24.10.2019

Zangerl: Fast vier Millionen Menschen zählen auf uns!

Eines ist klar: Die Beschäftigten haben höchsten Respekt und Anerkennung für ihre Leistungen verdient. Und sie haben sich eine Vertretung verdient, die sich glaubwürdig, unabhängig und unbürokratisch für ihre Interessen einsetzt. Wie glaubwürdig die AK für die Interessen der Beschäftigten eintritt, zeigt sich in der aktuellen Vertrauensumfrage der APA, durchgeführt vom OGM-Institut: Die Polizei hat es auf Platz 1 gebracht. Aber in engem Abstand folgen dahinter der Verfassungsgerichtshof (plus 45 Punkte), der Bundespräsident (plus 44 Punkte) und gleich unmittelbar dahinter: Die Arbeiterkammer mit 43 Punkten. Der Vergleich macht sicher: Das „Vertrauen“ in die Regierung beträgt minus 12 Punkte!

Tabelle Vertrauensindex © APA-OGM
© APA-OGM

Zangerl: „Dieser enorme Vertrauensbeweis für die Arbeit der AK bestätigt einmal mehr: Die Arbeiterkammer ist die Anwältin von fast 4 Millionen arbeitenden Menschen – und dieses Mandat nehmen wir sehr ernst. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Arbeiterkammer kämpfen täglich für eine gerechtere Arbeitswelt. Mit dem AK Zukunftsprogramm haben wir unsere Leistungen in den zentralen Bereichen Digitalisierung, Wohnen, Pflege und Bildung weiter ausgebaut. Die AK wird ihre Mitglieder in den nächsten 5 Jahren allein bei der Bewältigung der Digitalisierung in der Arbeitswelt mit 150 Millionen Euro unterstützen. Wir sind täglich in Kontakt mit unseren Mitgliedern und wissen daher ganz genau, wie der Alltag der arbeitenden Menschen aussieht und mit welchen Problemen sie konfrontiert sind.“


offen gesagt

„Es gibt rote Linien, die eine künftige Regierung nicht mehr überschreiten darf. Die AK als größte gesetzliche Interessenvertretung darf nicht in ihren wichtigen Aufgaben für unser Land und für die Arbeitnehmer-Familien beschnitten werden, etwa durch Kürzung der AK Umlage.“

„Wir sagen auch Nein zu jeder Form der Zentralisierung und zur Entmachtung der Regionen, Länder, Gemeinden und Kammern.“

„Es ist ja schon bezeichnend, dass die Forderung nach mehr Sparsamkeit gerade aus Kreisen der Parteien kommen. Parteien, die jährlich mit zig Steuermillionen unterstützt werden. Über die teilweise fragwürdige Verwendung dieser Mittel ist ja in den letzten Monaten einiges ans Tageslicht gekommen.“

Erwin Zangerl,
AK Präsident

Der AK Präsident: „Es gibt rote Linien, die eine künftige Regierung nicht mehr überschreiten darf. Die AK als größte gesetzliche Interessenvertretung darf nicht in ihren wichtigen Aufgaben für unser Land und für die Arbeitnehmer-Familien beschnitten werden, etwa durch Kürzung der AK Umlage. Die enormen Leistungen, die die AK erbringt - und das für im Schnitt 7 Euro pro Monat - können durch nichts ersetzt werden. Allein die jährlichen Zuwendungen der AK an das Land Tirol und seine Arbeitnehmer summieren sich auf fast 7 Millionen Euro. Ganz zu schweigen von den mehr als 335.000 Beratungen und den 51,4 Millionen Euro, die die AK für Tirols Beschäftigte jährlich erkämpft. Die Arbeiterkammer steht für gelebte Solidarität, für Gerechtigkeit und sozialen Ausgleich. Die Arbeitnehmer können sich auf die Schutzfunktion ihrer gesetzlichen Interessen- bzw. Standesvertretung verlassen.“

Zangerl: „Und trotz dieser täglichen Erfolgsgeschichte wird vor allem der AK von politischer Seite immer wieder ausgerichtet, sie solle sparsamer und effizienter werden. Dabei arbeitet die gesetzliche Interessenvertretung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sparsam und effizient und sie wird laufend von unterschiedlichsten Instanzen, auch vom Rechnungshof, daraufhin geprüft. Wir sind die wohl bestkontrollierte Einrichtung. Es ist ja schon bezeichnend, dass die Forderung nach mehr Sparsamkeit gerade aus Kreisen der Parteien kommen. Parteien, die jährlich mit zig Steuermillionen unterstützt werden. Über die teilweise fragwürdige Verwendung dieser Mittel ist ja in den letzten Monaten einiges ans Tageslicht gekommen. Dank der Beiträge unserer Mitglieder sind wir unabhängig und keiner Partei, sondern nur den Anliegen der Arbeitnehmerschaft verpflichtet.“

Der AK Präsident: „Gesetzliche Einrichtungen wie die Kammern, eine selbstverwaltete Sozialversicherung, freie und unabhängige Medien, Rechnungshof, Nationalbank, Statistik Austria oder NGOs und zivilgesellschaftliche Organisationen sind zentrale Elemente unserer Gesellschaft. Richtig verstandene Regierungspolitik bedeutet, den Dialog mit all diesen demokratischen Einrichtungen zu suchen. Das heißt, sich mit den Meinungen anderer Organisationen und den Expertinnen und Experten auseinanderzusetzen. Nur so findet man vernünftige und nachhaltige Lösungen. Deshalb sagen wir auch Nein zu jeder Form der Zentralisierung und zur Entmachtung der Regionen, Länder, Gemeinden und Kammern.“

Kontakt

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(Kostenlose Hotline )

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offen gesagt

„Es gibt rote Linien, die eine künftige Regierung nicht mehr überschreiten darf. Die AK als größte gesetzliche Interessenvertretung darf nicht in ihren wichtigen Aufgaben für unser Land und für die Arbeitnehmer-Familien beschnitten werden, etwa durch Kürzung der AK Umlage.“

„Wir sagen auch Nein zu jeder Form der Zentralisierung und zur Entmachtung der Regionen, Länder, Gemeinden und Kammern.“

„Es ist ja schon bezeichnend, dass die Forderung nach mehr Sparsamkeit gerade aus Kreisen der Parteien kommen. Parteien, die jährlich mit zig Steuermillionen unterstützt werden. Über die teilweise fragwürdige Verwendung dieser Mittel ist ja in den letzten Monaten einiges ans Tageslicht gekommen.“

Erwin Zangerl,
AK Präsident