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AK Beihilfe für Lehrlinge

Wer bekommt eine AK-Beihilfe für Lehrlinge?

Kinder von AK-Mitgliedern
Wir fördern AK Mitglieder, deren Kinder eine Lehre absolvieren. Zumindest ein Elternteil muss zum Zeitpunkt der Antragstellung AK-Umlage in Tirol bezahlen oder als AK-Mitglied in den letzten vier Jahren zwei Jahre AK-Umlage in Tirol bezahlt haben. Es können damit auch AK-Mitglieder, die zum Zeitpunkt der Antragstellung keine AK-Umlage nachweisen können (z.B. aufgrund einer Arbeitslosigkeit), eine Bildungsbeihilfe beantragen.
Die AK-Bildungsbeihilfe für Lehrlinge erhalten auch die Kinder von ehemaligen AK-Mitgliedern.

AK Mitglieder in der Aus- und Weiterbildung
Lehrlinge, die vor der Antragstellung mindestens zwei von vier Jahren AK-Umlage bezahlt haben, erhalten die AK-Bildungsbeihilfe.

Hinweis:

Die AK-Umlage wird bei Arbeitern und Angestellten, die über der Geringfügigkeitsgrenze beschäftigt sind, automatisch bei jeder Lohn- und Gehaltszahlung eingehoben. Von der AK-Umlage sind bestimmte Personengruppen befreit wie zum Beispiel geringfügig Beschäftigte, Lehrlinge, Arbeitslose, Bezieher von Notstandshilfe, in Karenz befindliche Arbeitnehmer.

Einkommensgrenzen

Bei Kindern von AK-Mitgliedern
Bei der AK-Bildungsbeihilfe für Lehrlinge darf das Monatsnettoeinkommen der Eltern unter Einbeziehung der Lehrlingsentschädigung 2.100 Euro nicht überschreiten. Für jedes weitere Kind, das Familienbeihilfe bezieht, erhöht sich die Einkommensgrenze um 200 Euro. Ist der Lehrling über das gesamte Ausbildungsjahr auswärts am Ausbildungsort kostenpflichtig untergebracht, so erhöht sich die Einkommensgrenze um 270 Euro.

Bei AK Mitgliedern in der Aus- und Weiterbildung
Für Lehrlinge, die vor dem Ausbildungsbeginn mindestens zwei von vier Jahren Arbeiterkammerumlage in Tirol bezahlt haben, liegt die Grenze bei 1.510 Euro.
Ist der Lehrling über das gesamte Ausbildungsjahr auswärts am Ausbildungsort kostenpflichtig untergebracht, so erhöht sich die Einkommensgrenze um 270 Euro.

Einkommensberechnung

Das Monatsnettoeinkommen wird bei der Bewertung der Einkommensgrenzen herangezogen. Dies ist ein Zwölftel des Nettoeinkommens des vergangenen Kalenderjahres. Hinzugerechnet wird auch die Lehrlingsentschädigung. Dementsprechend gilt auch bei der Bildungsbeihilfe für Lehrlinge eine höhere Einkommensgrenze. Nicht zum Einkommen zählen das 13. und 14. Gehalt, Familienbeihilfe, Abfertigungszahlen, Beihilfen für Aus- und Weiterbildung, Pflegegeld sowie Taschengeld bei bestimmten Ausbildungen.
Nähere Bestimmungen zur Einkommensberechnung finden Sie in den jeweiligen Richtlinien.
 

Welche Ausbildungen werden gefördert?

  • Eine Beihilfe erhalten Lehrlinge, die eine Lehre in Österreich oder eine gleichartige ausländische duale Ausbildung im EWR-Raum (EU-Staaten, Liechtenstein, Norwegen und Island) oder in der Schweiz machen, sowie Lehrgangsteilnehmer/innen eines Lehrganges wie zum Beispiel eines integrativen Berufslehrganges.
  • Wer die Ausbildung zum/zur zahnärztlichen Assistent/in absolviert, der bekommt auch die Lehrlingsförderung der AK Tirol.

Wie hoch ist die AK-Beihilfe?

Die Beihilfe liegt zwischen € 300,-- und € 690,-- pro Ausbildungsjahr.

Wann ansuchen?

 Der Antrag für das Ausbildungsjahr 2016/2017 ist während des Zeitraumes vom 1. September 2016 bis 31. August 2017 einzubringen. Wir weisen darauf hin, den Antrag vollständig auszufüllen, die notwendigen Unterlagen beizulegen und den Antrag fristgerecht bei der AK Tirol einzureichen. Nähere Informationen über die AK Beihilfe entnehmen Sie aus unseren Richtlinien.
Gerne beraten wir Sie auch persönlich unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 22 55 22 -1515.

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