16.7.2014
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Mit den besten Tipps der AK Experten zur optimal bestückten Reisekasse

Bargeld, Schecks oder „Plastikgeld“: In den meisten Urlaubsorten werden die verschiedensten Zahlungsmittel akzeptiert. Deshalb hat sich auch eine Kombination meist gut bewährt. Allerdings gilt es, dabei auch Spesen oder Kursschwankungen zu beachten.

So ein Einkaufsbummel, ob in einer dafür berühmten „Shopping-Meile“ oder auf einem bunten Markt, gehört zum perfekten Urlaubsfeeling für die meisten ebenso dazu, wie ein schöner Ausflug oder die tollsten Gaumenfreuden. In jedem Fall braucht es dafür aber eine richtig bestückte Reisekasse.

Und da haben Konsumenten einmal mehr die Qual der Wahl – zwischen verschiedene Möglichkeiten samt Vor- und Nachteilen. Unterm Strich bewährt sich laut AK Experten meist eine Kombination.

Bargeld sollte man nur in geringeren Mengen für die ersten Urlaubstage mitnehmen, denn bei Verlust gibt es keinen Ersatz. Im Urlaubsland zu wechseln kann sogar günstiger sein. Denn Spesen und Wechselkurse differieren beträchtlich zwischen den einzelnen Banken und Ländern. Reisende sollten sich auch zu eventuellen Beschränkungen für die Ein- und Ausfuhr von Zahlungsmitteln erkundigen!

Schecks & Plastik.
Auf Nummer sicher geht man mit „Traveller´s Cheques“, weil diese bei Verlust oder Diebstahl ersetzt werden. Allerdings fallen beim Kauf und beim Einlösen Spesen an. Deshalb sollte man sich die auf den Schecks aufgedruckten Nummern auch separat notieren – falls man sie für eine Anzeige benötigt.

Mit der Bankomatkarte kann an den mit „Maestro“ oder „Cirrus“ gekennzeichneten Automaten Geld bar behoben bzw. können an allen gekennzeichneten Bankomatkassen Einkäufe bargeldlos bezahlt werden.
Auch mit der Kreditkarte ist es möglich, bei allen Vertragsunternehmen der jeweiligen Kreditkartengesellschaft bargeldlos zu bezahlen sowie an gekennzeichneten Automaten Bargeld zu beheben.

Spesen.
Innerhalb der Euro-Zone fallen zusätzliche Spesen nur beim Beheben von Bargeld mit einer Kreditkarte an, außerhalb der Euro-Zone bei allen Transaktionen in unterschiedlicher Höhe.

Bei Kreditkartenzahlungen müssen Konsumenten zudem mit Abweichungen aufgrund von Wechselkursschwankungen rechnen, weil die Umrechnung zum Kurs des Tages erfolgt, an dem der Umsatz bei der Kreditkartengesellschaft zur Verrechnung eintrifft (Buchungsdatum).

PayLife und CardComplete bieten auch Prepaid-Karten an, die im Vorhinein mit einem Guthaben aufgeladen und weltweit verwendet werden können. Akzeptanzstellen für österreichische Prepaid-Karten sind entsprechend gekennzeichnet. Bei Aufladen und Verbrauch fallen aber teilweise hohe Gebühren an.

TIPPS

• Vermeiden Sie teure Bargeld-Behebungen mit der Kreditkarte. Außerhalb der Euro-Zone dafür am besten die Maestro-Karte nutzen, und die Kreditkarte fürs bargeldlose Zahlen! • Bei Bargeld-Behebungen außerhalb der Euro-Zone ist es meist günstiger, Geld in Landeswährung abzuheben, als zusätzlich zu wechseln. • Bewahren Sie PIN-Codes nie gemeinsam mit Karten auf. • Notieren Sie sich gesondert die Sperr-Hotlines. Sie finden sie auch an Bankomaten. • Bei Verlust oder Diebstahl von bargeldlosen Zahlungsmitteln lassen Sie diese sofort sperren und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei, bewahren Sie die Anzeigenbestätigung auf. In der Zeit bis zur Meldung bei der Kreditkartenfirma haften Sie bei leichtem Verschulden mit bis zu 150 Euro, bei grober Fahrlässigkeit bis zur Höhe des gesamten Schadens.

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