14.04.2020

Covid 2019 – FAQ für Berufstätige im Gesundheits- und Pflege­bereich

Die Arbeiterkammer dankt allen, die derzeit in etwa Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen und Mobilen Diensten dazu beitragen, dass Menschen in dieser besonderen Situation gut versorgt werden. Ihr leistet großartige Arbeit! Danke!

Wir haben - ergänzend zu den allgemeinen Infos unter www.jobundcorona.at - einige Informationen speziell für diese Berufsgruppen zusammengefasst. Diese Informationen werden regelmäßig aktualisiert. 

Welche Änderungen ergeben sich generell bei Gesundheits- und Pflege­berufen?

Für die Dauer der Pandemie wurden Sonderregelungen auf Basis des 2. COVID-19-Gesetzes in einzelnen Berufsrechten geschaffen.

Sanitäterinnen und Sanitäter

Für die Dauer der Pandemie können auch Personen die Tätigkeiten von Sanitäterinnen und Sanitätern beruflich ausüben, die kein entsprechendes Berufsmodul absolviert haben - Sanitätergesetz (SanG) § 14 Abs 4

Für die Dauer der Pandemie dürfen vorübergehend auch all jene Personen als Sanitäter oder Sanitäterin tätig sein, denen die vorgeschriebene Fortbildung und Rezertifizierung fehlt. Das gilt vorübergehend auch für Personen, die bereits mehr als 100 Fortbildungsstunden im Rückstand sind. (SanG § 26 Abs 4).
Sanitäter/-innen dürfen Abstriche aus Nase und Rachen durchführen, um die Testung auf zum Beispiel das Corona-Virus zu ermöglichen (SanG § 9 Abs 1).

Medizinisch-technische Dienste (MTD-Berufe)

Darunter fallen:

  • Biomedizinische Analytiker/-innen
  • Diätologen/-innen
  • Ergotherapeuten/-innen
  • Logopäden/-innen
  • Orthoptiker/-innen
  • Physiotherapeuten/-innen
  • Radiologietechnologen/-innen

Personen, die für ihre MTD-Ausbildung im Ausland eine Anerkennung oder eine Nostrifikation erhalten haben, müssen zumeist vorgeschriebene Auflagen, wie etwa Ergänzungsausbildungen, erfüllen, bevor sie in Österreich tätig werden können. Für die Dauer einer Pandemie dürfen sie das auch dann, wenn die verlangten Ergänzungsausbildungen noch nicht abgeschlossen sind.

Auch in den medizinisch-technischen Laboratoriumsdiensten gibt es für die Dauer einer Pandemie Sonderregelungen. 

So können Laboruntersuchungen vom Fachpersonal vorübergehend auch ohne ärztliche Anordnung durchgeführt werden. Und um ausreichend Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den medizinischen Laboren sicherzustellen, dürfen während einer Pandemie auch Menschen medizinische Laboruntersuchungen machen, die ein geeignetes naturwissenschaftliches oder veterinärmedizinisches Studium abgeschlossen haben MTD-Gesetz (MTD-G) § 4 Abs 5

=> Sonderregelung zur nachträglichen Registrierung 

Gesundheits- und Krankenpflege

Für die Dauer einer Pandemie dürfen Personen ohne pflegerische Ausbildung und ohne die Qualifikation „Unterstützung in der Basisversorgung“, kurz UBV, unterstützende Tätigkeiten bei der Basisversorgung durchführen. Dabei ist auf die entsprechende Dokumentation zu achten und sicherzustellen, dass alle Informationen über Veränderungen des Zustandes des begleiteten Menschen an die anordnende Pflegeperson weitergegeben werden.
Gesundheits- und Krankenpflegegesetz (GuKG) § 3a Abs 7

Personen, die für ihre Pflegeausbildung im Ausland eine Anerkennung oder eine Nostrifikation erhalten haben, müssen zumeist vorgeschriebenen Auflagen, wie zum Beispiel Ergänzungsausbildungen erfüllen, bevor sie in Österreich tätig werden können. Für die Dauer einer Pandemie dürfen sie das auch dann, wenn die verlangten Ergänzungsausbildungen noch nicht abgeschlossen sind.

Das gilt sowohl für den gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege als auch für die Pflegeassistenzberufe.

