6.2.2014
Drucken
Zu Merkzettel hinzufügen

AK warnt vor neuen PayPal-Phishing-eMails und falschen Inkassobüro-Forderungen

Aus aktuellem Anlass warnen die Konsumentenschützer der AK Tirol vor zwei neuen Betrugsmaschen: Einerseits sind erneut Phishing-eMails in Umlauf, in denen vorgegaukelt wird, es handle sich um eine Nachricht des Bezahldienstes PayPal. Andererseits sollen Konsumenten 257 Euro an ein vermeintliches Inkassobüro zahlen. Aber auch diese Forderung ist nur vorgetäuscht! Für beide Fällen gilt: Ignorieren und keine Anhänge oder Links bei dubiosen eMails öffnen!

Täglich wenden sich Betroffene verunsichert an die Konsumentenschützer der AK Tirol: Entweder weil sie in ihrem digitalen Postfach eine verdächtige Nachricht entdeckt haben, oder unerklärliche Zahlungsaufforderungen per Post erhalten.

Doch Konsumenten aufgepasst: Derzeit sind gleich zwei neue Betrugswellen zu verzeichnen: „Es wurden uns sowohl PayPal-Phishing-eMails, als auch falsche Inkassoforderungen gemeldet, die beide täuschend echt wirken!“, warnen die Experten der AK Tirol. Für beide Fälle gilt: Forderungen am besten ignorieren und keine Anhänge oder mitgesendeten Links bei dubiosen eMails öffnen!

1. Falsche Inkassoforderungen über 257 Euro


Dreiste Abzocker versuchen mit dieser Masche derzeit auch in Tirol wieder ihr Glück. Ein angebliches Inkassobüro mit Namen „ZFM – Zentrale Forderung Management“ aus Bremen verschickt dieser Tage Zahlungsaufforderungen an Tiroler Konsumenten. Darin wird behauptet, es bestünde eine nicht näher bezeichnete Forderung in der Höhe von 257 Euro, welche umgehend zu bezahlen sei.

In den Schreiben wird auch mitgeteilt, man sei bereits im Jänner telefonisch über den Außenstand verständigt worden, und gedroht, rechtliche Schritte einzuleiten, wenn nicht umgehend bezahlt würde. Das Geld soll auf ein Bankkonto in Bulgarien überwiesen werden.

Die AK Tirol rät betroffenen Konsumenten, diese Schreiben zu ignorieren, keinesfalls eine Zahlung zu leisten und Anzeige bei der nächsten Polizeidienststelle zu erstatten.

2. Phishing-eMails mit PayPal als angeblichem Absender


Aktuell erhalten Tiroler Konsumenten auch vermehrt betrügerische eMails, in denen mitgeteilt wird, dass der Zugang zum PayPal-Benutzerkonto wegen Betrugsverdachts gesperrt worden sei.

Aber Achtung: Die betrügerischen eMails stammen nur vermeintlich vom Bezahldienst PayPal unter der gefälschten Absender-Adresse „PayPal support@paypal.com". Der Betreff des Schreibens lautet: „Wir brauchen Ihre Mithilfe!“.

In der eMail wird behauptet, dass es Probleme gäbe, und die Deaktivierung des Benutzerkontos wegen Verdachts auf Benutzung durch Dritte vorgenommen worden sei. Der Internetnutzer wird aufgefordert, zur Bestätigung der Identität seine Daten erneut einzugeben und hierzu den Link „Den Abgleich jetzt durchführen“ zu öffnen. Ein Klick auf den in der eMail angegebenen Link führt zu einer täuschend echten, aber gefälschten Website, auf der persönliche Daten „verifiziert“ werden sollen.

In der Infobox finden Sie ein Beispiel für die derzeit kursierenden Betrugs-eMails.

Die AK Tirol empfiehlt:

  • Antworten Sie nicht auf derartige Betrugs-eMails, öffnen Sie keine Anhänge und klicken Sie nicht auf in den eMails enthaltene Links, sondern löschen Sie die eMails.
  • Geben Sie außerdem niemals Ihre Daten, wie Passwörter oder Bankdaten, per eMail oder über einen Link auf einer Website bekannt.

AK Tipps: So erkenne ich Phishing-Mails

  • Eine Bank oder ein Zahlungsdienstleister werden niemals dazu auffordern, persönliche Daten oder geheime Zugangscodes per eMail zu übermitteln!
  • Unpersönlich Anrede: Die Anrede in der eMail ist unpersönlich.
  • (oft, aber nicht immer) Rechtschreib- und Grammatikfehler: Schlechtes Deutsch kann, muss aber kein Hinweis auf eine Phishing-eMail sein.
  • Vortäuschen von Dringlichkeit: Es wird vorgetäuscht, dass sich das Konto in Gefahr befinde, wenn nicht umgehend gehandelt wird.
  • Gefälschte Links oder gefährliche Dateianhänge: Viele Phishing-eMails enthalten Links, die auf den ersten Blick echt wirken. Durch Klick auf den Link gelangt der Konsument jedoch zu gefälschten, betrügerischen Websites, auf denen aufgefordert wird, vertrauliche Daten bekannt zu geben. Ein Berühren des Links mit dem Mauszeiger ohne zu Klicken lässt oft bereits erkennen, dass es sich nicht um die Original-Website handelt, sondern dass auf eine ganz andere Internetadresse umgeleitet werden soll. Verdächtige Links sollten daher nie geöffnet werden. Auch sollten keine Anhänge geöffnet werden, da diese oft Schadenssoftware und Viren enthalten.
  • Geschützte Verbindung: Websites, auf denen persönliche Daten eingegeben werden, sollten immer mit „https“ beginnen. Das „s“ zeigt an, dass es sich um eine verschlüsselte Übertragung handelt.

Betroffenen, die mit dubiosen Zahlungsaufforderungen oder verdächtigen eMails konfrontiert und verunsichert sind, stehen die Konsumentenschützer der AK Tirol unter der kostenlosen Hotline 0800/22 55 22-1818 mit Rat und Tat zur Seite.

Spam-Welle mit Trojaner im Anhang

Derzeit kursieren wieder eMails mit falschen Forderungen. Der neueste Schmäh: Gefälschte Rechnungen von Telekom-Deutschland. Anhänge nicht öffnen!

AK Tirol warnt vor Pishing-Welle

Nach gefälschten „SEPA“- und „Amazon Payment“-eMails sind jetzt gezielt Inhaber von PayPal-Accounts im Visier von Internet-Gaunern.

Dubiose Gewinnversprechen

Betrugsversuche über Gewinnankündigungen mehren sich wieder. Wir warnen eindringlich davor, solchen dubiosen Gewinnankündigungen Glauben zu schenken.

TeilenZu Merkzettel hinzufügen

Facebook-Funktion aktivieren

Drucken
Zu Merkzettel hinzufügen

Verwandte Links

Zum Seitenanfang
Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen über Cookies, sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen und die Browsereinstellungen entsprechend anpassen.
Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen dazu sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen.
OK