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Fahrtkostenbeihilfe

Für die Fahrtkostenbeihilfe des Landes Tirol gelten seit 2016 neue Kriterien:

Voraussetzungen für die Beihilfe

  • die Strecke zwischen Wohnort und Arbeitsort betragt bei Tagespendlern mindestens 20 km, bei Wochenpendlern 100 km
  • öffentliche Verkehrsmittel sind auf dem Weg zur Arbeit nicht oder nur auf einer Teilstrecke zumutbar 
  • Einkommensgrenzen werden nicht überschritten, wobei sich diese nach dem Haushaltseinkommen richten. Bei Einpersonenhaushalten sind es netto 1.900 Euro pro Monat, bei einem Zweipersonenhaushalt 2.700 Euro. Für jede weitere Person im Haushalt erhöht sich die Obergrenze um 200 Euro. Der Einkommensnachweis bei einer etwaigen Prüfung erfolgt am besten über den Einkommensteuerbescheid im Rahmen der Arbeitnehmerveranlagung. 
  • das Dienstverhältnis dauerte im Jahre 2015 mindestens 6 Monate 
  • der Dienstgeber stellte keinen Werksverkehr oder Dienstfahrzeug zur Verfügung; etwaige Fahrtkostenvergütungen betragen weniger als die Hälfte der tatsächlichen Kosten für das öffentliche Verkehrsmittel
  • der Antragsteller hatte 2015 seinen Hauptwohnsitz in Tirol 
  • auch Teilzeitbeschäftigte und Lehrlinge sind anspruchsberechtigt

Förderungshöhe

Tagespendler mit einer Wegstrecke zwischen 20 und 40 km erhalten 200 Euro, bei einer Wegstrecke zwischen 40 und 60 km sind es 250 Euro. Bei längeren Strecken für Tagespendler sowie alle Wochenpendler können maximal 300 Euro erhalten. Nicht ganzjährig bzw. nicht Vollzeit Beschäftigte erhalten die Förderung anteilsmäßig. 

Antragstellung

Die Fahrtkostenbeihilfe kann nur für das abgelaufene Kalenderjahr von Jänner bis einschließlich Juni angesucht werden! Die Antragstellung erfolgt ausschließlich online über die Homepage des Landes Tirol, Sachgebiet Arbeitsmarktförderung: https://www.tirol.gv.at/arbeit-wirtschaft/arbeit/arbeitsmarktfoerderung/sonderprogramm-fahrtkostenbeihilfe/

Dem online-Antrag ist die Bestätigung des Arbeitgebers beizufügen (siehe Downloads). In diesem bestätigt der Arbeitgeber den Dienstort, die Arbeitszeiten sowie den Umstand, dass kein Werkverkehr, Dienstfahrzeug zur Verfügung gestellt wird und ob eine Fahrtkostenvergütung gewährt wird. 

Ein Nachweis über das Einkommen kann vom Land nachgefordert werden, ist bei der Antragstellung aber nicht zu übermitteln. Dieser Nachweis erfolgt vorzugsweise über den Einkommensteuerbescheid des Finanzamtes. Der Jahreslohnzettel wird auch anerkannt.

Pendler-Förderung des Landes wird eingestellt

Mit 1. Juni wird die Pendler-Förderung des Landes eingestellt. Ansuchen für VVT-Jahreskarte nach altem Tarif sind nur noch bis 31. Mai möglich.

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