=> Sonderregelung zur nachträglichen Registrierung 

Muss ich mich weiterhin registrieren lassen?

Für die Dauer der Pandemie Covid-19 gibt es bei der Registrierung Änderungen. So dürfen  auch Personen des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Krankenpflege, Pflegeassistenzberufe und Personen des gehobenen medizinisch-technischen Dienstes (MTD-Berufe), welche nicht im Gesundheitsberuferegister (GBR) eingetragen sind, den Beruf ausüben. Dies gilt dann, wenn ein entsprechender Qualifikationsnachweis erbracht werden kann oder Qualifikationen, die im Ausland erworben wurden, anerkannt (nostrifiziert) sind.
=> weitere Infos

Ich bin schwanger, darf/muss ich weiter­arbeiten?

Es liegen bis jetzt nur wenige Erfahrungen mit Schwangeren vorliegen. Ganz allgemein gilt aber, dass auf Grund der physiologischen und immunologischen Umstellungen während der Schwangerschaft eine erhöhte Empfänglichkeit für Infektionen nicht ganz ausgeschlossen werden. Siehe https://www.ages.at/themen/krankheitserreger/coronavirus/

Laut Arbeitsinspektorat gibt es anhand der bisherigen Forschung keinen Hinweis darauf, dass eine besondere Gefährdung von Schwangeren vorliegt. Empfohlen wird aber generell, dass schwangere Kollegen/-innen – wo möglich - aus dem direkten Kundenkontakt abgezogen werden.

In Bereichen der unmittelbaren Betreuung, wie im Gesundheitsbereich – dort wo Schutzmasken (FFP2 oder FFP3), getragen werden müssen – dürfen Schwangere nicht arbeiten. Das Tragen von Atemschutzmasken erschwert die Atmung und ist daher für Schwangere verboten. 

Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz, OP-Masken, ist erlaubt. Allerdings ist auch dies mit einem gewissen Atemwiderstand verbunden. Deshalb sollten diese Masken nicht mehr als eine Stunde getragen werden. Anschließend sollte eine Pause gemacht werden.

Ebenso dürfen Schwangere in den Bereichen nicht arbeiten, wo der Schutzabstand nicht sicher eingehalten werden kann. Solche Bereich sind z. B. die Pflege oder die Kleinkinderbetreuung. 

Für aktuelle Infos siehe www.arbeitsinspektion.gv.at
Siehe dazu auch:  https://jobundcorona.at/familie/

Es kann immer wieder zu Änderungen kommen. Wir informieren Sie laufend. 

Ich bin in Berufs­ausbildung. Wie geht es weiter?

Die ursprünglich geltenden Regelungen über die Durchführung von Ausbildung in Gesundheitsberufen im Zusammenhang mit dem Coronavirus, welche von 16. März bis 03. April befristet war, werden laut BMSGPK jedenfalls bis 26. April 2020 verlängert.

Die theoretische Ausbildung in Form eines Präsenzunterrichts wird weiterhin ausgesetzt.Lehrinhalte und Leistungsfeststellungen sollen möglichst ausschließlich auf elektronischem Weg erfolgen.

Unter gewissen Ausnahmen kann jedoch eine Abschlussprüfung trotzdem stattfinden. Dies gilt zum Beispiel für Absolventen/-innen, die eine unmittelbare Berufsausübung in Österreich anstreben oder für Abschlussprüfungen von Gesundheits- und Krankenpflegeberufen, um die medizinische und pflegerische Versorgung sicherzustellen.

Bei den Zulassungsvoraussetzungen zu den kommissionellen Abschluss- und Diplomprüfungen gilt es zu beurteilen, ob die Zulassung auch dann möglich ist, wenn z. B. Praktika nicht im vollen vorgesehenen Stundenumfang oder nicht in allen vorgesehenen Fachbereichen absolviert wurden. Eine Entscheidung wird unter Einbeziehung der Regelungen über gerechtfertigte Abwesenheitsgründe in den jeweiligen Ausbildungsverordnungen oder den Lehrgangs- oder Schulordnungen und unter Zugrundelegung der Dokumentation über die praktische Ausbildung (Kompetenzkataloge) getroffen.

