15.3.2017
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Tirols Konsumenten brauchen starke Rechte und eine kraftvolle Vertretung!

16.440 Euro für eine Teppichreinigung? 1.200 Euro für das Aufsperren einer Türe? Nicht mit der AK Tirol, die Konsumentenschützer sind im Dauereinsatz. Alle Ratsuchenden aus ganz Tirol erhalten bei der AK Tirol rasch und professionell Hilfe und Unterstützung.

AK Präsident Erwin Zangerl: „Der Schutz des Konsumenten ist neben dem Arbeits- und Sozialrecht eine der Kernaufgaben der Arbeiterkammer. Jede Tirolerin und jeder Tiroler findet bei allen Problemen bzw. Fragen und Beschwerden rund um das Thema Konsumentenschutz tatkräftige Unterstützung bei den AK Experten, in der AK Zentrale in Innsbruck und auch in allen AK Bezirkskammern. Egal, ob bei Problemen mit Banken, Versicherungen oder dubiosen Finanzsanierern, bei Problemen mit Handy oder Internet, verpatzten Urlaubsreisen, Problemen mit Kaufverträgen, Werkverträgen, diversen Dienstleistungsverträgen oder auch bei Abzock- und Betrugsversuchen am Telefon oder im Internet – die AK Tirol berät und hilft. Unternehmen, die besonders dreist agieren oder die mit rechtlich unzulässigen Vertragsklauseln versuchen, Konsumenten zu übervorteilen, werden auch geklagt. Mit dem monatlichen Magazin AK Konsument erhalten die Tiroler AK Mitglieder noch eine zusätzliche Aufklärung und Hilfestellung.“

Die Konsumentenschützer der AK leisteten im letzten Jahr 57.570 Rechtsberatungen für die AK Mitglieder. Es wurden 2.450 außergerichtliche Interventionen durchgeführt sowie Musterklagen und Abmahn- bzw. Verbandsklageverfahren eingeleitet. Im Rahmen des freiwilligen Rechtsschutzes kam es zu Übernahmen von Passivdeckungen bei drohenden Klagen gegen Konsumenten. In Summe ersparten die AK Konsumentenschützer den AK Mitgliedern durch die rechtzeitige Intervention und Hilfestellung zig Millionen an Euro.

Rund 58.000 Beratungsgespräche wurden von den AK Konsumentenschützern im Jahre 2016 geführt. In vielen Fällen war zusätzlich zur (Rechts-)Beratung im konkreten Einzelfall eine (meist schriftliche) Intervention notwendig, um berechtigte Forderungen letztlich auch durchzusetzen bzw. unberechtigte Forderungen abzuwehren. Dabei konnte im Zuge der außergerichtlichen Vertretung ein Betrag von knapp einer Million Euro für die Tiroler Konsumenten erkämpft werden. Dazu kommen gerichtlich erstrittene Beträge von 753.910 Euro. Zusätzlich wurde bei unklaren Ansprüchen oder zweifelhaften Forderungen in vielen Fällen mit Rechtsberatungen und Expertentipps effektive „Hilfe zur Selbsthilfe“ geleistet, um die Probleme zu lösen. Dadurch konnte den Konsumenten nochmals zusätzlich viel Geld erspart werden.

Die 5 Top-Aufreger 2016

Ärger mit Banken, Versicherungen und diversen Anbietern der Finanzbranche:
Bereits rund ein Viertel der Anfragen betrifft Anfragen und Beschwerden zum Bereich Finanzdienstleistung. Dabei geht es unter anderem um Fragen zu diversen Finanzprodukten oder Probleme mit Kreditverträgen oder Versicherungen. Immer wieder großen Ärger verursachen auch zweifelhafte Spesen oder Gebühren, unklare Verträge oder fragwürdige Vertragsklauseln.

Mangelhafte Leistungen, überhöhte Preise, unzulässige Kündigungs-modalitäten oder unlautere Geschäftsmethoden bei Dienstleistern:
Viele Anfragen gibt es auch zu  Werk- oder Dienstleistungsverträgen, etwa bei Mängeln, überhöhten Rechnungen oder nicht eingehaltenen Kostenvoranschlägen bei Handwerkern, Beschwerden zu unseriösen Aufsperrdiensten, die Beträge bis zu 1.200 Euro für das Öffnen einer Türe verlangen, Anfragen zu Partnerinstituten, die höhere Beiträge fordern als vereinbart oder die unzulässige einseitige Vertragsverlängerungen vornehmen, oder zu unklaren Kündigungsmodalitäten bei Fitnesscentern oder auch Beschwerden zu dubiosen Teppichreinigungsunternehmen, die Beträge bis zu 16.440 Euro für eine Teppichreinigung verlangen.

Probleme beim (bzw. nach dem) Kauf: Probleme beim Kauf gibt es unter anderem mit Mängeln, bei der Durchsetzung von Gewährleistungs- oder Garantieansprüchen bei Lieferverzug oder bei nicht akzeptierten Rücktrittsrechten bei Online-Verträgen.

Handy und Internet: Mehr als 10 Prozent der Anfragen betrafen den Bereich Telekommunikation. Konsumenten ärgern sich beispielsweise über die Verrechnung fragwürdiger oder gar nicht bestellter Abos, unklare oder überhöhte Rechnungen, nicht akzeptierte Kündigungen oder schadhafte Geräte.

Reisemängel: Viele Anfragen gab es auch zu diversen Reisemängeln. Verspätungen, Flugannullierungen, Schmutz, Lärm, Probleme beim Buchungsvorgang oder der Verrechnung von zweifelhaften Buchungsgebühren sind nur einige der Beschwerdepunkte, mit denen die AK Konsumentenschützer befasst waren.

Unlautere Geschäftspraktiken bis hin zum Betrug: Sehr viele Fälle gab es auch bei Abzock- bzw. Betrugsversuchen im Internet oder am Telefon, durch Internetfallen, die zu angeblich abgeschlossenen und teuren Abonnementverträgen führen oder bei dubiosen Forderungen diverser Erotikportale.

Bankenmonitoring: Bis € 6,50 für Bareinzahlungen

Banken zahlen für Sparguthaben oft weniger als ein halbes Prozent, gleichzeitig sind die Überziehungszinsen für Girokonten extrem hoch.

Safer Internet: So surfen Sie sicher

Ob Mobbing, Lügen, Gerüchte oder Gaunereien und Kostenfallen im Netz: Die Experten von AK und Infoeck geben Tipps zur sicheren Internet-Nutzung.

Richtig reklamieren bei verpatztem Urlaub

Was tun, wenn das Hotel eine Enttäuschung oder der Flug überbucht war? Tipps, hilfreiche Links und ein Musterbrief für die erfolgreiche Reklamation.

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