Studentin mit Büchern auf dem Kopf © Masson/stock.adobe.com
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21.10.2019

AK Tirol vergibt je 10.000 Euro an drei Bildungspioniere

Bewerben bis 30. November: Der Weg zum Hochschulstudium muss allen Jugendlichen offenstehen, unabhängig von ihrer Herkunft. Deshalb fordert die AK Tirol u. a. höhere staatliche Stipendien und vergibt selbst welche: Drei
Tirolerinnen und Tiroler, die als erste in der Familie studieren möchten, erhalten für ihr Bachelor-Studium 10.000 Euro pro Jahr!

Für Petra hat sich eine ganz neue Welt eröffnet. „Ich muss jetzt erst wieder Lernen lernen“, erzählt die junge Oberländerin, die sich den Weg zu ihrem MCI-Studium hart erarbeitet hat. Nach der Lehre entschloss sie sich, die Berufsreifeprüfung zu machen, und dank Selbsterhalter-Stipendium und Arbeiten in den Ferien kann sie sich nun auf ihre Prüfungen konzentrieren. Denn die Eltern könnten es sich nicht leisten, die junge Frau finanziell zu unterstützen.
Damit zählt Petra zu den sogenannten Bildungspionieren, also jenen, die als erste in der Familie ein Hochschulstudium beginnen. Entweder nach der Matura oder im 2. Bildungsweg nach Berufsreife- oder Studienberechtigungsprüfung.

Fakt ist: Bei Kindern aus Familien, in denen mindestens ein Elternteil Matura hat, ist in Österreich die Wahrscheinlichkeit noch immer um ca. 2,5 Mal höher, dass sie ein Hochschulstudium beginnen, als bei Kindern, deren Eltern keine Matura haben.

Hochschulprojekt 

„Deshalb setzt sich die AK Tirol auch auf vielen Ebenen für mehr Bildungsgerechtigkeit ein“, betont AK Präsident Erwin Zangerl.
Im Zuge dieses Engagements ist die AK Tirol als Partner an einem Hochschulprojekt beteiligt: Unter dem Motto „Chill die Basis“ gehen Forscherinnen und Forscher an fünf Tiroler Hochschulen – FH Kufstein, MCI, Pädagogischer Hochschule Tirol, UMIT und Universität Innsbruck – in Zusammenarbeit mit der AK Tirol und der Psychologischen Studierendenberatung Innsbruck den Ursachen auf den Grund, warum für viele, die nicht aus einer Akademikerfamilie stammen, beim Hochschulzugang „unsichtbare“ Hürden bestehen.

3 x 10.000 Euro jährlich

Zu den größten Hürden zählt natürlich das Problem, wie so ein Studium finanziert werden soll. AK Präsident Zangerl: „Hier wird die Arbeiterkammer Tirol aktiv: Wir fordern nicht nur eine Erhöhung des staatlichen Stipendiums, sondern vergeben im Rahmen des Uni-Projekts auch insgesamt drei AK Stipendien an Tiroler Bildungs-pioniere in Höhe von 10.000 Euro pro Jahr, und zwar für die Dauer des Bachelor-Studiums.“
Das Angebot richtet sich an alle, die Erststudierende in einer Familie sind oder ihr Studium nicht direkt nach der Matura bzw. im 2. Bildungsweg absolvieren.

Wer sich um das  Stipendium bewerben möchte, schickt ein einseitiges Motivationsschreiben samt Lebenslauf an bildung@ak-tirol.com
oder an die AK Tirol, Maximilianstraße 7, 6020 Innsbruck.

Die Bewerbungsfrist endet mit 30. November 2019.

Mehr zum Projekt auf www.uibk.ac.at unter „Chill die Basis“

offen gesagt

 „Hier wird die Arbeiterkammer Tirol aktiv: Wir fordern nicht nur eine Erhöhung des staatlichen Stipendiums, sondern vergeben im Rahmen des Uni-Projekts auch insgesamt drei AK Stipendien an Tiroler Bildungs-pioniere in Höhe von 10.000 Euro pro Jahr, und zwar für die Dauer des Bachelor-Studiums.“

Erwin Zangerl,
AK Präsident

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 „Hier wird die Arbeiterkammer Tirol aktiv: Wir fordern nicht nur eine Erhöhung des staatlichen Stipendiums, sondern vergeben im Rahmen des Uni-Projekts auch insgesamt drei AK Stipendien an Tiroler Bildungs-pioniere in Höhe von 10.000 Euro pro Jahr, und zwar für die Dauer des Bachelor-Studiums.“

Erwin Zangerl,
AK Präsident