Auch die praktische Ausbildung wird in dem Zeitraum ausgesetzt. Hier gibt es ebenfalls Ausnahmen, wenn die Auszubildenden im Rahmen ihrer Praktika die medizinische und pflegerische Versorgung sicherstellen. Dabei gelten folgende Voraussetzungen:

  • Soweit die Tätigkeit für die Aufrechterhaltung der medizinischen oder pflegerischen Versorgung unabdingbar ist
  • Zustimmung der Auszubildenden und der Praktikumsstelle
  • Gewährleistung der erhöhten Schutz- und Hygienemaßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus

Für weitere Informationen siehe: Information über Durchführung von Ausbildungen in Gesundheitsberufen im Zusammenhang mit dem Coronavirus; 2. Verlängerung

Für weitere Fragen zu Ihrer Ausbildung kontaktieren Sie bitte Ihre Ausbildungsstätte.

Kann ich mir diverse Covid-Tätigkeiten für meine Ausbildung anrechnen lassen?

Bestimmte Tätigkeiten, die im Zusammenhang mit COVID-19 im Interesse der öffentlichen Sicherheit, der Gesundheitsvorsorge, des Unterrichtswesens oder der Versorgungssicherheit durchgeführt werden können anerkannt werden. Siehe dazu Art. 23 § 3 3. Covid-19 Gesetz (Sondervorschriften)

Hat Covid-19 Auswirkungen auf meine Sonderausbildungen/Spezialisierungen?

Für die Dauer der Pandemie wird die Frist von fünf Jahren gemäß Art. 38 3. Covid-19 Gesetz gehemmt. Weiters sind Berufsangehörige, die bereits bis zu fünf Jahre Tätigkeiten einer Spezialisierung ausgeübt und nicht die entsprechende Sonderausbildung bzw. Spezialisierung erfolgreich absolviert haben, für die Dauer einer Pandemie berechtigt, über die Kompetenzen gemäß §§ 14 bis 16 hinausgehende Tätigkeiten dieser Spezialisierung auszuüben. Siehe § 17 GuKG.  

Ich gehöre einer Risikogruppe an, muss/darf ich trotzdem arbeiten?

Im 3. Covid-19-Gesetz wurden spezielle Maßnahmen für Personen, die einer Risikogruppe angehören, festgelegt. Diese besonderen Schutzbestimmungen gelten jedoch nicht für Beschäftigte in Bereichen der „kritischen Infrastruktur“. Dazu zählt auch der Gesundheits- und Pflegebereich. Siehe: Art. 45 (Schlussbestimmungen) 3. Covid-19-Gesetz.

Auch, wenn kein Anspruch auf Dienstfreistellung vorliegt, können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die einer Risikogruppe angehören, sofern sie es wollen, dem Arbeitgeber ihre Vorerkrankungen melden. Aufgrund der Fürsorgepflicht und dem ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (ASchG) § 6 (Einsatz der Arbeitnehmer/-innen) ist der Arbeitgeber dann verpflichtet, auf die Konstitution des Arbeitnehmers/der Arbeitnehmerin Rücksicht zu nehmen – sinnvollerweise sollte dies unter Einbeziehung der Arbeitsmedizin passieren. Arbeitnehmer/-innen mit bestimmten Vorerkrankungen oder mit einem Alter über 60 sollten, wenn es personell möglich ist, in weniger exponierten Bereichen eingesetzt werden. Siehe dazu auch: Personen mit Vorerkrankungen und ältere Personen

Siehe auch: Job und Corona: Schutz im Betrieb 

Bitte klären Sie ihr medizinisches Anliegen jedenfalls mit dem Betriebsrat und der Arbeitsmedizin bzw. ihrem Hausarzt/-ärztin ab. 

Was tun bei Kinder­betreuungs­pflichten?

Angeboten wird eine Betreuung für Kinder unter 14 Jahren für all jene, deren Eltern außer Haus erwerbstätig sind und ihre Kinder so nicht betreuen können. Dies gilt für alle Berufe, die unabkömmlich sind und zur Aufrechterhaltung der Funktionsfähigkeit unserer Gesellschaft beitragen. 

Geregelt ist dies durch den Begriff „versorgungskritische Bereiche“  im Arbeitsvertragsrechts-Anpassungsgesetz (AVRAG ) § 18

Dazu zählen nicht nur Krankenhäuser, sondern auch Alten- und Pflegheime und Mobile Dienste. Jeglichem medizinischen Personal und den Pflegekräften steht demnach eine Kinderbetreuung zu.

