AK Jahresvoranschlag 2020 steht im Zeichen von Schutz und Solidarität

Im Rahmen der Herbsttagung des Tiroler Arbeitnehmerparlaments haben die 70 Kammerrätinnen und Kammerräte den Jahresvoranschlag für 2020 beschlossen. Dieser sieht Einnahmen und Ausgaben in Höhe von rund 46,6 Millionen Euro vor. „Die Beiträge unserer Mitglieder sind bestens angelegt“, stellt AK Direktor Mag. Gerhard Pirchner fest. „Werden alle Leistungen der AK Tirol in Geld bewertet, fließt die von den Mitgliedern geleistete Kammerumlage in dreifacher Höhe wieder an sie zurück. Allein im Arbeits- und Sozialrecht erkämpfen wir pro Jahr knapp so viel Geld für unsere Mitglieder, wie unser Gesamtbudget ausmacht.“

Das kommende Jahr steht besonders im Zeichen von Schutz, Sicherheit und Solidarität für die AK Mitglieder. Die Stichworte dazu:

  • Schutz für Arbeitnehmer durch Information, Rechtsberatung, rechtzeitige Intervention und gerichtlichen Rechtsschutz
  • Laufende Begutachtung der Gesetze und Verordnungen auf ihre Arbeitnehmer- und Sozialverträglichkeit
  • Fundierte gesellschafts- und sozialpolitische Grundlagenarbeit im Sinne einer arbeitnehmerrelevanten Entscheidungsfindung
  • Aus- und Weiterbildung der AK Mitglieder für nachhaltige Beschäftigungsimpulse
  • Verstärkung im Top-Service für die Tiroler AK Mitglieder in allen Bezirken
  • Hochwertige Schulungen für Betriebsräte
  • Internationale Initiativen und Austauschprogramme für Tiroler Jugendliche

Das Jahr 2020 steht aber auch weiterhin im Zeichen des AK Zukunftsprogramms. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einer Digitalisierungs-Offensive für die AK Mitglieder. So werden bis 2023 von allen Länderkammern insgesamt 150 Millionen Euro in den Bereich Digitalisierung für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer investiert. Für die AK Tirol bedeutet dies einen jährlichen Anteil von mehr als 2,8 Mio. Euro. Diese Mittel wird die AK Tirol auch im kommenden Jahr direkt im Land investieren, um die Tiroler Mitglieder auf die neuen komplexen Herausforderungen einer „modernen Arbeitswelt 4.0“ im Sinne einer umfassenden Stärkung ihrer persönlichen Kompetenzen vorzubereiten.


offen gesagt

„Erst durch die automatischen Beiträge, im Schnitt 7 Euro pro Monat, kann die Arbeiterkammer Tirol ihre Aufgabe als solidarische Standesvertretung der mehr als 350.000 Arbeitnehmer bestens erfüllen. Die Arbeitnehmer finanzieren sich ihr Schutzhaus zu 100 Prozent selbst. Rund ein Viertel (83.000) der Mitglieder zahlt keine Beiträge: Geringfügig Beschäftigte, Niedrigverdiener, Arbeitsuchende, Lehrlinge, Präsenz- und Zivildiener, Karenzierte. Dank der Solidarbeiträge von im Schnitt 7 Euro im Monat ist die AK auch auf keine öffentlichen Mittel angewiesen. Das wiederum gewährleistet die Unabhängigkeit der AK gegenüber Staat und Wirtschaft. Diese Beiträge fließen an die AK Mitglieder in direkter oder indirekter Form wieder zurück. Nicht umsonst genießt die AK seit Jahren den Spitzensympathiewert in Tirol und in Österreich.“

Erwin Zangerl,
AK Präsident

Wie wichtig die AK Tirol für ihre Mitglieder ist, zeigen die Zahlen: Pro Jahr verzeichnet die Arbeiterkammer Tirol insgesamt mehr als 335.500 telefonische und persönliche Beratungen. Im Schnitt wenden sich täglich mehr als 1.300 AK Mitglieder an ihre AK Tirol in Innsbruck und an die neun Bezirkskammern.

Im Rahmen der Regionalisierungs-Offensive der AK verweist der AK Direktor auf jährlich mehr als 100 Informationsabende in den einzelnen Bezirkskammern zu allen Themen des täglichen Rechts, die von tausenden AK Mitgliedern genutzt werden. So etwa zu Steuerreform, Erben und Schenken, Gesundheits-, Bildungs- und Konsumententhemen sowie zum Arbeitnehmerschutz.

Im Bereich Sachaufwand betreffen die größten Positionen den Rechts- und Sozialbereich mit Arbeitsrecht, Betriebsservice, Sozialpolitik und Sozialberatung, das Referat Gesundheit und Pflege sowie Lehrlings- und Jugendschutz. Ein weiterer großer Bereich im Sachaufwand ist für Wirtschaftspolitik, Konsumentenschutz sowie Wohn- und Mietrecht veranschlagt. Weitere Mittel sind für den Bildungs- und Kulturbereich, für die Informationen, Veranstaltungen und Zuwendungen an AK Mitglieder vorgesehen.

Ebenfalls einen wichtigen Schwerpunkt stellt die AK Ferienaktion dar, an der im kommenden Jahr neuerlich bis zu 1.500 Kinder in insgesamt mehr als 35 Aktionswochen teilnehmen werden. Auch die EU-Förderprojekte „Jugend in Aktion“ sind wichtige Maßnahmen zur Eingliederung und Orientierung junger Menschen in die Ausbildungs- und Arbeitswelt.

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offen gesagt

„Erst durch die automatischen Beiträge, im Schnitt 7 Euro pro Monat, kann die Arbeiterkammer Tirol ihre Aufgabe als solidarische Standesvertretung der mehr als 350.000 Arbeitnehmer bestens erfüllen. Die Arbeitnehmer finanzieren sich ihr Schutzhaus zu 100 Prozent selbst. Rund ein Viertel (83.000) der Mitglieder zahlt keine Beiträge: Geringfügig Beschäftigte, Niedrigverdiener, Arbeitsuchende, Lehrlinge, Präsenz- und Zivildiener, Karenzierte. Dank der Solidarbeiträge von im Schnitt 7 Euro im Monat ist die AK auch auf keine öffentlichen Mittel angewiesen. Das wiederum gewährleistet die Unabhängigkeit der AK gegenüber Staat und Wirtschaft. Diese Beiträge fließen an die AK Mitglieder in direkter oder indirekter Form wieder zurück. Nicht umsonst genießt die AK seit Jahren den Spitzensympathiewert in Tirol und in Österreich.“

Erwin Zangerl,
AK Präsident