7.8.2015
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Mit Überzahlungsbetrug um Bares geprellt

Immer wieder werden den AK Konsumentenschützern dubiose Geschäftsangebote aus dem Internet gemeldet. So suchte ein Unbekannter über eine Babysitter-Börse angeblich eine Babysitterin. Tatsächlich wollte er Interessentinnen aber mit einem sogenannten Überzahlungsbetrug um Bares prellen. Zum Glück wurde eine Tirolerin stutzig und wandte sich an die AK.

„Babysitterin gesucht“. Der Job schien ideal für eine junge Frau aus Tirol. Sie meldete sich bei einer Babysitter-Börse im Internet und kam in Kontakt mit einem Herrn, der angeblich aus Kanada stammt und in Kürze nach Österreich ziehen möchte. Per eMail wurden der Tirolerin sogar noch Fotos von zwei Kindern übermittelt, alles um Seriosität vorzutäuschen.  

Der Frau wurde weiters erklärt, dass es doch nett für die Kinder sei, wenn sie bei ihrer Ankunft in Österreich zur Begrüßung zwei Spiele erhielten. Diese Geschenke sollte die zukünftige Babysitterin in Österreich besorgen, für die Kosten von ca. 300 Euro würde sie im Voraus einen Scheck erhalten.
Tatsächlich erreichte die Tirolerin wenige Tage später ein Scheck, allerdings nicht wie vereinbart über 300 Euro, sondern in Höhe des fast Zehnfachen!

Dieser hohe Betrag machte die Frau stutzig. Sie setzte sich mit ihrer Bank in Verbindung, und diese empfahl ihr, sich an die Konsumentenschutzabteilung der AK Tirol zu wenden.

Die AK Experten warnen ausdrücklich davor, auf solche oder ähnliche Angebote einzugehen. Gerade bei Geschäften mit Unbekannten im Internet  sollten Konsumentinnen und Konsumenten misstrauisch sein.

In diesem Fall wäre die junge Frau beinahe auf einen sogenannten Überzahlungsbetrug hereingefallen. Dabei wird – angeblich versehentlich – zunächst ein überhöhter Scheck übermittelt. Anschließend wird der Empfänger aufgefordert, den Differenzbetrag zurück zu überweisen. Löst aber ein unwissender Konsument den Scheck ein, hat dies für ihn teure Folgen: Denn sobald sich heraus stellt, dass der Scheck nicht gedeckt oder gefälscht ist, wird die vorläufige Gutschrift von der Bank wieder zurückgebucht und das Opfer bleibt auf einem mehr oder weniger großen finanziellen Verlust sitzen.

Für den Konsumenten ist es nicht möglich, Ersatz zu erhalten: Die Zahlung des Differenzbetrag erfolgt auf Wegen, die für ihn nicht nachvollziehbar sind, und die Betrüger sind meist über alle Berge.

Betroffene können sich jederzeit unter der kostenlosen AK Konsumentenschutz-Hotline 0800/22 55 22 – 1818 melden.

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