Weitere Infos unter: https://www.bmbwf.gv.at/Themen/schule/beratung/corona/corona_fua.html bei der Frage „Wer darf seine Kinder ab 16.3.2020 weiterhin in die Schule schicken?“

Wir empfehlen, die Bestätigung durch den Arbeitgeber (formloses Schreiben), dass dies hier der Fall ist. 

=> Zur Vereinbarung von Sonderbetreuungszeit auf www.jobundcorona.at

Darf ich auch als Unter­stützung bei anderen Trägern arbeiten?

Sonderregelungen sind in Vorbereitung. Bitte nehmen Sie Kontakt mit Ihrem Betriebsrat/Arbeitgeber auf.

Gibt es Auswirkungen bei Zivildienern in diesem Bereich?

Ja, die gibt es: Verlängerung des Zivildienstes sowie Zurückholen von Zivildienern zur Unterstützung der Gesundheitsberufe bei pflegefernen Tätigkeiten.

Was ändert sich sonst noch in meinem Arbeits­feld?

Das 2. Covid-2019-Gesetz enthält Änderungen für den Einsatz von Ärzten/-innen, Apotheken, Meldepflichten, Datenübermittlung, Bereitstellung von Hilfsmitteln, Ausstellung von Rezepten.
=> Weitere Informationen siehe 2. COVID-19-Gesetz

Welche Arbeit muss ich derzeit in meiner Einrichtung übernehmen?

Ein flexibler Einsatz ist derzeit an der Tagesordnung. Aber nicht jede Aufgabe oder Versetzung in andere Abteilungen ist möglich. Grundlage dafür bilden die unterschiedlichen Berufsrechte, konkrete Vereinbarungen im Arbeitsvertrag.  Vor allem in Gesundheitsberufen reicht nicht nur, dass gewisse Kompetenzen irgendwann erlernt wurden, sie müssen auch tatsächlich fachlich fundiert angewendet werden können. 

Bei Unsicherheit zu derzeitigen Arbeitsaufgaben beziehungsweise möglichen Versetzungen wenden Sie sich bitte an Ihren Betriebsrat und die Kollegen/-innen der AK-Rechtsberatung.

Kann meine Arbeitszeit auf Grund der Pandemie verlängert werden?

Die gesetzlichen Grundlagen, wie das KA-AZG und das ARG, ermöglichen bei Vorliegen eines außergewöhnlichen Falles Abweichungen von den Arbeitszeitbestimmungen. Das Auftreten des Corona-Virus stellt einen derartigen außergewöhnlichen Fall dar. Deshalb dürfen nun zB die Tageshöchstarbeitszeit, die Höchstzahl von verlängerten Diensten oder die Wochenhöchstarbeitszeit in einzelnen Wochen überschritten werden.

Die durchschnittliche Wochenhöchstarbeitszeit darf jedoch nur überschritten werden, wenn die einzelnen Dienstnehmerinnen oder einzelnen Dienstnehmer schriftlich zugestimmt haben. Diese kann für alle künftigen außergewöhnlichen Fälle erteilt werden. Es ist aber auch eine schriftliche Zustimmung im Nachhinein möglich. Zur Umsetzung dieser Bestimmungen in Ihrem Arbeitsfeld kontaktieren Sie bitte Ihren Betriebsrat.

Für weitere Informationen siehe:
Erlass, Außergewöhnliche Fälle wegen Auftretens des Corona-Virus (SARS-CoV-2); KA-AZG; AZG
Ergänzung des Erlasses Außergewöhnliche Fälle wegen Auftretens des Corona-Virus (SARS-CoV-2); KA-AZG; AZG

Muss ich eine Maske tragen?

Als grundlegendste Schutzmaßnahme neben einer guten Händehygiene und einer korrekten Hustenetikette gilt das Einhalten eines 1-Meter-Abstandes. Gerade in der Pflege und Betreuung ist es häufig nicht möglich, diesen immer einzuhalten.

Wenn der Abstand nicht sicher durchgehend eingehalten werden kann, sollte ein Mund-Nasen-Schutz (Anm.: OP-Maske) getragen werden. Eine solche Maske bietet zwar keinen vollkommenen Schutz gegen das Einatmen von Viren, jedoch wird das Gegenüber geschützt. Durch das Tragen der Maske werden also vor allem andere vor einer möglichen Ansteckung geschützt.

