Steuerausgleich: Was sich 2018 geändert hat

Seit 2018 gibt es eine Änderung bei den Sonderausgaben. Das Finanzamt berücksichtigt ab dem Steuerjahr 2017 folgende Ausgaben automatisch bei der Ar­beit­nehm­er­Innen­ver­an­lag­ung: 

  • Kirchenbeiträge
  • Spenden 
  • Beiträge zur freiwilligen Weiterversicherung bzw. den Nachkauf von Versicherungszeiten

Die Organisationen, die eine Spende erhalten haben, müssen dem Finanzamt die Daten bis Ende Februar übermitteln. Sie brauchen daher Vor- und Zuname sowie das Geburtsdatum des Spenders oder der Spenderin. Anonyme Spenden lassen sich daher nicht mehr steuerlich absetzen. 

Spende korrekt berücksichtigt?

Ob die Organisation die richtigen Beträge gemeldet hat, können Steuerpflichtige über Finanz Online feststellen. Außerdem wird am Einkommensteuerbescheid genau angeführt, welche Organisationen welche Beträge gemeldet haben. Stimmt etwa der Betrag der geleisteten Spende nicht, braucht es die Korrektur durch die Organisation. Die Korrektur müssen die Steuerpflichtigen selbst veranlassen. Nur wenn die Organisation die Meldung nicht berichtigt, können die Sonderausgaben von den Steuerpflichtigen selbst beantragt werden.

Sollen die Kirchenbeiträge, die Beiträge zur freiwilligen Weiterversicherung oder zum Nachkauf von Ausbildungszeiten bei einer anderen als der gemeldeten Person berücksichtigt werden (z.B. bei einem Ehepartner) können die Steuerpflichtigen dies selbst beim Finanzamt beantragen. 

Wie mache ich den Steuerausgleich?

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