4.8.2015
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Nicht bezahlen (!) rät die AK Tirol bei eMail-Forderungen diverser Firmen wie „GiroPay GmbH oder „Online24 Pay AG“

Täglich melden sich derzeit wieder verunsicherte Anrufer bei den Konsumentenschützern der AK Tirol und berichten von auffälligen eMail-Forderungen. Angebliche Inkassobüros bzw. angebliche Anwälte verlangen eine Zahlung mit Mahnkosten für die erwähnten Firmen.

Betrüger werden immer einfallsreicher und dreister im Bemühen um persönliche Daten von Konsumenten oder mit unberechtigten Geldforderungen. In aktuellen eMail-Aussendungen behaupten Unbekannte, dass Rechnungen von Firmen wie „GiroPay GmbH“ oder „Online24Pay AG“ nicht bezahlt wurden oder das Konto nicht gedeckt war. Sie werden aufgefordert bestimme Beträge inklusive Mahnkosten an vermeintliche Inkassobüros bzw. Anwälte zu überweisen.

In den verdächtigen eMails könnte folgende Textpassage stehen:

Guten Tag….,

in der nachfolgend benannter Angelegenheit haben wir uns bereits an Sie gewandt, und den Anspruch unserer Mandanten geltend gemacht.

Sie haben eine nicht gedeckte Forderung bei der Firma Online24 Pay AG.

Ihr Kreditinstitut hat die Kontoabbuchung storniert, da Ihr Bankkonto zur Zeit der Buchung nicht hinreichend gedeckt war.

Wegen des bestehenden Zahlungsausstands sind Sie gezwungen zusätzlich, die durch unsere Beauftragung entstandenen Kosten von 95,68 Euro zu begleichen. In Vollmacht unseren Mandanten Online24 Pay AG ordnen wir Ihnen an, die offene Forderung schnellstens zu begleichen. Bei Rückfragen oder Unklarheiten erwarten wir eine Kontaktaufnahme innerhalb von dreiWerktagen. Eine vollständige Forderungsausstellung, der Sie alle Einzelpositionen entnehmen können, ist beigefügt.

Die Überweisung erwarten wir bis zum 04.08.2015.

Erfolgt kein Ausgleich der offenen Forderung bis zum festgelegtem

Datum, werden wir ohne weitere Benachrichtigungen die Angelegenheit an das Gericht übergeben und der SCHUFA melden.

Mit freundlichen Grüßen

Inkasso Capito Justus

Es sind allerdings verschiedene Varianten solcher eMails im Umlauf.

TIPP

Die Konsumentenschützer der AK Tirol empfehlen, derartige Benachrichtigungen am besten zu ignorieren bzw. umgehend zu löschen. Leisten Sie keine Zahlungen und öffnen Sie unter keinen Umständen angehängte Dateien (meist eine .zip-Datei). Beim Öffnen solcher Dateien kann sich Schadsoftware am eigenen Computer installieren. Diese könnte sensible Informationen wie zum Beispiel Passwörter oder Bankdaten kopieren und an die Betrüger übermitteln.

 

Bei Unsicherheiten können sich Betroffene auch jederzeit unter der kostenlosen AK Konsumentenschutz-Hotline 0800/22 55 22 – 1818 melden. 


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