Mutter mit Kind arbeitet am Laptop © Leonid/adobe.stock.com
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AK Präsident Erwin Zangerl: Familienzeit darf kein Nachteil sein! 

„Die Karenz- oder Familienzeit darf für Frauen keinen beruflichen Nachteil darstellen“, verlangt AK Präsident Erwin Zangerl. „Die AK Tirol bietet daher ab sofort Frauen eine völlig neue Extra-Leistung für den beruflichen Neubeginn an. Wiedereinsteigerinnen können sich beim BFI Tirol kostenlos um- oder aufschulen lassen, Beratung und Kinderbetreuung inklusive. Die Kosten trägt die AK Tirol. Und zwar während oder nach der Karenz bzw. nach der Familienpause.“

Die AK Tirol wird mit ihrem Bildungspartner, dem BFI Tirol, ab sofort Frauen beim beruflichen Wiedereinstieg nach der Familienzeit massiv unterstützen. Denn wer höher qualifiziert in den Beruf zurückkehren möchte und sich während oder nach der Karenzzeit weiterbildet, hat gute Chancen auf einen erfolgreichen Einstieg und langfristig die besten Voraussetzungen für einen beruflichen und finanziellen Aufstieg.

AK Präsident Erwin Zangerl: „Es hat sich gezeigt, dass gerade der Erwerb von Zusatzqualifikationen den beruflichen Wiedereinstieg, den Umstieg oder den Aufstieg wesentlich erleichtert. Weil sich für die Mütter bei der Rückkehr in die Arbeitswelt auch viele Fragen und Probleme ergeben, startet die AK Tirol diese Extra-Leistung für Wiedereinsteigerinnen.“

Zangerl: „Wie wichtig diese neue Extra-Leistung der AK Tirol für Schulungsmaßnahmen zum beruflichen Um- und Aufstieg ist, belegt die Statistik: Weniger als einem Drittel der Frauen gelingt es, selbst im achten Jahr nach dem Beginn der Kinderauszeit, ein Bruttomonatseinkommen von 2.000 Euro zu erreichen! Hier besteht absoluter Handlungsbedarf.“

mehr infos

Informationen gibt es auf www.wiedereinstieg.tirol  oder beim BFI-Servicecenter. Termine für eine weiterführende Beratung können unter Tel. 0512/59660
oder unter 
wiedereinstieg@bfi-tirol.at  vereinbart werden. Die Beratung selbst findet im BFI Tirol, Inns-bruck, Ing.-Etzel-Str. 7, statt.

thema wiedereinstieg

Wie wichtig die neue Leistung der AK Tirol ist, belegen die aktuellen Zahlen: Tirol war 2017 eines von vier Bundesländern mit steigender Geburtenzahl. Es kamen 7.764 Kinder in Tirol zur Welt. Die Zahl der Geburten ist wieder im Steigen (+ 2 %). Im Jahresschnitt waren in Tirol 7.639 Bezieherinnen und Bezieher von Kinderbetreuungsgeld gemeldet. 98 % davon waren Frauen, 2 % Männer.

Im Zuge eines individuellen Beratungsgesprächs können wichtige Fragen geklärt werden: Welche Kompetenzen können bereits genutzt werden, und wo braucht es eine Auffrischung? Was sind die geeigneten Kursmaßnahmen, um meinem Berufswunsch näher zu kommen? Wie kann ich Familie und Beruf gut miteinander vereinen? Dabei geht es auch um die Regelung der Kinderbetreuung. Oft die erste Frage, die sich Mütter stellen. Damit einem guten Start für den Wiedereinstieg nichts im Wege steht, kann während der Kurszeiten bei Bedarf eine Kinderbetreuung in Anspruch genommen werden.

Ein modulares Weiterbildungsangebot, das speziell für Wiedereinsteigerinnen am BFI Innsbruck angeboten wird, ermöglicht einen raschen Kurseinstieg, und somit gibt es keine längeren Wartezeiten. Einzelne Module können flexibel miteinander kombiniert und so das passende Kursangebot individuell genutzt werden. Zusätzlich steht den Wiedereinsteigerinnen das gesamte BFI-Kursangebot zur Verfügung. Ist die Entscheidung für eine Weiterbildungsmaßnahme gefallen, übernimmt die AK Tirol die Kosten der Aus- und Weiterbildung sowie der Kinderbetreuung.

zahlen und fakten

Wie wichtig die neue Leistung der AK Tirol ist, belegen die aktuellen Zahlen: Tirol war 2017 eines von vier Bundesländern mit steigender Geburtenzahl. Es kamen 7.764 Kinder in Tirol zur Welt. Die Zahl der Geburten ist wieder im Steigen (+ 2 %). Im Jahresschnitt waren in Tirol 7.639 Bezieherinnen und Bezieher von Kinderbetreuungsgeld gemeldet. 98 % davon waren Frauen, 2 % Männer.
Bereits 24 Monate nach Beginn der Kinderauszeit sind 60 % der Frauen wieder überwiegend beschäftigt. Nach 30 Monaten sind es fast 75 %. Alleinerzieherinnen steigen im Vergleich dazu erst später wieder in die Arbeit ein und sind dann auch weniger stark ins Erwerbsleben integriert. Im ersten Jahr nach dem Wiedereinstieg sind 5 % der Frauen auf einem „hohen Niveau“ erwerbstätig (mehr als zwei Drittel des Jahres erwerbstätig), im zweiten Jahr ist es rund ein Viertel der Frauen. Rund ein Drittel der Frauen wechselt mittelfristig (innerhalb von fünf Jahren) nach dem Wiedereinstieg den Arbeitgeber. Während es Männern mit Kinderauszeit in der Regel längerfristig gelingt, das Einkommensniveau vor der Auszeit wieder zu erreichen, ist das bei den Frauen nicht der Fall.

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Informationen gibt es auf www.wiedereinstieg.tirol  oder beim BFI-Servicecenter. Termine für eine weiterführende Beratung können unter Tel. 0512/59660
oder unter 
wiedereinstieg@bfi-tirol.at  vereinbart werden. Die Beratung selbst findet im BFI Tirol, Inns-bruck, Ing.-Etzel-Str. 7, statt.

thema wiedereinstieg

Wie wichtig die neue Leistung der AK Tirol ist, belegen die aktuellen Zahlen: Tirol war 2017 eines von vier Bundesländern mit steigender Geburtenzahl. Es kamen 7.764 Kinder in Tirol zur Welt. Die Zahl der Geburten ist wieder im Steigen (+ 2 %). Im Jahresschnitt waren in Tirol 7.639 Bezieherinnen und Bezieher von Kinderbetreuungsgeld gemeldet. 98 % davon waren Frauen, 2 % Männer.

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