15.12.2014
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Dubiose Inkassobüros versuchen dreiste Abzocke

Wieder sollen Konsumenten um beachtliche Summen geprellt werden. So fordert eine „Europa Inkasso GmbH“ 258,95 Euro für angeblich offene Kosten aus einer Lotterieteilnahme. Und eine Firma „Euro Inkasso Solutions“ versucht, für vermeintlich kostenpflichtige Telefondienste abzukassieren. Die AK Experten raten: Leisten Sie keine Zahlungen!

„Auch das noch!“ fragen sich derzeit viele Tiroler, die ein Schreiben einer „Europa Inkasso GmbH“ erhalten haben. Darin wird behauptet, dass Forderungen aufgrund einer Teilnahme an einer Lotterie noch nicht bezahlt seien. Weil man auf Mahnungen nicht reagiert habe, werde nun einen Betrag von 258,95 Euro eingefordert.

Doch die AK Konsumentenschützer warnen: Tatsächlich handelt es sich um eine Welle von Massenbriefen, mit denen die Empfänger abkassiert werden sollen. Ihr Rat: Am besten gar nicht darauf reagieren und nichts zahlen!

Behauptet wird in den Schreiben, dass drei monatliche und nicht näher bezeichnete „Spieleinsätze“ zu je 59 Euro offen seien. Hinzu kämen 7 Euro für angebliche Kontoführungskosten sowie 74,95 Euro Inkassokosten, was in Summe den geforderten Gesamtbetrag ergibt. Und dieser sei auf ein angeführtes bulgarisches Konto zu überweisen. Der Sitz des vermeintlichen Inkassobüros ist Berlin, Auftraggeber des Inkassoverfahrens sei eine Firma in Wien.

Viele Betroffene berichteten den Experten der AK Tirol, dass sie niemals an einer Lotterie teilgenommen haben oder aber entsprechende Verträge seit mehreren Jahren beendet sind. Auch hätten sie vor dem gegenständlichen „Inkassoschreiben“ niemals eine Rechnung oder eine Mahnung erhalten.

Zweiter Nepp mit angeblich kostenpflichtigen Telefondiensten
Damit nicht genug, werden Tiroler Konsumenten derzeit von weiteren Forderungsschreiben eines Unternehmens namens „Euro Inkasso Solutions“ belästigt. Laut Briefkopf sitzt dieses Unternehmen in Prag.

In diesen Schreiben wird behauptet, man hätte mit seinem Telefonanschluss, der auch mit korrekter Nummer angeführt ist, eine von mehreren aufgelisteten Rufnummern angewählt und damit einen kostenpflichtigen Dienst in Anspruch genommen. Nun würden pro Anruf Kosten in Höhe von 90 Euro verrechnet, die auf ein tschechisches Konto überwiesen werden sollen.

TIPP

In beiden Fällen raten die AK Experten allen Betroffenen, keine Zahlungen zu leisten. Im Zweifel stehen die Konsumentenschützer der AK Tirol unter der kostenlosen Hotline 0800/22 55 22 - 1818 gerne für Fragen zur Verfügung.

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