Bei Verdacht oder einer bestätigten Covid-19-Erkrankung, muss die betreuende Person eine FFP2- oder FFP3-Atemschutzmaske, Handschuhe, Schutzkleidung und Schutzbrille tragen. Ist der Patient/die Patientin klinisch gesund, muss keine Schutzausrüstung getragen werden. Zum Schutz der zu betreuenden Person wird aber auch hier das Tragen einer OP-Maske empfohlen.

=> Für weitere Informationen siehe: https://www.arbeitsinspektion.gv.at/Gesundheit_im_Betrieb/Gesundheit_im_Betrieb_1/Atemschutz-PSA.html


Können Masken im Krankenhaus wieder aufbereitet werden?

Unter bestimmten Bedingungen ja. Es braucht klare Hygienemaßnahmen. Sie dazu den aktuellen Erlass aus dem Zentralen Arbeitsinspektorates vom 25.03.2020 unter https://oegsv.com/wp/wp-content/uploads/Erlass_BMAFJ_-Wiederaufbereitung_von_Schutzmasken_24.03.2020.pdf

Ich arbeite in der Mobilen Pflege und Betreuung – wie kann ich mich schützen?

Das Arbeiten mit engem persönlichem Kontakt sollte nur mit persönlicher Schutzausrüstung erfolgen, um sich vor einer Infektion zu schützen. Auch, wenn Patienten/-innen gesund scheinen, ist es notwendig, dass sowohl das Pflege- und Betreuungspersonal sowie die zu betreuende Person ausreichend geschützt sind.

Schutzmaßnahmen zur Vermeidung einer Ansteckung:

  • Tragen einer Mund-Nasen-Maske von Betreuer/-in und Klient/-in
  • Regelmäßiges Wechseln der Gesichtsmasken
  • Einhaltung der allgemeinen Hygieneregeln (Handschuhe, Händedesinfektion, Einwegschürze) 

Schutzmaßnahmen bei einer Infektion oder Verdacht auf eine Infektion:

  • Verwenden einer FFB 3-Maske, nur diese schützt vor Viren, Bakterien und Pilzsporen
  • Tragen von Schutzkleidung, Haube, Handschuhe und Schutzbrille
  • Händedesinfektion ist unerlässlich

Empfehlungen für die mobile Pflege und Betreuung finden Sie unter:
Empfehlungen für die Mobile Pflege und Betreuung (0,2 MB)
https://www.gesundearbeit.at/cms/V02/V02_0/home

Empfehlungen zu Schutzmaßnahmen

Das Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz gibt Empfehlungen zu Covid-19 Schutzmaßnahmen für Beschäftigte in Krankenanstalten sowie für die Pflege und Betreuung in teil-/stationären Einrichtungen bzw. in der 24-Stunden-Betreuung. Für weitere Informationen siehe: https://www.sozialministerium.at/Informationen-zum-Coronavirus/Coronavirus---Fachinformationen.html

Einreise von tschechischen Kollegen/-innen

In den letzten Tagen war viel über die Grenzschließung von Tschechien für Pendler/-innen zu lesen. Nun wurde vom tschechischen Innenministerium bekanntgegeben, dass Personen, die in einem Gesundheits- bzw. Sozialbetreuungsberuf, im Rettungsdienst oder in sozialen Diensten tätig sind, weiterhin nach Österreich bzw. Deutschland pendeln dürfen. Voraussetzung dabei ist, dass diese über einen längeren Zeitraum (empfohlen sind drei durchgängige Wochen) in Österreich arbeiten und sich nach der Rückkehr nach Tschechien in eine zweiwöchige häusliche Quarantäne begeben müssen.

Für weitere Infos (Anm.: auf englisch) siehe: https://www.mvcr.cz/mvcren/article/cross-border-workers-so-called-pendlers.aspx

Ich bin Personenbetreuer mit eigenem Gewerbeschein und habe Fragen

Ihre gesetzliche Interessensvertretung ist die Wirtschaftskammer. Wichtige Informationen zur aktuellen Situation in verschiedenen Sprachen finden Sie auf der Seite https://sos-corona.org/


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