechnet wird. 

Skiservice: Unterschiede bei Preis und Leistung

Für all jene, die auf ihren eigenen Brettln die Talfahrt antreten wollen, hat die AK Tirol die Skiservice-Preise für die aktuelle Wintersaison unter die Lupe genommen. Denn ungepflegte, zerkratzte, rillige Beläge lassen den Ski schlecht laufen und beeinträchtigen das Fahrvergnügen. Rostige oder stumpfe Kanten können auch ein Sicherheitsrisiko darstellen. Deshalb ist es ratsam, zumindest einmal jährlich ein Skiservice vom Profi durchführen zu lassen.

Auch hier fielen erneut große Unterschiede, sowohl bei den Preisen, als auch beim jeweils inkludierten Leistungsumfang, auf. Für ein „kleines Service“ bezahlt man zwischen 19,99 und 30 Euro, für das „große Service“ zwischen 25 und 41 Euro. Manche Anbieter verrechnen günstigere Preise bei Kindermodellen, wobei ein kleines Service hier zwischen 14 und 25 Euro und ein großes Service zwischen 20 und 28 Euro kostet. Häufig wird beim Service jedoch nicht zwischen Erwachsenen- und Kinderskiern unterschieden.

Auch hier gilt: Erkundigen sie sich vorab über die einzelnen im Preis enthaltenen Leistungen.

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