12.05.2017
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Einstellung der Pendler-Förderung des Landes Tirol ab 1. Juni 2017: Ansuchen für VVT-Jahreskarte nach altem Tarif nur noch bis 31. Mai möglich!

Die Pendlerförderung des Landes Tirol wird mit der Einführung der VVT-Tarifreform ab 1. Juni 2017 eingestellt. Förderansuchen für die laufende Gültigkeitsdauer der VVT-Jahreskarte nach dem alten Tarif können lediglich bis zum 31. Mai 2017 eingereicht werden, um einen Zuschuss in der Höhe von 20 % zu erhalten.

Die im Jahr 2008 in das Leben gerufene Pendlerinnen- bzw. Pendler-Förderung läuft mit Beginn der kommenden Tarifreform für den öffentlichen Verkehr in Tirol aus. Da diese dringend notwendige Reform eine deutliche Kostenreduktion für alle Nutzerinnen und Nutzer im öffentlichen Verkehr mit sich bringt, wird mit Wirksamkeit der neuen Tarife ab 1. Juni 2017 die Pendler-Förderung von Seiten des Landes eingestellt.

Förderansuchen für die laufende Gültigkeitsdauer der VVT-Jahreskarte nach dem alten Tarif können daher lediglich bis zum 31. Mai 2017 eingereicht werden, um einen Zuschuss in der Höhe von 20 % zu erhalten.

Dem Antrag sind wie gewohnt folgende Unterlagen beizulegen:

  • Kopie der gültigen VVT-Jahreskarte. Ist die Jahreskarte nicht mehr gültig, kann um die Förderung nicht mehr angesucht werden. Antragsfrist entspricht damit dem Gültigkeitszeitraum der Karte.

  • Kopie des Zahlungsbelegs der Jahreskarte: Dieser muss auf den Namen des Antragstellers ausgestellt sein. Wer diesen nicht aufbewahrt hat, kann beim VVT eine Zahlungsbestätigung anfordern.

  • Nachweis über den Erhalt der Pendlerpauschale: Dazu wird die Kopie des aktuellen Lohnzettels oder Jahreslohnzettels oder der aktuelle Einkommensteuerbescheid anerkannt. Diejenigen Arbeitnehmer, die das Pendlerpauschale rückwirkend über die Arbeitnehmerveranlagung beim Finanzamt geltend machen, müssen bedenken, dass die Ausstellung des Bescheides durch das Finanzamt mehrere Monate dauern kann. Da aber nach Ende der Gültigkeit der Jahreskarte kein Anspruch auf Förderung mehr besteht, empfiehlt es sich, die Pendlerpauschale über den Arbeitgeber zu beantragen. Dazu ist das vom Finanzamt erstellte Formular L 34 auszufüllen und beim Arbeitgeber abzugeben. Dies gilt übrigens auch für Geringverdiener, die keine Lohnsteuer zahlen: Auch wenn sich das Pendlerpauschale bei der Monatsabrechnung nicht auswirkt, wird so das Pendlerpauschale als Freibetrag ersichtlich. 

Jobticket

Das neue Jobticket gilt nicht als Sachbezug und ist somit für alle Arbeitnehmer steuerfrei.

Pendlereuro

Seit 2013 haben alle, die Anspruch auf Pendlerpauschale haben, auch Anspruch auf den Pendlereuro.

Fahrtkostenbeihilfe

Mit dieser Beihilfe werden Berufspendler mit geringem Einkommen unterstützt, denen das Verwenden von Öffis nicht oder nur abschnittsweise zumutbar ist

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