19.10.2015
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Fake-Unternehmen auf dreister Abzocktour

Wieder einmal erhalten viele Tiroler elektronische Post: Die Absender heißen „OnlinePay AG“,„OnlinePay GmbH“, „Onlinepay24 AG“, „Onlinepay24 GmbH“ oder „Directpay 24 GmbH“. Gemeinsam ist diesen Unternehmen, dass es sie  gar nicht gibt! Im Gegensatz zu den eMails: Diese enthalten Mitteilungen über nicht bezahlte Rechnungsbeträge oder Rechnungsbeträge, die nicht vom Bankkonto abgebucht werden konnten. Wird nicht bezahlt, drohen die fiktiven Unternehmen mit dem Gericht! Für nähere Informationen dazu wird auf die anhängenden Dateien verwiesen. Doch Vorsicht: Diese enthalten gefährliche Computerviren!

Mehrere verunsicherte Konsumenten haben sich in den letzten Tagen aufgrund der Forderungen der „OnlinePay AG“, „OnlinePay GmbH“, „Onlinepay24 AG“, Onlinepay24 GmbH“ oder „Directpay 24 GmbH“ an die Konsumentenschützer der AK Tirol gewandt und um Hilfe gebeten. Ihr Rat: Da regelmäßig eine wirkliche Forderung nicht besteht und die Schreiben damit falsch sind, wird dringend empfohlen, solch elektronische Post sofort zu löschen.

Keinesfalls dürfen die anhängen Dateien, meist im „.zip“-Format (jedoch auch in anderen Formaten!), geöffnet werden. Der Trick der Gauner zielt nämlich auf die Besorgnis und Neugierde des Empfängers ab und darauf, dass dieser die Datei im Anhang öffnet. Wenn das passiert installiert sich am Rechner – für den Konsumenten unbemerkt – ein PC-Virus, ein sogenannter „Trojaner“. Dieser kann in der Folge geheime Daten wie Benutzerkennungen, Passwörter, Online Banking Identifizierungen, Transaktionsnummern und weitere sensible Informationen abfangen und über das Internet zu den Online-Tätern übertragen. Haben diese solche Daten erst mal abgegriffen, sind oft finanzielle Schäden für den Konsumenten die Folge!

Die Tipps der AK Konsumentenschützer

• Zahlungsaufforderungen zunächst auf Nachvollziehbarkeit prüfen! Gibt es keine zu Grunde liegende Forderung muss auch nichts bezahlt werden, an niemanden!


• Wird für nähere Informationen auf einen Anhang (z. B. eine „.zip“-Datei) verwiesen – Datei auf keinen Fall öffnen!


• Jeder PC mit Internetanschluss sollte über ein funktionstüchtiges, gutes Virenschutzprogramm verfügen, das regelmäßig aktualisiert wird.

Im Zweifel stehen die Konsumentenschützer der AK Tirol unter der kostenlosen Hotline 0800/ 22 55 22 – 1818 für Fragen gerne zur Verfügung!

Zwielichtige Rechnung? Kühlen Kopf bewahren

79 Euro fordert eine Lintel Star s.r.o für den angeblichen vereinbarten Monatszugang zu einer pornographischen Seite. AK Tipp: Nicht voreilig zahlen!

Vorsicht vor gefälschten "Domain"-Rechnungen

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